{"id":34720,"date":"2019-05-16T04:02:19","date_gmt":"2019-05-16T02:02:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=34720"},"modified":"2019-05-16T04:02:19","modified_gmt":"2019-05-16T02:02:19","slug":"joe-bonamassa-14-05-2019-mitsubishi-electric-halle-duesseldorf-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/05\/16\/joe-bonamassa-14-05-2019-mitsubishi-electric-halle-duesseldorf-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Joe Bonamassa &#8211; 14.05.2019, Mitsubishi Electric HALLE, D\u00fcsseldorf &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-34724 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Joe_haupt.jpg\" alt=\"Joe_haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Joe_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Joe_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Joe_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Nachdem wir Joe Bonamassa im letzten Jahr bereits in gr\u00f6\u00dferem Rahmen in <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/03\/29\/joe-bonamassa-28-03-2018-lanxess-arena-koeln-konzertbericht\/\">K\u00f6ln<\/a> erleben konnten, galt es diesmal, den umtriebigen Blues-Musiker mit seiner hervorragenden Band (einzige personelle Ver\u00e4nderung war Mahalia Barnes statt Juanita Tippins im Background) in der D\u00fcsseldorfer Mitsubishi Electric HALLE zu begutachten.<\/p>\n<p>Die einstmalige Philipshalle, mit der nat\u00fcrlich so einige Erinnerungen bis zur\u00fcck in die Jugend (u. a. <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Wishbone+Ash\">Wishbone Ash<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=ZZ+Top\">ZZ Top<\/a>, Heart, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Lynyrd Skynyrd<\/a>) verbunden sind, war an diesem Abend\u00a0\u00fcberaus gut besucht (es waren nur ganz wenige L\u00fccken auszumachen). Von daher hatte sich die Diskussion im Bekanntenkreis zuvor, ob die Eintrittspreise (von 80\u2013150 Euro) gerechtfertigt sind, insofern relativiert, dass es genug Leute gibt, die dem Resultat von Angebot und Nachfrage in diesem Fall, aufgeschlossen gegen\u00fcber stehen.<\/p>\n<p>Und ich muss auch ehrlicher Weise sagen,\u00a0wenn man\u00a0die ganze zu stemmende Logistik im Hintergrund, samt dem involvierten Personal (inklusive Band), die dahinter steht und nicht zuletzt auch die famose Leistung, die auf der B\u00fchne erbracht wird, ber\u00fccksichtigt, bewegt sich das Ganze auch durchaus in einem nachvollziehbaren Rahmen. Da ist solch eine Summe sicherlich viel besser investiert, als zum Beispiel jeden Samstag in irgendwelche nichtssagende Fu\u00dfballs\u00f6ldner oder sonstige Schaumschl\u00e4ger aller Art.<\/p>\n<p>Nicht zu vergessen, dass sich Joe dieses \u201aStanding\u2018 von der Pike auf (mit akribischer Arbeit, ungeheurem Flei\u00df und kluger Marketingstrategie) \u00fcber viele Jahre redlich erarbeitet hat und nicht per Zufall oder durch wahnsinniges Gl\u00fcck dort steht, wo er heute angelangt ist. Jeder seiner ebenso talentierten heutigen aufstrebenden Kollegen im Genre, w\u00fcrde sich solch einer Entwicklung sicherlich auch nicht versperren.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich wie die Maurer betraten die Musiker zu einem filmmusikreifen Einspieler um 20:00 Uhr die B\u00fchne, um mit dem Muddy Waters-Cover \u201eTiger in Your Tank\u201c in den Spielrhythmus hinein zu finden. Joe lie\u00df auf seiner bordeaux-rot-farbenden Gibson ES ein erstes, seiner danach auf diversen weiteren Modellen (Stratocaster, Les Paul, Firebird, Telecaster), unz\u00e4hlig folgenden quirligen und filigranen Soli ab (auch manchmal in Southern Rock-typischer Slide-Manier) .<\/p>\n<p>Danach standen St\u00fccke seines aktuellen Albums \u201e<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/09\/18\/joe-bonamassa-redemption-cd-review\/\">Redemption<\/a>\u201c (\u201eKing Bee Shakedown\u201c, \u201eEvil Mama\u201c, \u201eJust \u2018Cos You Can Don\u2019t Mean You Should\u201d, \u201cSelf-Inflicted Wounds\u201d &#8211; ) und des Vorg\u00e4ngers \u201c<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/03\/11\/joe-bonamassa-blues-of-desperation-cd-review\/\">Blues Of Desperation<\/a>\u201d (\u201cThis Train\u201d, \u201cBlues of Desperation\u201d, \u201cNo Good Place For The Lonely\u201d) auf dem Plan, die jeweils in zusammenh\u00e4ngenden Bl\u00f6cken hintereinander ausgesprochen stark performt wurden.<\/p>\n<p>In dieser Phase konnten sich sowohl die beiden eifrig plusternden Bl\u00e4ser Thornburg und Cerra als auch die beiden Backgrounds\u00e4ngerinnen mit kleineren Einlagen profilieren. Grandios und hammerm\u00e4\u00dfig hier vor allem die ruhigeren atmosph\u00e4rischen Tracks \u201cSelf-Inflicted Wounds\u201d und \u201cNo Good Place For The Lonely\u201d mit teilweise atemberaubendem Solieren des Protagonisten. Ging schon in Richtung absoluter Weltklasse.<\/p>\n<p>In der \u201azweiten\u2018 H\u00e4lfte, eingeleitet mit meinem Favorit des Abends, dem Tim Curry-Lied \u201eSloe Gin\u201c, ging es dann Schlag auf Schlag. Joe und seine erfahrenen Mitstreiter spielten sich regelrecht in einen Rausch, was auch vom immer besser mitgehenden und sp\u00fcrbar begeisterten Publikum (in bestuhlten Arenen ist da ja immer so eine Sache), deutlich gew\u00fcrdigt wurde. Die Stimmung wie auch der Sound waren \u00fcbrigens insgesamt deutlich besser als letztes Mal in K\u00f6ln.<\/p>\n<p>\u201eWell Well\u201d (mit\u00a0engagiertem Wynans an Orgel und HT-Piano), die im Bakersfield-Stil dahinswingende \u201eBoogie Woogie Woman&#8220;, der im reduzierten Quartett (ohne Bl\u00e4ser und BGVs) gebrachte B.B. King-Slowblues \u201eNobody Loves Me But My Mother\u201c (was f\u00fcr Spielfeuer der vier Schwergewichte Fig, Bonamassa, Rhodes und Wynans), das stampfende \u201eLittle Girl\u201c sowie das wieder in einer wahren Spielorgie endende \u201cLast Kiss\u201c, als letzter Track des Hauptteils, hatten die Leute l\u00e4ngst von ihren St\u00fchlen gerissen.<\/p>\n<p>Smokin\u2018 Joe lie\u00df sich von der Begeisterung regelrecht anstecken und gab zun\u00e4chst solo bei \u201eWoke Up Dreaming\u201d eine Lehrstunde zum Thema \u201cWas kann ich alles aus seiner Akustikgitarre herausholen?\u201d. Unglaublich, was er da alles an T\u00f6nen und Rhythmen (inklusiv Flamenco-artiger Passagen) im steten Wechsel seinem Arbeitsger\u00e4t abverlangte.<\/p>\n<p>Das Finale \u201eMountain Time\u201d, wieder im kompletten Bandgef\u00fcge (alle brachten sich nochmals klasse ein &#8211; man merkte, dass hier auch die Harmonie im Kollektiv einfach zu stimmen scheint) bewies, dass Joe Bonamassa zu den absoluten Gipfelst\u00fcrmern der Musikszene z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Eines seiner kommenden anvisierten Bonamassa-Ziele wird wohl darin bestehen, dem gesch\u00e4tzten Kollegen Wynans (der sich mit ihm blendend erg\u00e4nzte) irgendwann in die Rock &amp; Roll Hall Of Fame nachzufolgen. Er ist, so meine ich, auf bestem Weg dorthin. Ein Hammer-Konzert in D\u00fcsseldorf, dass jeden\u00a0ausgegebenen Euro wert war! Genre-Genuss pur. Joe Bonamassa rules the Blues!<\/p>\n<p>Vielen Dank an Mark Dehler von Netinfect Promotion, der uns erneut dieses tolle Ereignis erm\u00f6glicht hat!<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nJoe Bonamassa (lead vocals, electric, slide\u00a0and acoustic guitar)<br \/>\nMichael Rhodes (bass)<br \/>\nReese Wynans (keys)<br \/>\nAnton Fig (drums)<br \/>\nMahalia Barnes (vocals, percussion)<br \/>\nJade MacRae (vocals, percussion)<br \/>\nLee Thornburg (trumpet, vocals)<br \/>\nPaulie Cerra (saxofone, vocals)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/jbonamassa.com\/\">Joe Bonamassa<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/JoeBonamassa\">Joe Bonamassa bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.netinfect.de\">Netinfect Promotion<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mitsubishi-electric-halle.de\/\">Mitsubishi Electric HALLE, D\u00fcsseldorf<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir Joe Bonamassa im letzten Jahr bereits in gr\u00f6\u00dferem Rahmen in K\u00f6ln erleben konnten, galt es diesmal, den umtriebigen Blues-Musiker mit seiner hervorragenden Band (einzige personelle Ver\u00e4nderung war Mahalia Barnes statt Juanita Tippins im Background) in der D\u00fcsseldorfer Mitsubishi Electric HALLE zu begutachten. Die einstmalige Philipshalle, mit der nat\u00fcrlich so einige Erinnerungen bis zur\u00fcck &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/05\/16\/joe-bonamassa-14-05-2019-mitsubishi-electric-halle-duesseldorf-konzertbericht\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Joe Bonamassa &#8211; 14.05.2019, Mitsubishi Electric HALLE, D\u00fcsseldorf &#8211; Konzertbericht<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[122,2658,552,3169,930],"class_list":["post-34720","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-blues-rock","tag-duesseldorf","tag-joe-bonamassa","tag-mitsubishi-electric-halle","tag-rock"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34720","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34720"}],"version-history":[{"count":18,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34720\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34756,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34720\/revisions\/34756"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34720"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34720"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34720"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}