{"id":3270,"date":"2015-12-14T02:02:00","date_gmt":"2015-12-14T01:02:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=3270"},"modified":"2020-07-12T10:58:31","modified_gmt":"2020-07-12T08:58:31","slug":"the-wilkinsons-highway-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/the-wilkinsons-highway-cd-review\/","title":{"rendered":"The Wilkinsons \u2013 Highway &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Wilk-e1437324613133.jpg\" \/><\/p>\n<p>Das kanadische Trio wartet wohl mit einer recht seltenen Konstellation im Musikbusiness auf, n\u00e4mlich Vater, Tochter und Sohn in einer Band. Wo man unweigerlich jede Menge Zoff vermutet, wird man aber bereits seit sieben Jahren, seit dem Erscheinen ihres Deb\u00fctalbums &#8222;Nothing But Love&#8220;, eines Besseren belehrt. Im Gegenteil: Mit ihrem neuen Silberling &#8222;Highway&#8220; zeigt sich die Familienbande sogar geschlossener und so stark wie eigentlich nie zuvor. Ja, man kann ihnen zu einem Generationen \u00fcbergreifenden Volltreffer gratulieren, denn diese CD beinhaltet musikalische Leckerbissen f\u00fcr Jung und Alt gleicherma\u00dfen.<\/p>\n<p>Ein Grund f\u00fcr das blendend harmonierende Teamwork sind sicher die klar abgesteckten Kompetenzen, aber auch, dass jeder f\u00fcr sich immer wieder sporadisch Zeit findet, abweichende Vorstellungen in Soloprojekten zu verwirklichen. Verdienter Lohn f\u00fcr ihr bisheriges Schaffen sind unter anderem ein &#8222;CMA Horizon Award&#8220; sowie die Auszeichnung als &#8222;Vocal Group Of The Year&#8220;. Und auch dank \u201cHighway\u201d d\u00fcrften die Namen Amanda, Steve und Tyler Wilkinson f\u00fcr einige Nominierungen auf den Notizzetteln der entsprechenden Juroren bereits vorgemerkt sein. Ein gl\u00e4nzendes Werk mit satten 14 Liedern (knapp 51 Minuten Spielzeit), jedes eine kleine Perle f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>Sicherlich zum einen ein Verdienst des guten Songwritings, wobei Familie Wilkinson in hohem Ma\u00dfe beteiligt ist, zum anderen im zwar relativ klein gehaltenen Musikerkreis, aber der daf\u00fcr um so kompetenter best\u00fcckt ist. Was hier die Herren Jerry Kimbro an der Akustikgitarre, Michael Rojas an den Keyboards, Joe Spivey an der Fiddle und Dan Dugmore an Steel und Dobro abliefern, ist schon erste Sahne. Nicht zu vergessen John Willis, den man eigentlich bei den meisten Nashville-Produktionen an der Akustikgitarre arbeiten l\u00e4sst, der diesmal jedoch an der Leadgitarre, Banjo, Sitar und Mandoline zugleich brilliert.<\/p>\n<p>Dabei dr\u00e4ngt sich kaum ein Akteur auff\u00e4llig in den Vordergrund, hier wird dezent, aber unerh\u00f6rt pr\u00e4zise und mit sehr viel Liebe f\u00fcrs Detail musiziert, was gerade beim Genuss mit dem Kopfh\u00f6rer besonders zur Geltung kommt. Den Gro\u00dfteil der Vocals \u00fcbernahm traditionsgem\u00e4\u00df die sehr gereift wirkende Amanda, einmal durfte der immer noch ein wenig &#8222;milchgesichtige&#8220; Tyler ran (&#8222;Human&#8220;), zwei Songs werden von Vater Steve gesungen (&#8222;Highway&#8220; und &#8222;Grains Of Sand&#8220;), dessen Stimme zuweilen an wenig an Ricky Skaggs zu erinnern scheint.<\/p>\n<p>Herrlich niveauvoll country-poppig geratene Songs wie &#8222;Little Girl&#8220;, &#8222;Inside The Lines&#8220;, die Single &#8222;L. A.&#8220; (wie eine lockere Mischung aus <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Sheryl+Crow\">Sheryl Crows<\/a><\/span> &#8222;All I Wanna Do&#8220; und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jennifer+Hanson\">Jennifer Hansons<\/a><\/span> &#8222;Beautiful Goodbye&#8220;), &#8222;Human&#8220; oder &#8222;Occasionally Crazy&#8220;, wirken nie kitschig, machen aber dank der erw\u00e4hnten musikalischen Feinheiten richtig Laune. Aber auch ruhigere Nummern wie &#8222;Melancholy Wine&#8220; (Michael Rojas mit Bruce-Hornsby-like Piano-Geklimper), &#8222;Leaving Song&#8220; (klasse Dobrospiel von Dan Dugmore), &#8222;One Blue Day&#8220; (traumhafte Barroomballade mit leicht angejazzter E-Gitarre) oder &#8222;Not Today&#8220; (Amanda im Stile einer Country-Ikone wie Reba McEntire), wissen durch jeweils genial zu den St\u00fccken passende Stimmung und Texte zu gefallen.<\/p>\n<p>Respekt an alle Beteiligten! Hier wird gro\u00dfe New Country-\/Countrypop-Musik geboten. Der Wilkinson&#8217;sche Motor l\u00e4uft auf Hochtouren und wird noch sicherlich so manchen &#8222;Highway&#8220; passieren. Absolut empfehlenswert.<\/p>\n<p><strong>RCR Records (2005)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Little Girl<br \/>\n02. Melancholy Wine<br \/>\n03. Leaving Son<br \/>\n04. Inside The Lines<br \/>\n05. L.A.<br \/>\n06. One Blue Day<br \/>\n07. Noone&#8217;s Gonna<br \/>\n08. Human<br \/>\n09. Highway<br \/>\n10. Not Today<br \/>\n11. Occasionally Crazy<br \/>\n12. You Want Me<br \/>\n13. Williamstown<br \/>\n14. Grains of Sand<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.Wilkinsonsonline.net\">The Wilkinsons<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/pages\/The-Wilkinsons\/32816019784\">The Wilkinsons bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das kanadische Trio wartet wohl mit einer recht seltenen Konstellation im Musikbusiness auf, n\u00e4mlich Vater, Tochter und Sohn in einer Band. Wo man unweigerlich jede Menge Zoff vermutet, wird man aber bereits seit sieben Jahren, seit dem Erscheinen ihres Deb\u00fctalbums &#8222;Nothing But Love&#8220;, eines Besseren belehrt. 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