{"id":3654,"date":"2015-12-14T01:09:00","date_gmt":"2015-12-14T00:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=3654"},"modified":"2020-07-12T15:40:17","modified_gmt":"2020-07-12T13:40:17","slug":"carrie-underwood-carnival-ride-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/carrie-underwood-carnival-ride-cd-review\/","title":{"rendered":"Carrie Underwood &#8211; Carnival Ride &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Carrie-e1439826980129.jpg\" \/><\/p>\n<p>Carrie Underwood, die Gewinnerin der 4. American Idol-Staffel im Jahre 2005, hat mit ihrem Deb\u00fct &#8222;Some Hearts&#8220; bereits alle Rekorde gebrochen. Das Album ist mittlerweile sechsfach mit Platin ausgezeichnet worden und h\u00e4lt sich selbst zwei Jahre nach der Ver\u00f6ffentlichung immer noch in den Billboard-Country-Charts unter den Top-Twenty. Selbst die in den Staaten ebenfalls \u00fcberaus erfolgreiche Kelly Clarkson konnte ihr in dieser Hinsicht nicht das Wasser reichen. Nicht zu vergessen die Awards und Grammys, die sie zus\u00e4tzlich einheimste. Ein Bilderbuch-Karrierestart also, sicherlich auch ein Verdienst ihres guten Managements, das mit viel Gesp\u00fcr f\u00fcr die Zeit im Hintergrund agiert.<\/p>\n<p>Auch mit ihrem neuen Album &#8222;Carnival Ride&#8220; macht Carrie Underwood eindeutig klar, dass der Vorg\u00e4nger mitnichten eine Eintagsfliege war, im Gegenteil, es wird erneut zum Gro\u00dfangriff auf die renommierte Konkurrenz im Countrypop-Genre geblasen. \u00dcberraschend rockig geht\u2019s beim Opener &#8222;Flat On the Floor&#8220; zur Sache und man ist erstaunt, was f\u00fcr dreckig rotzige T\u00f6ne aus diesem so lieb und sympathisch erscheinenden Wesen herausger\u00f6hrt werden. Ein schwer stampfender Countryrocker, unterst\u00fctzt von exzellenter Banjo- und E-Gitarren-Arbeit, wobei man spontan in den Songwriting-Credits (wie auch beim sp\u00e4ter folgenden humorvollen &#8222;Last Name&#8220;) auf <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=John+Rich\">John Rich<\/a><\/span> (<span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Big+%26+Rich\">Big &amp; Rich<\/a><\/span>) tippen w\u00fcrde, der aber bei diesem Werk nicht involviert wurde.<\/p>\n<p>Bei &#8222;All-American Girl&#8220; wird dann in peppiger New-Country-Manier ihrem &#8222;M\u00e4dchen von nebenan&#8220;-Image bestens Tribut gezollt. Die erste Single &#8222;So Small&#8220; kommt als Powerballade mit typisch emotionalem Bombast (Carrie holt stimmlich alles aus sich heraus, heulende Steel und seufzende Streicherarrangements) im Refrain daher und k\u00f6nnte als Bewerbung f\u00fcr ein eventuell anstehendes gro\u00dfes Hollywood-Film-Epos aussichtsreich ins Rennen geschickt werden. Davon gibt es mit &#8222;Just A Dream&#8220; (\u00fcberraschend kriegskritischer Text), &#8222;I Know You Won\u2019t&#8220; und &#8222;Wheel Of The World&#8220; noch weiteren Nachschlag, wobei sich Carrie hier durch ihre vokale Variabilit\u00e4t auszeichnet. Beim Rest wird dann so ziemlich alles abgedeckt, was der musikalische Zeitgeist momentan hergibt.<\/p>\n<p>&#8222;Get Out Of This Town&#8220; erinnert mit Stevie Nicks-verd\u00e4chtigem Refrain an die glorreichen Fleetwood Mac-Tage, bei &#8222;Crazy Dreams&#8220; wird sich mit einem markanten Banjo-\/E-Gitarren-Intro ziemlich unverbl\u00fcmt an <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Keith+Urban\">Keith Urbans<\/a><\/span> &#8222;Better Life&#8220; vergriffen, bei &#8222;You Won\u2019t Find This&#8220; gibt es geschickt verschachtelten, souligen R &amp; B mit einer Portion Country (Alecia Keys l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen), mit dem Randy Travis-Cover &#8222;I Told You So&#8220; wird die &#8222;Pure Country&#8220;-Klientel bedient (Carrie singt wie die jungen Reba McEntire und Tammy Wynette), bei &#8222;The More Boys I Met&#8220; (lustiger Text) und &#8222;Twisted&#8220; bewegt man sich zwischen <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jo+Dee+Messina\">Jo Dee Messina<\/a><\/span> und <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Shania+Twain\">Shania Twain<\/a><\/span>.<\/p>\n<p>Insgesamt ein kraftvolles, von Mark Bright produziertes Album, das sicher erneut den Nerv der Zeit treffen wird, wie es sich auch in den Charts bereits andeutet (Single Platz 3, Album Platz 2 hinter den Eagles). Carrie war diesmal etwas st\u00e4rker als beim Vorg\u00e4nger am Songwriting beteiligt (neben vielen prominenten Komponisten wie u.a. Brett James, Steve McEwan, Chris und Hillary Lindsey, Gordie Sampson, Neil Thrasher, Tom Shapiro), was die Musiker betrifft, wurde nat\u00fcrlich auch fast alles involviert, was Rang und Namen hat (Eric Darken, Paul Franklin, Jonathan Yudkin, Aubrey Haynie etc.), wobei Ilya Toshinsky (<span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bering+Strait\">Bering Strait<\/a><\/span>) am Banjo und Tom Bukovac an der E-Gitarre die nachhaltigsten Eindr\u00fccke hinterlassen.<\/p>\n<p>Hervorheben muss man eindeutig Carries viel ausgepr\u00e4gter und reifer wirkende Gesangsleistung, die sich mit den gro\u00dfen Diven der Zunft wie Martina McBride, <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Faith+Hill\">Faith Hill<\/a><\/span>, Shania Twain, <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=LeAnn+Rimes\">LeAnn Rimes<\/a> <\/span>schon jetzt locker messen kann. Unserer Prognose zufolge wird dieses Album aufgrund seiner Vielseitigkeit wieder zum Dauerbrenner und Verkaufshit werden. Die Carrie Underwood-Erfolgsstory geht also garantiert weiter!<\/p>\n<p><strong>Arista Records\u00a0(2007)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01, Flat On The Floor<br \/>\n02. All-American Girl<br \/>\n03. So Small<br \/>\n04. Just A Dream<br \/>\n05. Get Out Of This Town<br \/>\n06. Crazy Dreams<br \/>\n07. I Know You Won\u2019t<br \/>\n08. Last Name<br \/>\n09. You Won\u2019t Find This<br \/>\n10. I Told You So<br \/>\n11. The More Boys I Meet<br \/>\n12. Twisted<br \/>\n13. Wheel Of The World<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.carrieunderwoodofficial.com\">Carrie Underwood<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/carrieunderwood\">Carrie Underwood bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Carrie Underwood, die Gewinnerin der 4. American Idol-Staffel im Jahre 2005, hat mit ihrem Deb\u00fct &#8222;Some Hearts&#8220; bereits alle Rekorde gebrochen. Das Album ist mittlerweile sechsfach mit Platin ausgezeichnet worden und h\u00e4lt sich selbst zwei Jahre nach der Ver\u00f6ffentlichung immer noch in den Billboard-Country-Charts unter den Top-Twenty. 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