{"id":34278,"date":"2019-05-04T19:55:16","date_gmt":"2019-05-04T17:55:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=34278"},"modified":"2019-05-04T19:55:16","modified_gmt":"2019-05-04T17:55:16","slug":"band-of-friends-03-05-2018-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/05\/04\/band-of-friends-03-05-2018-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Band Of Friends &#8211; 03.05.2018, Schwarzer Adler, Rheinberg &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-34287 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/BOF_Haupt.jpg\" alt=\"BOF_Haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/BOF_Haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/BOF_Haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/BOF_Haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Da kommt man am Freitag nach einer Arbeitswoche nach Hause, freut sich schon auf den anstehenden Abend mit der Band Of Friends, nimmt wie gewohnt die Tageszeitung in die Hand und liest schon auf der Titelseite (im Feld mit den Hinweisen auf den Lokalteil), dass der Schwarze Adler verkauft werden soll und Ende Dezember dieses Jahres Schluss ist. Wirkungstreffer &#8211; das kam zun\u00e4chst einem unvermittelten Schlag in die Magengrube gleich.<\/p>\n<p>Datum noch mal schnell gecheckt, nein, es ist nicht der 1. April, Restteile des Blattes erstmal zur Seite gelegt und sich den sogenannten &#8218;Boten f\u00fcr Stadt und Land&#8216; zu Gem\u00fcte gef\u00fchrt. In dem von Redakteur Uwe Plien, sehr sch\u00f6n verfassten Artikel (\u00fcbrigens auch der Kommentar von ihm einen Tag sp\u00e4ter), werden dann allerdings die Gr\u00fcnde von Adler-Chef Ernst Barten &#8211; ohne Frage das, \u00fcber viele Dekaden w\u00e4hrende kulturelle wohl wichtigste Gesicht der Stadt Rheinberg &#8211; sehr gut nachvollziehbar, dokumentiert.<\/p>\n<p>Ernst steuert in wenigen Tagen auf seinen 70. Geburtstag zu. Da in den heutigen Labors die &#8218;Ewige Jugend&#8216; noch nicht erfunden ist und wir alle den biologischen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten des Alterungsprozesses der Zellen, unterworfen sind, ist die Entscheidung, in einer Phase aufzuh\u00f6ren, wo es vermutlich schon oft zwicken und zwacken wird, sich aber insgesamt k\u00f6rperlich und geistig noch alles im Lot befindet, sicherlich absolut die richtige.<\/p>\n<p>Fest steht, dass Ernst Barten sein gro\u00dfes &#8218;Erbe&#8216; und die noch gr\u00f6\u00dfere B\u00fcrde, die er dem Nachk\u00f6mmling hinterlassen wird, sicherlich mit &#8218;Augenma\u00df&#8216; \u00fcbertragen wird. Zu hoffen ist, dass vor allem ein Konzept gefunden wird, das, wie damals noch zu unseren Jugendzeiten, den Dialog und das gemeinsame Erlebnis zwischen Jung und Alt mit guter Gastronomie und weiterhin starker Live-Musik, realisiert und auch finanziell geschultert werden kann. Hier ist in aller erster Linie die Stadt inklusiv B\u00fcrgermeister, die Ernst Barten zweifelsohne Immenses zu verdanken haben, mit in der Bringpflicht.<\/p>\n<p>Von unserer Seite vorab schon mal ein herzliches Dankesch\u00f6n an Ernst f\u00fcr eine gro\u00dfartige (Lebens-) Leistung und auch, nicht zu vergessen, an das ihn \u00fcber die Jahre unterst\u00fctzende Team und seine Vertrauenspersonen! Kommen wir aber jetzt zum eigentlichen Anlass des Berichtes, der Band of Friends.<\/p>\n<p>Das Trio, bestehend aus Irrwisch Gerry McAvoy, dem wuchtigen Marcel Scherpenzeel und Wirbelwind Brendan O\u2019Neill trumpfte an diesem Abend schon auf, als wenn es heute bereits kein Morgen im Adler mehr geben w\u00fcrde. Wow, so hart und so spielfreudig, habe ich die drei Musiker noch nie erlebt, und das will in diesem Fall wahrlich was hei\u00dfen.<\/p>\n<p>Wer die Band Of Friends kennt und schon \u00f6fter gesehen hat, der wei\u00df, dass man ein hingebungsvolles, authentisches wie auch schwei\u00dftreibendes Best Of-Programm zu Ehren von Rory Gallagher vorgestellt bekommt, bei dem man vom, immer noch hochagilen, stets treibenden und fordernden Kumpanen Gerry McAvoy (steuert ja ebenfalls schon auf die Siebzig zu), auch als Besucher ordentlich eingebunden wird.<\/p>\n<p>So beinhaltete das zweiteilige Set neben ein paar bandeigenen Kompositionen wie u. a. &#8222;The Man I Am&#8220; oder &#8222;Homeland&#8220; (Gerry einmalig an den Lead vocals), mit St\u00fccken wie &#8222;The Last of the Independents&#8220;, &#8222;Shin Kicker&#8220;, dem grandios gebrachten &#8222;Do You Read Me&#8220; (mit famosem &#8218;Leisespiel&#8216;-Bridge von Scherpenzeel), dem nicht so oft gespielten Ohrwurm &#8222;Overnight Bag&#8220;, &#8222;Double Vision&#8220;, &#8222;Moonchild&#8220; (Marc blickt und zeigte kurz gen Himmeldach Richtung Rory), &#8222;Bought And Soul&#8220;, dem Ted McKenna und anderen verstorbenen Gr\u00f6\u00dfen gewidmeten, unter die Haut gehenden &#8222;A Million Miles Away&#8220;, &#8222;Tattoo&#8217;d Lady&#8220;, &#8222;Bad Penny&#8220; und zu guter Letzt &#8222;Shadow Play&#8220;, eine hochwertige Kette mit Songperlen des 1995 verstorbenen irischen Blues Rock-Kultmusikers.<\/p>\n<p>McAvoy war nat\u00fcrlich dank seines pure Energie verstr\u00f6menden Charismas, der unbestrittene Leader, aber auch der &#8218;wie Sau&#8216; schwitzende Scherpenzeel, kitzelte alles an Power, sowohl stimmlich, wie auch an seiner Klampfe (\u00fcbrigens mit einigen Southern Rock- und Slide-Soli), aus sich heraus. Nicht zu vergessen die fulminante Performance vom unaufgeregten, aber mit unz\u00e4hligen Trommelwirbeln gl\u00e4nzenden Drummer Brendan O\u2019Neill, ebenfalls Ex-Gallagher-Gef\u00e4hrte, die der ganzen Geschichte einen unglaublichen Drive verlieh.<\/p>\n<p>Aber auch das Adler-Publikum, nat\u00fcrlich schon fr\u00fchzeitig von Gerry angestachelt, komplettierte, beziehungsweise erh\u00f6hte durch lautstarkes Mitsingen und viele (auch spontane) Rhythmusklatscheinlagen, den launigen Unterhaltungswert des in allen Belangen \u00fcberzeugenden Gigs.<\/p>\n<p>So lie\u00df sich nat\u00fcrlich auch das BOF-Trio von der begeisterten Vierbaumer Atmosph\u00e4re am Ende nochmals anstecken und zog im Zugabenteil mit dem &#8222;Bullfrog Blues&#8220;, dem \u00fcberraschenden J.J. Cale-Klassiker &#8222;Cocaine&#8220; und &#8222;Messing With The Kid&#8220;, ausf\u00fchrlich alle Register in Sachen Einsatzwillen und Spielfreude. Das war ganz gro\u00dfes (Blues) Rock-Kino liebe Band Of Friends!<\/p>\n<p>Einer der besten Abende, die ich bisher im Adler erlebt habe. Und dann kommt bei aller Freude und Euphorie am Ende doch noch unweigerlich Wehmut auf. Solche Momente sollen unter Umst\u00e4nden tats\u00e4chlich schon bald zum &#8218;ewigen Schnee von Gestern&#8216; geh\u00f6ren? Eigentlich unvorstellbar&#8230;!!!<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nMarcel Scherpenzeel (lead vocals, electric guitar)<br \/>\nGerry McAvoy (bass, lead vocals)<br \/>\nBrendan O\u2019Neill (drums)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.BandOfFriends.eu\">Band Of Friends<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/bandoffriendsofficial\">Band Of Friends bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.schwarzer-adler.de\">Schwarzer Adler<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da kommt man am Freitag nach einer Arbeitswoche nach Hause, freut sich schon auf den anstehenden Abend mit der Band Of Friends, nimmt wie gewohnt die Tageszeitung in die Hand und liest schon auf der Titelseite (im Feld mit den Hinweisen auf den Lokalteil), dass der Schwarze Adler verkauft werden soll und Ende Dezember dieses &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/05\/04\/band-of-friends-03-05-2018-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Band Of Friends &#8211; 03.05.2018, Schwarzer Adler, Rheinberg &#8211; Konzertbericht<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1858,122,3163,1449,1864,1861,899,930,1862,1445,2102,1760],"class_list":["post-34278","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-band-of-friends","tag-blues-rock","tag-brendan-oneill","tag-ernst-barten","tag-gerry-mcavoy","tag-marcel-scherpenzeel","tag-rheinberg","tag-rock","tag-rory-gallagher","tag-schwarzer-adler","tag-uwe-plien","tag-vierbaum"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34278","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34278"}],"version-history":[{"count":10,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34278\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34385,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34278\/revisions\/34385"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34278"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34278"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34278"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}