{"id":3274,"date":"2015-12-14T02:01:00","date_gmt":"2015-12-14T01:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=3274"},"modified":"2020-07-12T10:59:06","modified_gmt":"2020-07-12T08:59:06","slug":"drew-womack-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/drew-womack-same-cd-review\/","title":{"rendered":"Drew Womack &#8211; Same &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Drew-e1437325371736.jpg\" \/><\/p>\n<p>Vorweg eine schlechte Nachricht: Drew Womack hat nach 14-j\u00e4hriger T\u00e4tigkeit seinen Dienst als Frontmann der \u00e4u\u00dferst beliebten New Country-Truppe <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Sons+Of+The+Desert\">Sons Of The Desert<\/a><\/span> eingestellt! Die gute aber lautet &#8211; und das ist das entscheidende: Er legt ein wahrhaft meisterliches Solodebut vor, eine nahezu ideale Kombination aus sehr knackigem, frischem, von traumhaften Melodien durchzogenem New Country und Countryrock\/-pop zwischen erdiger texanischer Urspr\u00fcnglichkeit und dem &#8222;Glanz&#8220; Nashvilles! Irgendwo war klar, da\u00df ein musikalischer Charakterkopf, wie ihn S\u00e4nger, Multiinstrumentalist und Songwriter Drew Womack nun einmal darstellt, nicht weiter unt\u00e4tig bleiben w\u00fcrde, nachdem es schon \u00fcber zwei Jahre um die &#8222;Sons&#8220; recht ruhig geworden war.<\/p>\n<p>Trotz zweier klasse CDs &#8222;Whatever Comes First&#8220; (1997) und &#8222;Change&#8220; (2000), gelang es der Band aufgrund st\u00e4ndiger Unruhen (Labelwechsel \/ interne Umstrukturierungen) nicht, aus ihrem ohne Zweifel gro\u00dfen musikalischenPotential die entsprechenden Fr\u00fcchte zu ernten. Nachdem alle rechtlichen Fragen gekl\u00e4rt waren (Drew kann \u00fcber alle SOD-Songs frei verf\u00fcgen), ist der Alleingang die wohl logische und begr\u00fc\u00dfenswerte Konsequenz des Ganzen, zumal das Tuch zwischen ihm und den Ex-Kollegen nicht v\u00f6llig zerschnitten zu sein scheint. Denn bis auf Drummer Brian Westrum sind alle Mitstreiter vergangener Tage auf seinem Deb\u00fct involviert.<\/p>\n<p>Der mittlerweile in Austin, Texas ans\u00e4ssige Singer\/Somgwriter spr\u00fcht geradezu vor Energie und brennt ein richtiges Feuerwerk an erstklassigen Songs ab, von denen aber auch kein einziger einen Ausfall darstellt. Im Dunstkreis der etablierten Texas-Szene von Leuten wie <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Radney+Foster\">Radney Foster<\/a><\/span>, Rodney Crowell, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Pat+Green\">Pat Green<\/a><\/span>, Chris Knight &amp; Co. trifft er zielsicher den schmalen Grat zwischen rootsigen Texas &#8222;Red Dirt&#8220;-Anlagen, Alternate Country, dezent poppigen, manchmal von einem gewissen Wedstcoast-Feeling umhauchten Countryrock-Elementen und radiofreundlichen Nashville-Str\u00f6mungen nahezu perfekt. Drew Womack hat konstant und sp\u00fcrbar erfolgreich an seiner Weiterentwicklung gearbeitet.<\/p>\n<p>Seine Musik ist ein wenig kratziger, kantiger und auch etwas rockiger geworden, gewinnt an gro\u00dfer Reife, ohne dabei auf ganz wunderbare Melodien zu verzichten. Drews Stimme klingt weiterhin frisch und nach wie vor unverwechselbar. &#8222;Premium Gasoline&#8220; beispielsweise k\u00f6nnte mit seinem Speed problemlos auf jeden, in der NASCAR-Rennsportserie so beliebten Sampler gepackt werden, &#8222;To Her And Back&#8220; gl\u00e4nzt durch rockige Gitarrenriffs und leichtem 70er Flair, &#8222;Fastest Way To Texas&#8220; unterstreicht Womacks Singer-, Songwriterambitionen mit atmosph\u00e4rischem Touch und roher Darbietung der Marke <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jack+Ingram\">Ingram<\/a><\/span> &amp; Co, &#8222;Fine Art Of Failure&#8220; ist ein rhythmischer Country-Rock\u2019N\u2019Roller mit typischer Gitarre und viel Dampf, wie es etwa bei Pat Green sehr oft zu beobachten ist.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es auch jede Menge &#8222;Sons Of The Desert&#8220;-Feeling: Die aktuelle Single &#8222;Hey Daisy&#8220; gleitet mit lockerer Banjountermalung, dezenten Mundharmonikaeinlagen und sch\u00f6nen Harmonieges\u00e4ngen westcoastm\u00e4\u00dfig leicht ins Ohr. Gleiches gilt f\u00fcr den Power-Lovesong &#8222;That\u2019s Just Me&#8220; und das knackige &#8222;Waitin\u2019 On A Bullet&#8220;. Stark auch der von Radney Foster mitkomponierte, knacjige, ungemein frische Countryrocker &#8222;Any love at all&#8220; mit seiner traumhaften Melodie! Besonderes Bonbon f\u00fcr alle &#8222;Sons&#8220;-Fans: Das einst sehr pianotr\u00e4chtige Liebeslied &#8222;Leaving October&#8220; von derem ersten Werk &#8222;Whatever Comes First&#8220; pr\u00e4sentiert Womack in einer Neueinspielung durch Umwandlung der Tastenparts in Electric-Dobro-T\u00f6ne und mit dezenten Hammond-Tupfern in einem v\u00f6llig neuen, aber wundersch\u00f6nen Gewand. Der Song wirkt dadurch viel urspr\u00fcnglicher und geht mehr in die Tiefe.<\/p>\n<p>&#8222;Melancolic Cafe&#8220; (nur Drew\/Gesang und Ex-Sons-Keyboarder Scott Saunders\/Akustik-Piano) l\u00e4sst, wie es der Titel schon ausdr\u00fcckt, eine knappe Stunde feinster Musik melancholisch ausklingen. Ein geschmackvolles Booklet, inclusive aller Texte, rundet dieses Klasse-Werk zus\u00e4tzlich positiv ab. Das Teil m\u00fcsste eigentlich ein Bestseller werden. Verdient h\u00e4tte er es mit dieser starken Musik auf jeden Fall! Fazit: Die Vergangenheit war Sons Of The Desert, die Zukunft hei\u00dft Drew Womack!<\/p>\n<p><strong>Smith Music Group (2004)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country &amp; More<\/strong><\/p>\n<p>01. Hey Daisy<br \/>\n02. Any Love At All<br \/>\n03. Premium Gasoline<br \/>\n04. That&#8217;s Just Me<br \/>\n05. Leaving October<br \/>\n06. To Her And Back<br \/>\n07. Fastest Way To Texas<br \/>\n08. Waitin&#8216; On A Bullet<br \/>\n09. Devil&#8217;s Working Overtime<br \/>\n10. Fine Art Of Failure<br \/>\n11. Tearin&#8216; It Up Tonight<br \/>\n12. Melancholy Cafe<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/thedrewwomack.com\/\">Drew Womack<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/\/pages\/Drew-Womack\/109991685773395\">Drew Womack bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorweg eine schlechte Nachricht: Drew Womack hat nach 14-j\u00e4hriger T\u00e4tigkeit seinen Dienst als Frontmann der \u00e4u\u00dferst beliebten New Country-Truppe Sons Of The Desert eingestellt! 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