{"id":3250,"date":"2015-12-14T01:36:00","date_gmt":"2015-12-14T00:36:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=3250"},"modified":"2020-07-12T11:00:00","modified_gmt":"2020-07-12T09:00:00","slug":"van-zant-brothers-get-right-with-the-man-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/van-zant-brothers-get-right-with-the-man-cd-review\/","title":{"rendered":"Van Zant &#8211; Get Right With The Man &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Van2-e1437307146488.jpg\" \/><\/p>\n<p>Dritte Zusammenarbeit der beiden Van Zant-Br\u00fcder Donnie (<span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=38+Special\">38 Special<\/a><\/span>) und Johnny (<span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Lynyrd Skynyrd<\/a><\/span>)! Um es gleich vorweg zu nehmen: Ganz klar die st\u00e4rkste, und das ohne Wenn und Aber! Zwei gestandene Southern Rocker begeben sich auf, nat\u00fcrlich sch\u00f6n southern-infizierte, New Country-\/Countryrock-Pfade und machen der Konkurrenz \u00e0 la <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Montgomery+Gentry\">Montgomery Gentry<\/a><\/span> &amp; Co. m\u00e4chtig Dampf &#8222;unterm Hintern&#8220;! Die beiden Vorg\u00e4ngeralben &#8222;Brother To Brother&#8220; und &#8222;II&#8220; waren sicherlich nicht von schlechten Eltern, klangen jedoch, auch wenn Donnie und Johnny ihre Southern-Roots nicht verleugneten, recht mainstreamig und (vor allem das zweite) ziemlich glatt.<\/p>\n<p>Und besinnt man sich nun auf die Neigungen ihres gro\u00dfen Bruders Ronnie zur\u00fcck, was lag da n\u00e4her, als es mal mit einem southern-lastigen Country(rock)-Album zu versuchen, denn der liebte es schon damals die Einfl\u00fcsse des Genres in so manchem Skynyrd-Songs unterzubringen, wie St\u00fccke der Marke &#8222;Mississippi Kid&#8220;, &#8222;Made In Shade&#8220;, &#8222;Honky Tonk Night Time Man&#8220; und andere eindeutig beweisen. So ist diese Entwicklung durchaus als konsequent zu bezeichnen, zumal Southern-orientierte Country-Musik in Nashville als Nische eigentlich noch nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig besetzt ist, aber durchaus von Erfolg begleitet sein kann, wie es die bereits erw\u00e4hnten Montgomery Gentry, <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Travis+Tritt\">Travis Tritt<\/a><\/span> und ein paar Kollegen nachhaltig beweisen.<\/p>\n<p>Und einer, der es ebenfalls vorgemacht hat, wie man beide Stilarten harmonisch miteinander kombinieren kann, ist <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jeffrey+Steele\">Jeffrey Steele<\/a><\/span>, der vor einigen Monaten ein \u00fcberragendes Werk mit \u201c<span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/Jeffrey+Steele+Outlaw\">Outlaw<\/a><\/span>\u201c hingelegt hatte. Jener Mr. Steele wurde in nicht unerheblichem Ma\u00dfe beim Songwriting mit Donnie und Johnny, sowie als Backgrounds\u00e4nger bei &#8222;Get Right With The Man&#8220; eingebunden (hat auch eine kleine Gesangspassage bei &#8222;Been There Done That&#8220;), und auch <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tom+Hambridge\">Tom Hambridge<\/a><\/span> ist in kompositorischer Hinsicht keine Zufalls-Wahl, denn auch der hat bereits h\u00e4ufiger bewiesen, dass er sich auf beiden Terrains bestens auskennt. Dritte im Songwriting-Bunde sind die <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Warren+Brothers\">Warren Brothers<\/a><\/span>, die auch schon \u00f6fter f\u00fcr Skynyrd gearbeitet haben und somit ebenso als Experten beider Areale gelten.<\/p>\n<p>Bleibt festzustellen, das hier durch eine brillante Wahl in Sachen Co-Writer, sowie intelligent gew\u00e4hlter Fremdschreiber, die gesunde Basis f\u00fcr eine pr\u00e4chtige Scheibe gelegt wurde. Der Kreis der Musiker, die sich an die delikate Angelegenheit herantrauen durften, ist klein, daf\u00fcr aber umso exklusiver: Drums-Greg Morrow; Akustik-Gitarre-John Willis; Electric-Gitarren-Tom Bukovac, Kenny Greenberg; Bass-Michael Rhodes, Glenn Worff; Keyboards-Reese Wynans; Steel, Banjo-Russ Pahl; Fiddle-Glen Duncan; Percussion-Greg Morrow, Eric Darken; Background Vocals-Bekka Bramlett, Trez, Perry Coleman, Jeffrey Steele!<\/p>\n<p>Dementsprechend spielt sich hier alles auf einem hohen Niveau ab. Hochkar\u00e4tige Profis, die es vor allen Dingen auch richtig &#8222;southern&#8220; k\u00f6nnen, halt, wobei nat\u00fcrlich auch die starken Gesangsleistungen der Van Zants explizit hervorzuheben sind. Beide klingen sehr frisch! Man merkt Ihnen den Spa\u00df an der Geschichte deutlich an. Da wird sich variabel den Stimmungen der Lieder angepasst, aber auch ger\u00f6hrt, geb\u00f6lkt, gelacht, geflachst und sich zum Teil die B\u00e4lle im Duett zugespielt, wie beim rock\u2019n\u2019rolligen Gute Laune-Honkytonker &#8222;Plain Jane&#8220;. Nicht zu vergessen die herrlich, den Punkt treffenden. immer wieder geschickt eingestreuten, weiblichen Backgrounds, wobei Bekka Bramlett eine \u00fcberragende Figur abgibt.<\/p>\n<p>Der starke Opener &#8222;Takin\u2019 Up Space&#8220; kommt als fast 99%er Southern-Rocker daher, in einer absolut fetzigen Version einer imagin\u00e4ren Band, die &#8222;38 Skynyrd&#8220; hei\u00dfen k\u00f6nnte. &#8222;Country&#8220; klingt da eigentlich nur ein im Break pl\u00f6tzlich auftauchendes Banjo. Dennoch, trotz des gewichtigen Southern-Anteils und des insgesamt recht rockigen Charakters, ist die knackige New Country-Note stets pr\u00e4sent. Das Schlagen der musikalischen Br\u00fccke zwischen Southern Rock und New Country ist bestens gelungen. Sehr Southern gewichtig sind noch &#8222;Sweet Mama&#8220; (starkes Skynyrd-Cover von der &#8222;Vicious Cycle&#8220;-CD), &#8222;I Know My History&#8220; (Biker-taugliche, Skynyrd-lastige Nummer), &#8222;I\u2019m Doin\u2019 Alright&#8220; (k\u00f6nnte aus der 38 Special-Anfangsphase stammen), das zu Beginn recht holprige, aber sch\u00f6n rhythmisch dahin stampfende &#8222;Lovin\u2019 You&#8220;, welches mittels der einsetzenden, satten SlideGitarre und dem Refrain m\u00e4chtig Fahrt gewinnt, das bereits erw\u00e4hnte &#8222;Plain Jane&#8220;, sowie &#8222;Been There Done That&#8220;, das auf dem rockigen, vorletzten Skynyrd-Album &#8222;Edge Of Forever&#8220; keinen Vergleich h\u00e4tten scheuen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die Countryelemente stehen richtigerweise bei den Nummern im Vordergrund, bei denen man etwas mehr auf\u2019s Bremspedal tritt. Wie bei solch melodischen Tracks, wie &#8222;Nobody Gonna Tell Me What To Do&#8220;, der Single &#8222;Help Somebody&#8220; oder &#8222;I Can\u2019t Help Myself&#8220;! Hier bekommen Banjo und Steelgitarre reichhaltigen Spielraum. Die Songs stecken aber dank knackiger Drums und fetter E-Gitarren-Einlagen dennoch voller Power!<\/p>\n<p>Fazit: Donnie und Johnny Van Zant haben ein richtig starkes Southern-(New)Country(rock)-Album abgeliefert, das sowohl in Nashville, als auch in Atlanta oder Jacksonville (und nat\u00fcrlich bei uns) gefeiert werden d\u00fcrfte. War nicht unbedingt zu erwarten, ist aber umso erfreulicher! Super Leistung, Boys! So &#8222;Get Right With The Van Zants&#8220;!<\/p>\n<p><strong>Columbia Records, 2005<\/strong><br \/>\n<strong>Stil: New Country \/ Southern Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Takin&#8216; Up Space<br \/>\n02. Nobody Gonna Tell Me What To Do<br \/>\n03. Sweet Mama<br \/>\n04. Help Somebody<br \/>\n05. Things I Miss The Most<br \/>\n06. I Know My History<br \/>\n07. I Can&#8217;t Help Myself<br \/>\n08. I&#8217;m Doin&#8216; Alright<br \/>\n09. Lovin&#8216; You<br \/>\n10. Plain Jane<br \/>\n11. Been There Done That<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.thevanzants.com\">Van Zant<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dritte Zusammenarbeit der beiden Van Zant-Br\u00fcder Donnie (38 Special) und Johnny (Lynyrd Skynyrd)! Um es gleich vorweg zu nehmen: Ganz klar die st\u00e4rkste, und das ohne Wenn und Aber! 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