{"id":32061,"date":"2019-03-04T17:25:35","date_gmt":"2019-03-04T16:25:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=32061"},"modified":"2019-03-04T17:25:35","modified_gmt":"2019-03-04T16:25:35","slug":"joanne-shaw-taylor-03-03-2019-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/03\/04\/joanne-shaw-taylor-03-03-2019-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Joanne Shaw Taylor, 03.03.2019, Musiktheater Piano, Dortmund &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-32072 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/JST_haupt.jpg\" alt=\"JST_haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/JST_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/JST_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/JST_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Vor gut zwei Jahren hatten wir\u00a0Joanne Shaw Taylor bereits schon mal in unserem gern besuchten Musiktheater zu Dortmund beleuchtet. Damals wie auch\u00a0jetzt fand das <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/05\/15\/joanne-shaw-taylor-14-05-2017-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/\">Konzert<\/a> an einem Sonntag Abend statt. Auff\u00e4llig war diesmal besonders, dass sich die Besucherzahl gef\u00fchlt nahezu verdoppelt hatte, was sicherlich auch ihrer guten Leistung 2017 geschuldet war.<\/p>\n<p>Somit war das Piano nahezu voll, als die Protagonistin um 20:05 Uhr mit ihrem auf zwei Positionen ver\u00e4nderten Line-up, im Rahmen ihrer &#8222;Reckless Heart&#8220;-Tour,\u00a0 die Bretter\u00a0der immer wieder sehens- und aufsuchenswerten L\u00fctgendortmunder Location betrat.<\/p>\n<p>Der gestrige Gig hatte aus meiner Sicht einige Licht- und Schattenseiten. Als positiv zu vermerken gilt, dass sie gut die H\u00e4lfte der St\u00fccke der Setliste, ihrem neuen Album &#8222;Recklesss Heart&#8220; widmete, das\u00a0ab dem 15.03.2019 k\u00e4uflich zu erwerben ist.<\/p>\n<p>Dass sie eine vortreffliche Gitarristin ist und eine tolle Stimme hat, mit der sie wuchern kann, dar\u00fcber gibt es wohl keine Diskussionen. Unz\u00e4hlige quirlige Soli und auch ihr Zusammen- wie auch Wechselspiel mit Bob Fridzema an den Keys geh\u00f6rten zu Schl\u00fcsselmomenten ihrer Performance, an deren Ende insgesamt 13 St\u00fccke plus zwei Zugaben auf der Habenseite standen.<\/p>\n<p>Als meine pers\u00f6nlichen Highlights habe ich den, mit Fridzemas HT-Klimpereien verzierten Opener &#8222;In The Mood&#8220;, das mit furiosen Lang-Soli von beiden versehene &#8222;Let It Burn&#8220;, das dezent Southern-angehauchte &#8222;&#8220;The Best Thing&#8220;, den Slowblues &#8222;Time Has Come&#8220;,\u00a0 das Beth Hart umwehte &#8222;Reckless Heart&#8220; und den leicht swampig treibenden Track &#8222;Going Home&#8220; vermerkt.<\/p>\n<p>Das\u00a0Finale des Haupteils, &#8222;Bad Love&#8220;, zur der sie ein g\u00fcldenes Gibson SG-Gitarren-Modell schulterte, wurde nochmals im Uptempo-Modus bew\u00e4ltigt. Die beiden Zugaben &#8222;Mud Honey&#8220; und das Instrumental &#8222;White Sugar&#8220; wurden recht emotionslos runtergeniedelt.<\/p>\n<p>\u00dcber die wesentlich h\u00e4rtere Gangart als vor zwei Jahren (Gernot gefiel es besser, mir blieb ein wenig die Melodi\u00f6sit\u00e4t auf der Strecke), kann man noch streiten. \u00dcber das wenig empathische Verhalten der Protagonistin (meist in sich gekehrt, \u00fcberwiegend, selbst beim L\u00e4cheln, auf sich und ihren Gitarrenklang fixiert,\u00a0kaum Ansagen, Fernbleiben am Merchandising-Stand) gegen\u00fcber dem ihr eigentlich wohlgesonnenen Publikum, als auch ihrer Rhythmusfraktion (Drummer Perry wieder hinter eine Plexiglaswand verbannt), die meist nur schm\u00fcckendes Beiwerk darzustellen schien, sowie ihre, sich nicht gerade\u00a0durch Freundlichkeit auszeichnende Tourmanagerin, wohl eher nicht.<\/p>\n<p>Joanne Shaw Taylor sollte sich dar\u00fcber\u00a0im Klaren sein, dass ihr zweifelsohne durch gute Leistung aufgebautes Kartenhaus, dennoch immer fragil ist und gerade bei der \u00fcbergro\u00dfen Konkurrenz im Blues Rock-Genre, schneller als gedacht, wieder einst\u00fcrzen kann. Bei den &#8218;weichen&#8216; Faktoren sollten sie und ihr Team zuk\u00fcnftig noch an sich arbeiten.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nJoanne Shaw Taylor (lead vocals, electric guitar)<br \/>\nTom Sansbury\u00a0(bass, vocals)<br \/>\nOliver Perry\u00a0(drums, vocals)<br \/>\nBob Fridzema\u00a0(keys, vocals)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nBericht: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.JoanneShawTaylor.com\/\">Joanne Shaw Taylor<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/JoanneShawTaylor\/\">Joanne Shaw Taylor bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.musiktheater-piano.de\">Musiktheater Piano<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/3dog-entertainment.com\">3Dog Entertainment<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor gut zwei Jahren hatten wir\u00a0Joanne Shaw Taylor bereits schon mal in unserem gern besuchten Musiktheater zu Dortmund beleuchtet. 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