{"id":36705,"date":"2019-07-31T20:41:23","date_gmt":"2019-07-31T18:41:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=36705"},"modified":"2019-08-01T06:33:14","modified_gmt":"2019-08-01T04:33:14","slug":"ufo-30-07-2019-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/07\/31\/ufo-30-07-2019-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/","title":{"rendered":"UFO, 30.07.2019, Musiktheater Piano, Dortmund &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-36717 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/UFO_haupt.jpg\" alt=\"UFO_haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/UFO_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/UFO_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/UFO_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche, wenn UFO ins Musiktheater Piano nach Dortmund kommt, ist die H\u00fctte voll. An diesem Abend nat\u00fcrlich erst recht, wo sich das britische Hard Rock Urgestein, live wohl zum letzten Mal seinen Fans pr\u00e4sentierte.<\/p>\n<p>Wie es der Titel der Tour \u201aLast Orders\u2018 schon andeutet, war Abschied nehmen angesagt. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich hie\u00df es in Sachen UFO \u201aaller guten Dinge sind drei\u2018, jedes Mal war das Piano der Gastgeber. Mit der ber\u00fchmten akademischen Viertelstunde Versp\u00e4tung betraten dann Moog, Moore &amp; Co. nach dem Glockenschlag durch ihren Tourmanager, die Bretter des L\u00fctgendortmunder Schuckk\u00e4stchens und rockten ihr Standardprogramm, das sie u. a. auch in der <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/06\/21\/ufo-20-06-2019-kantine-koeln-konzertbericht\/\">K\u00f6lner Kantine<\/a> abgeliefert hatten, sukzessive runter.<\/p>\n<p>Mit \u201cMother Mary \u201c, \u201cWe Belong To The Night\u201d und \u201cRun Boy Run\u201d stampften und rockten der sich scheinbar irgendwie nie ver\u00e4ndernde Hosentr\u00e4ger tragende Phil Moog und seine Begleiter, geradeaus los. Lead-Gitarrist Vinnie Moore lie\u00df\u00a0bereits die ersten seiner unz\u00e4hligen quirligen und hymnischen Soli auf einer Dean Vinman Semi Hollow Metallic White-E-Gitarre vom Stapel.<\/p>\n<p>Bei \u201eVenus\u201c wurde es zum ersten Mal etwas ruhiger. Sowohl Moore mit Akustik- und E-Gitarreneinsatz,\u00a0als auch, der als Ersatz f\u00fcr den k\u00fcrzlich leider verstorbenen <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Paul+Raymond+Project\">Paul Raymond<\/a> fungierende, Neil Carter, mit E-Gitarren- und Keyboardseins\u00e4tzen, mussten bei diesem Lied Multitaskingf\u00e4higkeiten an den Tag legen.<\/p>\n<p>Apropos Neil Carter, der f\u00fcllte seine Doppelrolle deutlich temperamentvoller als Raymond aus, er war wie ein Irrwisch st\u00e4ndig auf der B\u00fchne in Bewegung und hatte auch noch, genau wie der ebenfalls gewohnt agile Bassist Rob de Luca, dezente Harmoniegesangseins\u00e4tze.<\/p>\n<p>Die Piano-Lichtanlage hielt dem musikalischen Druck von \u201eLights Out\u201c problemlos stand, w\u00e4hrend bei der Powerballade \u201eBaby Blue\u201c das Doppelspielchen von Vinnie und Neil, erneut vollzogen wurde, Der langm\u00e4hnige Lockenkopf hatte hier allerdings zur Abwechslung eine Stratocaster im Anschlag.<br \/>\nDas stimmungstr\u00e4chtige \u201cOnly You Can Rock Me\u201d lie\u00df Anfl\u00fcge von Wehmut erst garnicht aufkommen, mein Lieblingsst\u00fcck des Abends \u201eBurn The House Down\u201c hatte auch keine Evakuierungen, beziehungsweise Feuerwehreins\u00e4tze zur Folge.<\/p>\n<p>Ab dem herrlichen \u201eLove To Love\u201c gab es dann den gewohnt starken Abgang mit Klassikern wie u. a. \u201eToo Hot To Handle\u201c, \u201eRock Bottom\u201c und \u201eDoctor Doctor\u201c, den Phil Moog (trotz seines fortgeschrittenen Alters, stimmlich immer noch in bester Verfassung), der zwischenzeitlich die Tr\u00e4ger\u00a0seiner Hose runtergelassen hatte, locker und gewohnt humorvoll absolvierte.<\/p>\n<p>\u201eU-F-O, U-F-O\u201c skandierte das Publikum lauthals, als es nach dem schallenden Schluss (Trommelwirbel von Andy Parker) von \u201eShoot, Shoot\u201c realisiert hatte, dass eine bravur\u00f6se Hard Rock-\u00c4ra zumindest live an diesem Abend zu Ende gegangen war. Phil Moog und seine Mannen kamen dann auch nicht mehr auf die B\u00fchne zur\u00fcck. Ein kurzes, schmerzloses und doch irgendwie stimmungsvolles Finale, bei dem man gerne nochmals zugegen war. Die letzte UFO-Runde in Dortmund war somit Geschichte.<\/p>\n<p>Vielen Dank wie immer an Jenny Dore f\u00fcr die unkomplizierte und nette Kooperation.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nPhil Mogg (lead vocals)<br \/>\nVinnie Moore (electric and acoustic guitars)<br \/>\nRob de Luca (bass, vocals)<br \/>\nAndy Parker (drums)<br \/>\nNeil Carter (keys, electric guitar, vocals)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nBericht: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.UFO-music.info\/\">UFO<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/UFOofficial\/\">UFO bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.musiktheater-piano.de\">Musiktheater Piano<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/3dog-entertainment.com\">3Dog Entertainment<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche, wenn UFO ins Musiktheater Piano nach Dortmund kommt, ist die H\u00fctte voll. 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