{"id":32397,"date":"2019-03-13T20:51:13","date_gmt":"2019-03-13T19:51:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=32397"},"modified":"2019-03-13T20:51:13","modified_gmt":"2019-03-13T19:51:13","slug":"vanja-sky-12-03-2019-yard-club-koeln-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/03\/13\/vanja-sky-12-03-2019-yard-club-koeln-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Vanja Sky &#8211; 12.03.2019, Yard Club, K\u00f6ln &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-32460 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Sky_haupt.jpg\" alt=\"Sky_haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Sky_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Sky_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Sky_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Nachdem Vanja Sky, im Rahmen von Rufs <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/01\/22\/blues-caravan-21-01-2018-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/\">Blues Caravan<\/a>, bereits letztes Jahr an der Seite von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Mike+Zito\">Mike Zito<\/a> und Bernard Allison durch Deutschland tingelte und dort auch schon \u00fcberzeugte, besuchte Sie erstmals den K\u00f6lner Yard Club im Rahmen Ihrer ersten Solotour.<\/p>\n<p>Die junge Kroatin, die erst seit wenigen Jahren Gitarre spielt, hatte ihr Debutalbum \u201eBad Penny\u201c im Gep\u00e4ck, von dem sie auch fast jeden Song spielte und erg\u00e4nzte erwartungsgem\u00e4\u00df ihre Show mit mehreren Coversongs. Wie meist im Yard Club, der leider mit etwa 40-50 Fans nur m\u00e4\u00dfig besucht war, begann das Konzert recht p\u00fcnktlich gegen 20:15 Uhr.<\/p>\n<p>Vanja in einem wei\u00dfen Kleid mit roten Blumen gekleidet, brachte auch durch ihre erfrischende und nat\u00fcrliche Art eine regelrechte Wohlf\u00fchlstimmung in den Club und interagierte immer wieder mit dem Publikum.<\/p>\n<p>Mit dem Opener \u201eHard Working Woman\u201c legte Sie direkt einen feinen Bluessong aus der eigenen Feder hin. Unterst\u00fctzt wurde Sie dabei von Ihrer Band, Eduard Jimmy Matesic an der zweiten Lead Guitar, der mit einigen starken Soli gl\u00e4nzte, Hanser Sch\u00fcler an den Drums und Roger Inniss, Rufs Tausendsassa am Bass.<\/p>\n<p>Dem Cream-Klassiker \u201eStrange Brew\u201c, den Sie gekonnt aufs Parkett legte, lie\u00df sie mit \u201eDo You Wanna?\u201c, \u201eInside Pain\u201c und \u201eGive Me Back My Soul\u201c drei Songs vom eigenen Album folgen, ehe Sie sich an Stevie Ray Vaughns \u201ePride &amp; Joy\u201c wagte und mit dem selbst geschrieben \u201eCrossroads Of Life\u201c einen der H\u00f6hepunkte des Konzerts folgen lie\u00df.<\/p>\n<p>Psychedelisch beginnend, steigerte sich das St\u00fcck mit hohen Wiederekennungswert in eine starke Bluesnummer, die mit dem entsprechenden Applaus belohnt wurde. Dem fr\u00fchen Fleetwood Mac Klassiker \u201eOh Well\u201c gab Sie mit Ihrer Stimme eine ganz eigene Note.<\/p>\n<p>Sch\u00f6n war dabei, wie die Band harmonierte, Vanja sich immer wieder zu Matesic begab, um sich in Soli zu duellieren oder, Seite an Seite mit Inniss stehend, performte. Beiden, wie auch dem Drummer Hanser Sch\u00fcler war anzumerken, mit welchem Spa\u00df sie bei der Sache waren und sie die positive Stimmung aus dem Publikum aufnahmen.<\/p>\n<p>Danach legte Sky die elektrische Gitarre f\u00fcr einen Song auf Seite und spielte eine gef\u00fchlvolle Version des Traditionals \u201eHouse Of The Rising Sun\u201c, das durch die Animals bekannt wurde. Dies tat sie in einer solch intensiven Art, dass ihre Begleiter mit geschlossenen Augen, scheinbar tr\u00e4umend, in den Song einsetzten.<\/p>\n<p>Hanser bewies hier, dass er neben dem druckvollen Schlagzeugspiel auch mit viel Ruhe und Gef\u00fchl sein Instrument spielen kann, um so nicht die traumhafte Atmosph\u00e4re zu zertr\u00fcmmern und nur leichte Akzente zu setzen.<\/p>\n<p>Dem bluesigen \u201eAll Night\u201c folgten das rockige \u201eDon\u2018t Forget To RnR\u201c und das Black Crowes-Cover \u201eTwice As Hard\u201c, in dem alle Musiker tolle Soli einbrachten. Besonders hervorzuheben ist hier das mehrmin\u00fctige Agieren von Roger Inniss an seinem 6-Saiter, bei dem er eindrucksvoll offenbarte, was aus diesem Instrument mit dem n\u00f6tigen spielerischen K\u00f6nnen heraus zu holen ist.<\/p>\n<p>Mit dem leicht balladesken \u201eMarried Man\u201c gab Sky dann Einblicke in Ihr Seelenleben. Sch\u00f6n war zu sehen, wie das Publikum diesen speziellen Moment wahr nahm und scheinbar anmutig lauschte, so auch Inniss, der erst sp\u00e4ter mit seinem Bass einsetzte.<\/p>\n<p>Gegen Ende des Konzertes legte Sie mit \u201eBad Penny\u201c, dem ganz stark interpretierten, \u201eGoing To My Hometown\u201c, bei dem Matesic sie an der Mandoline begleitete und \u201eShadow Play\u201c, drei Songs ihres Idols Rory Gallagher hin.<\/p>\n<p>Es m\u00fcndete darin, dass Sie selbst, auf der B\u00fchne liegend, ihre Gitarre bespielte und Matesic ihr anschlie\u00dfend ganz im Stile eines Gentlemans, wieder aufhalf.<\/p>\n<p>Nach einer eigenwilligen, gesanglich starken Version von \u201eWhole Lotta Love\u201c gab es als letzten Song noch eine hart rockende Version des Troggs Klassikers \u201eWild Thing\u201c und die Band verabschiedete sich vom gut mitgehenden Audienz.,<\/p>\n<p>Der anhaltenden Applaus daf\u00fcr sorgte, dass mit einem stark vorgetragenen, groovenden \u201eHit Me With The Blues\u201c einer der st\u00e4rksten Songs, die f\u00e4llige Zugabe bildete. Nach etwa 90 Minuten war der gelungene Auftritt der Nachwuchsk\u00fcnstlerin beendet.<\/p>\n<p>Sicher gibt es noch die eine oder andere Ecke glatt zu schleifen, aber in punkto Publikumsn\u00e4he, positiver Ausstrahlung, braucht sie sich vor wenigen in der Szene zu verstecken.<\/p>\n<p>Es wird spannend, wie sich die junge Kroatin weiter entwickeln wird. Mit der Unterst\u00fctzung der heutigen Musiker, ist zu erwarten, dass man in der Zukunft noch einige Positives von ihr h\u00f6ren wird, und sie auch bei den weiteren Konzerten der Tour, ihre Fans begeistern wird.<\/p>\n<p>Ein Dank auch an Marcus Neu, der immer wieder jungen K\u00fcnstlern im Yard Club die Chance gibt, sich zu beweisen. Sch\u00f6n w\u00e4re es, wenn dies auch besuchsm\u00e4\u00dfig mehr gew\u00fcrdigt werden w\u00fcrde, dass dies in Zukunft entsprechend fortgesetzt werden kann.<\/p>\n<p><strong>Line Up:<\/strong><br \/>\nVanja Sky \u2013 Vocals, Gitarre<br \/>\nEduard Jimmy Matesic \u2013 Gitarre, Mandoline<br \/>\nRoger Inniss \u2013 Bass<br \/>\nHanser Sch\u00fcler \u2013 Drums<\/p>\n<p>Text und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vanjasky.rocks\/home-de\/\">Vanja Sky<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/vanja1sky\">Vanja Sky bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.rufrecords.de\">Ruf Records<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kantine.com\">Yard Club K\u00f6ln<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem Vanja Sky, im Rahmen von Rufs Blues Caravan, bereits letztes Jahr an der Seite von Mike Zito und Bernard Allison durch Deutschland tingelte und dort auch schon \u00fcberzeugte, besuchte Sie erstmals den K\u00f6lner Yard Club im Rahmen Ihrer ersten Solotour. 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