{"id":34911,"date":"2019-05-25T15:36:00","date_gmt":"2019-05-25T13:36:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=34911"},"modified":"2019-05-25T15:40:21","modified_gmt":"2019-05-25T13:40:21","slug":"vanja-sky-24-05-2019-topos-leverkusen-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/05\/25\/vanja-sky-24-05-2019-topos-leverkusen-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Vanja Sky &#8211; 24.05.2019, topos, Leverkusen &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-34932 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Sky-haupt.jpg\" alt=\"Sky-haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Sky-haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Sky-haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Sky-haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Himmlischer Abend gestern mit Vanja Sky und ihren Jungs. Im Vergleich zum Gig in <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/03\/13\/vanja-sky-12-03-2019-yard-club-koeln-konzertbericht\/\">K\u00f6ln<\/a>, den Gernot alleine begutachtet hatte, gab es im kleinen urigen Leverkusener topos zwei Umbesetzungen, die sich am Ende als \u00e4u\u00dferst effektiv erweisen sollten. Zum einen fehlte mit dem nat\u00fcrlich gesch\u00e4tzten Omnisassa Roger Inness am Bass zwar ein absolutes Schwergewicht der Branche, was man zun\u00e4chst als gro\u00dfen Verlust einstufen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Dies wertete jedoch das Standing der Protagonistin (die es im Rahmen des <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/01\/22\/blues-caravan-21-01-2018-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/\">Blues Caravans<\/a> im Schatten von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Mike+Zito\">Mike Zito<\/a> und Bernard Allison als quasi Newcomerin, in der Hinsicht, erst mal schwer genug hatte) sich zu positionieren, merklich auf, zumal mit Artjom Feldtser ein engagierter Ersatz gefunden worden ist, der seinen Rhythmus-Part (mit Drum-Kollegen Hans Jakob Sch\u00fcler) einwandfrei erledigte und auch noch dezente Harmonieges\u00e4nge beisteuerte.<\/p>\n<p>\u00dcberragend allerdings ihr Co-Gitarrist Robert Wendt, der zu meiner gro\u00dfen \u00dcberraschung mit seinem Slidespiel auf einem Danelectro-Modell und seinen furiosen Soli auf einem Haar Traditional T aged, die erwartete klassische Blues Rock-Ausrichtung der Kroatin, in unvermutete Southern-Sph\u00e4ren lenkte. Seine klirrenden Einlagen erinnerten teilweise an die von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrd<\/a>-Gitarreo Allen Collins, nicht zuletzt wurde auch mit &#8222;<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/thetopos\/videos\/599957793850062\/\">Simple Man<\/a>&#8220; eine unter die Haut gehende Coverversion mit eingestreut.<\/p>\n<p>Die diesmal mit markant blonden Rasta-Dreadlocks-Extensions aufwartende Vanja, die seit drei Tagen gesundheitlich etwas geschw\u00e4chelt hatte und laut eigener Aussage mit Hilfe von Whiskey und dem zurecht wieder begeistert mitgehenden topos-Publikum, einen Schnellheilungsprozess erfahren hatte, legte den Fokus mehr auf ihre, sich durch ein hohes Ma\u00df an Variabilit\u00e4t auszeichnende Stimme. Da wurde von hoch bis tief und auch rauchig, alles an Registern gezogen, zum Teil auch mal kr\u00e4ftig gefaucht (z. B. bei &#8222;Wild Thing&#8220;).<\/p>\n<p>Gitarrentechnisch konzentrierte sie sich gro\u00dfz\u00fcgig auf kleinere Soli, Intros, Fills, Rhythmus- oder Wechselspieleinlagen und \u00fcberlie\u00df hier \u00fcberwiegend Robert Wendt das Rampenlicht.<\/p>\n<p>Das zweiteilige Set wurde mit dem lupenreinen Southern Rocker &#8222;Hard Working Woman&#8220; er\u00f6ffnet und hatte in Part 1 mit Tracks wie u. a. dem shuffligen &#8222;Strange Brew&#8220;, &#8222;One Reason&#8220;, dem delta-bluesig angehauchten &#8222;Crossroads Of Life&#8220; sowie dem Klassiker-Trio &#8222;Oh Well&#8220; (aus der Fleetwood Mac-Anfangszeit), &#8222;House Of The Rising Sun&#8220; (sch\u00f6n rootsig) und dem wunderbaren Schwofer &#8222;To Love Somebody&#8220;, bereits viele Leckerbissen auf der Men\u00fckarte.<\/p>\n<p>Die zweite H\u00e4lfte, beginnend mit &#8222;All Night&#8220; (mit Twin-Elementen), der eindringlichen Mahnung &#8222;Don&#8217;t Forget To Rock And Roll&#8220; (drei feurige Southern Rock-Soli von Wendt), dem erw\u00e4hnten Skynyrd-Evergreen &#8222;Simple Man&#8220; (mit Publikumsgesang), dem swampigen &#8222;Married Man&#8220;, der starken Gallagher-Hommage mit &#8222;<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/thetopos\/videos\/348188042559380\/\">Bad Penny<\/a>&#8220; und &#8222;Shadow Play&#8220;, dem atmosph\u00e4risch packenden &#8222;I&#8217;d Love To Change The World&#8220; und dem launigen Troggs-Feger(bekannt aber eher durch die Fancy-Version) &#8222;Wild Thing&#8220; (auch wieder am Ende richtig southern), sowie dem <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Led+Zeppelin\">Led Zeppelin<\/a>-Paradest\u00fcck &#8222;Whole Lotta Love&#8220;, weckte nochmal so manche, mittlerweile schlummernde Energiereserve, der \u00fcberwiegend anwesenden \u00dc-F\u00fcnfziger.<\/p>\n<p>Obwohl das Quartett angesichts der hohen Temperatur auf der beengten Minifl\u00e4che des topos schon &#8218;auf Felge&#8216; lief, ging es mit &#8222;Hit Me With The Blues&#8220; nochmal in die st\u00fcrmisch geforderte Verl\u00e4ngerung. Dann war aber endg\u00fcltig Schluss. Der &#8222;Himmel ist die Grenze&#8220; hei\u00dft es so sch\u00f6n. Vanja Sky gelingt es immer besser, sich aus dem einstmaligen Korsett des Blues Caravans zu l\u00f6sen und ihre eigene Pers\u00f6nlichkeit auf der B\u00fchne zu entwickeln. Das Publikum, Gernot und mich eingeschlossen, schien jedenfalls auf &#8218;Wolke 7&#8216; zu schweben.<\/p>\n<p>Am Ende gab es noch Gelegenheit, mit Vanja und ihren Jungs zu quatschen und auch einige Schnappsch\u00fcsse f\u00fcr unsere <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/sounds-of-south-vips\/\">VIP-Galerie<\/a> zu machen. Danke an Klemens K\u00fcbber f\u00fcr den grandiosen Abend im topos!<\/p>\n<p><strong>Line Up:<\/strong><br \/>\nVanja Sky \u2013 Lead vocals, electric guitar, slide guitar<br \/>\nRobert Wendt &#8211; Electric guitar, slide guitar<br \/>\nArtjom Feldtser \u2013 Bass, vocals<br \/>\nHans Jakob Sch\u00fcler \u2013 Drums<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nFacebook-Videos: Klemens K\u00fcbber<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vanjasky.rocks\/home-de\/\">Vanja Sky<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/vanja1sky\">Vanja Sky bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.rufrecords.de\">Ruf Records<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.jazz-lev.de\">topos Leverkusen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Himmlischer Abend gestern mit Vanja Sky und ihren Jungs. 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