{"id":3213,"date":"2015-12-14T02:10:00","date_gmt":"2015-12-14T01:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=3213"},"modified":"2016-02-03T19:45:42","modified_gmt":"2016-02-03T18:45:42","slug":"ashton-shepherd-sounds-so-good-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/ashton-shepherd-sounds-so-good-cd-review\/","title":{"rendered":"Ashton Shepherd &#8211; Sounds So Good &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Shep-e1437221233311.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3215 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Shep-e1437221233311.jpg\" alt=\"Shep\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Shep-e1437221233311.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Shep-e1437221233311-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Shep-e1437221233311-210x210.jpg 210w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Shep-e1437221233311-60x60.jpg 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wenn eine 21-j\u00e4hrige bereits von allen Seiten mit Lobeshymnen (&#8222;This girl\u2019s so country, she makes Loretta Lynn sound like she\u2019s from Liverpool&#8220;) \u00fcbersch\u00fcttet wird und in einem solch fr\u00fchen Stadium bereits im gleichen Atemzug mit den etablierten Gr\u00f6\u00dfen Nashville&#8217;s genannt wird, dann braut sich was zusammen in Music City! Ein neuer &#8222;Star&#8220; der Countrymusic steht in den Starl\u00f6chern &#8211; da h\u00e4ngen die Trauben f\u00fcr das Debut ziemlich hoch. Doch Ashton Shepherd wird der hohen Erwartungshaltung locker gerecht! &#8222;Sounds so good&#8220; ist ein tolles, ein glanzvollen Album geworden! &#8222;That&#8217;s pure and crystal clear Country&#8220;! Und ob!<\/p>\n<p>Ashton stammt aus einer recht abgelegenen, l\u00e4ndlichen Gegend im S\u00fcdwesten von Birmingham, Alabama. Sie singt und komponiert laut eigener Aussage, seit sie sprechen bzw. schreiben kann. Ihre Familie ist sehr musikalisch und als Ashton im Alter von 15 Jahren von ihrem \u00e4lteren Bruder eine Gitarre geschenkt bekam, nehmen das Musizieren in einem Hinterhof-Verschlag, wie auch die ersten kleinen \u00f6ffentlichen Auftritte erste Formen an. &#8222;I\u2019ve been picking peas peas in the morning and picking guitars at night&#8220;, sagt sie \u00fcber diese Zeit. Sp\u00e4ter finanzierten ihre Eltern ihr eine in Eigenregie erstellte CD (aufgenommen im Studio von Alabama-Mitglied Jeff Cook), die rund um ihre Konzerte rei\u00dfenden Absatz fand.<\/p>\n<p>Der wohl entscheidende Schritt gelang ihr allerdings bei einem Talentwettbewerb in Gilbertown, Alabama, bei dem sie einen Auftritt als Opening Act f\u00fcr Lorrie Morgan gewann. Im Anschluss daran wurde sie sofort nach Nashville eingeladen und der bekannte Musiker Jerry Kennedy brachte sie mit MCA und Produzenten-Ikone Buddy Cannon (u.a. Reba McEntire, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Chely+Wright\">Chely Wright<\/a><\/span>, John Michael Montgomery, <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Sara+Evans\">Sara Evans<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Kenny+Chesney\">Kenny Chesney<\/a><\/span>) in Verbindung. Nun nahmen die Dinge ihren Lauf und Ashtons, selbstverst\u00e4ndlich von Cannon produziertes, erstklassiges Debut liegt vor. &#8222;Sounds So Good&#8220; beinhaltet elf gro\u00dfartige Lieder, die bis auf einen allesamt aus der Feder von Ashton Shepherd stammen.<\/p>\n<p>Lediglich das abschlie\u00dfende &#8222;Whiskey Won The Battle&#8220; wurde von ihrem Schwager Adam Cunningham komponiert. Buddy Cannon setzt das ganze K\u00f6nnen seines Sch\u00fctzlings pr\u00e4chtig in Szene und verleiht Ashton das Profil einer modernen Country-Performerin, f\u00fcr die das Wort &#8222;Country&#8220; noch eine tiefe Bedeutung hat. Die Songs sind absolut traditionell verwurzelt, dabei aber sehr modern instrumentiert und abgemischt. Sie bekommen durch Ashton&#8217;s unbek\u00fcmmerten, engagiert und kraftvoll vorgetragenen, klaren Gesang (herrlich der etwas n\u00e4selnde &#8222;Twang&#8220; in ihrer Stimme) eine enorm frische und peppige Note. Das erinnert etwas an eine angenehme Mixtur aus Sara Evans, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Trisha+Yearwood\">Trisha Yearwood<\/a><\/span>, Gretchen Wilson und sogar Dixie Chicks-S\u00e4ngerin Nathalie Maines. Die ausnahmslos hochkar\u00e4tigen Musiker wie Larry Paxton, Chad Chromwell, Dan Dugmore, Scotty Sanders, B. James Lowry, Kenny Greenberg, Joe Spivey u.a. legen sich ebenfalls m\u00e4chtig ins Zeugs und gew\u00e4hren der Deb\u00fctantin gl\u00e4nzende Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Im Songmaterial wird das gesamte Spektrum von Uptempo \u00fcber Midtempo bis zum balladesken Moment ausgereizt. Das Werk startet mit zwei tollen knackigen, frischen Nummern: &#8222;Takin\u2019 Off This Pain&#8220; (dynamische Drums, heulende Fiddle) und dem Titelst\u00fcck &#8222;Sounds So Good&#8220; (klasse Banjountermalung, feine Mandolinen-Erg\u00e4nzungen), die sich mit ihren markanten Refrains gleich wunderbar ins Ohr schrauben. Weitere Beispiele flotterer Nummern sind so starke Songs wie &#8222;Not Right Now&#8220; (herrlicher Gute-Laune-Country) , &#8222;The Pickin\u2019 Shed&#8220; (absolut Line Dance-tauglich) oder &#8222;The Bigger The Heart&#8220; (furioser Uptempo-Rhythmus) bei denen in countrytypischer Manier mit Fiddle, Steel- und E-Gitarren ordentlich Gas gegeben wird, wobei eigentlich das eine oder andere Tanzbein zu einer &#8222;flotten Sohle&#8220; animiert werden m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Auch der entspannte Midtempo- und Balladen-Anteil ist nat\u00fcrlich in einem gesunden Verh\u00e4ltnis zwischen den o.a. Liedern eingegliedert. Mit &#8222;Lost In You&#8220;, &#8222;I Ain\u2019t Dead&#8220;, &#8222;Old Memory&#8220;, &#8222;Regular Joe&#8220; und &#8222;How Big Are Angel Wings&#8220; werden alle hierf\u00fcr pr\u00e4destinierten Themen musikalisch und textlich (im Booklet abgedruckt) aufgegriffen. Mit dem Auseinanderziehen vieler Endsilben in den Strophen- und Refrainzeilen verleiht Ashton dem Ganzen zudem gesangstechnisch noch die n\u00f6tigen, tief aus dem Herzen stammenden Emotionen, wobei sie bereits im Stil der ganz Gro\u00dfen des Genres agiert.<\/p>\n<p>Mit &#8222;Whiskey Won The Battle&#8220; gibt es anstatt des unter dem Titel zu vermutenden &#8222;Crying in my beer&#8220;-Songs zum Abschluss schlie\u00dflich noch ein wenig schw\u00fcle Southern Soul-\/Country-Atmosph\u00e4re zu schnuppern, nicht zuletzt durch die starken E-Gitarren-Einlagen Kenny Greenbergs beg\u00fcnstigt. Keine Frage, man muss Ashton Shepherd f\u00fcr Deb\u00fct bereits eine enorm reife Leistung bescheinigen. Sie wird den hohen Vorschluss-Lorbeeren in jedem Fall gerecht. Zu jedem Zeitpunkt merkt man, dass die junge Dame ihre &#8222;Hausaufgaben&#8220; gemacht hat. Sie wei\u00df was sie will, was in ihr steckt und sie spielt es mit all ihrem gro\u00dfen Talent voll und ganz aus.<\/p>\n<p>Ashton Shepherd ist eine klasse S\u00e4ngerin, eine starke Songwriterin, eine gro\u00dfartige Countrymusikerin! So wird unseren (oft eintreffenden) Prognosen zufolge aus der einstigen &#8222;Honkytonk-Cinderella&#8220; vom Lande sicher schnell eine \u00e4u\u00dferst ernstzunehmende Konkurrenz f\u00fcr die etablierten Damen der Nashville-Zunft werden. Der Titel des Deb\u00fcts &#8222;Sounds So Good&#8220; macht seinem Namen jedenfalls schon mal alle Ehre. Diese Musik klingt wirklich klasse! Weiter so Ashton Shepherd!<\/p>\n<p><strong>MCA Records (Universal Music) (2008)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Takin&#8216; Off This Pain<br \/>\n02. Sounds So Good<br \/>\n03. Lost In You<br \/>\n04. I Ain&#8217;t Dead Yet<br \/>\n05. Not Right Now<br \/>\n06. Old Memory<br \/>\n07. The Pickin&#8216; Shed<br \/>\n08. Regular Joe<br \/>\n09. How Big Are Angel Wings<br \/>\n10. The Bigger The Heart<br \/>\n11. Whiskey Won The Battle<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.AshtonShepherd.com\">Ashton Shepherd<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/AshtonShepherd\">Ashton Shepherd bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn eine 21-j\u00e4hrige bereits von allen Seiten mit Lobeshymnen (&#8222;This girl\u2019s so country, she makes Loretta Lynn sound like she\u2019s from Liverpool&#8220;) \u00fcbersch\u00fcttet wird und in einem solch fr\u00fchen Stadium bereits im gleichen Atemzug mit den etablierten Gr\u00f6\u00dfen Nashville&#8217;s genannt wird, dann braut sich was zusammen in Music City! 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