{"id":34144,"date":"2019-05-01T17:05:17","date_gmt":"2019-05-01T15:05:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=34144"},"modified":"2019-05-01T17:09:35","modified_gmt":"2019-05-01T15:09:35","slug":"greg-holden-world-war-me-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/05\/01\/greg-holden-world-war-me-cd-review\/","title":{"rendered":"Greg Holden &#8211; World War Me &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-34147\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Holden_300.jpg\" alt=\"Holden_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Holden_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Holden_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Holden_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Holden_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Manchmal frage ich mich tats\u00e4chlich, warum man teilweise so erpicht ist, bei uns mit diversen Werken besprochen zu werden. In der Regel sollte die Musik doch irgendwie schon zur,\u00a0 im Namen des Magazins klar definierten Intention passen, egal wie gut sie auch auf ihre Art sein m\u00f6ge. Die neue Scheibe von Greg Holden &#8222;World War Me&#8220; ist so ein typisches Beispiel. Diese unserer Klientel vorzustellen, ist demnach wahrscheinlich genau so sinnvoll, wie ein Elternabend im Waisenhaus&#8230;<\/p>\n<p>Der geb\u00fcrtige Schotte, \u00fcber Brighton, London und New York, mittlerweile in Los Angeles ans\u00e4ssig, ist zweifellos ein K\u00fcnstler mit interessanter Vita und viel musikalischem Potential. Seine Sympathisantschaft d\u00fcrfte sich allerdings eher aus dem Bereich des j\u00fcngeren Publikums rekrutieren. Hier geht es haupts\u00e4chlich um radiofreundlichen, dezent Indie- und elektronisch umwehten Pop.<\/p>\n<p>Der sozial engagierte und weit gereiste, mir bis dato v\u00f6llig unbekannte Singer\/Songwriter, hatte seinen bisherigen Zenit mit der Co-Komposition des St\u00fcckes &#8222;Home&#8220; f\u00fcr den American Idol-Gewinner Philip Phillips, das ihm\u00a0 weltweite Beachtung einbrachte und ihn und seine Musik in den Major-Bereich katapultierte.<\/p>\n<p>Mit &#8222;World War Me&#8220;, seinem vierten Longplayer (allerdings nur mit 9 St\u00fccken), verarbeitet er laut eigens geschriebener Credits zum Werk, eine von 2016 bis 2018 w\u00e4hrende, mit sich selbst ausgefochtene Existenzkrise (oder halt, was Musiker als eine solche bezeichnen&#8230;), mit dem Ziel, wieder in die musikalische Spur zur\u00fcckzufinden.<\/p>\n<p>Die relativ helle Stimme des Protagonisten und sein britisch umwehter Pop, manchmal in Richtung U2 oder Simple Minds (&#8222;What I Deserve&#8220;) tendierend, ist, trotz guter Texte, nat\u00fcrlich \u00fcberhaupt nicht meine &#8218;Cup of tea&#8216;. Dennoch offenbart sich das Kompositionsh\u00e4ndchen des K\u00fcnstlers, mit seinen \u00fcberwiegend tanzbaren Fundamenten und eing\u00e4ngigen, wie auch mitsingbaren Refrains, ein gr\u00f6\u00dferes Publikum anzusprechen.<\/p>\n<p>Holden ist aus meiner Sicht zum Beispiel sowohl f\u00fcr einschl\u00e4gige Tanzclubs, als auch f\u00fcr die gro\u00dfen Festivals im Indie- und Pop-Bereich pr\u00e4destiniert und wird dort mit gro\u00dfer Sicherheit ein Stimmungsgarant sein.<\/p>\n<p>Mir pers\u00f6nlich gefallen noch das, aus Frust \u00fcber die Trump-Wahl entstandene &#8222;Temptation&#8220; (mit markanter Synthie-Fiep-Hook &#8211; in unseren Kreisen h\u00e4tte man die mit einer E-Gitarre erzeugt&#8230;), das flockig launige &#8222;Power Shift&#8220;, das atmosph\u00e4rische, Piano-best\u00fcckte &#8222;Nobody&#8217;s Perfect&#8220; oder das \u00fcberwiegend akustisch gehaltene Duett mit der Grammy-nominierten Songwriterin Garrison Starr, &#8222;I&#8217;m Not Your Enemy&#8220; zum Abschluss, das die vorher eingeschlagenen Pop-Pfade mal beherzt verl\u00e4sst und an\u00a0Kooperationen\u00a0 von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Josh+Abbott+Band\">Josh Abbott<\/a> mit <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Kacey+Musgraves\">Kacey Musgraves<\/a> erinnert.<\/p>\n<p>Fazit: &#8222;World War In Me&#8220; ist ein auf die geneigte Klientel bestens zugeschnittenes und starkes Pop-Album geworden, das Greg Holden auch schon aufgrund des Major-Backgrounds, wieder gro\u00dfe Beachtung und Erfolg bescheren wird, in unserem Magazin aber, bis vielleicht auf den Endtrack, v\u00f6llig deplatziert erscheint.<\/p>\n<p><strong>BMG Rights Management\u00a0(2019)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Pop<\/strong><\/p>\n<p>01. Nothing Changes<br \/>\n02. On The Run<br \/>\n03. Something Beautiful<br \/>\n04. Temptation<br \/>\n05. Chase The Money<br \/>\n06. What I Deserve<br \/>\n07. The Power Shift<br \/>\n08. Nobody&#8217;s Perfect<br \/>\n09. I&#8217;m Not Your Enemy<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.GregHoldenOnline.com\">Greg Holden<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/GregHolden\">Greg Holden bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.netinfect.de\">Netinfect Promotion<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manchmal frage ich mich tats\u00e4chlich, warum man teilweise so erpicht ist, bei uns mit diversen Werken besprochen zu werden. In der Regel sollte die Musik doch irgendwie schon zur,\u00a0 im Namen des Magazins klar definierten Intention passen, egal wie gut sie auch auf ihre Art sein m\u00f6ge. 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