{"id":3164,"date":"2015-12-14T02:16:00","date_gmt":"2015-12-14T01:16:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=3164"},"modified":"2016-02-01T17:51:10","modified_gmt":"2016-02-01T16:51:10","slug":"julie-roberts-men-mascara-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/julie-roberts-men-mascara-cd-review\/","title":{"rendered":"Julie Roberts &#8211; Men &#038; Mascara &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Juli.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3190\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Juli-299x300.jpg\" alt=\"Juli\" width=\"299\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Juli.jpg 299w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Juli-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Juli-210x210.jpg 210w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Juli-60x60.jpg 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ihr Aufstieg beim Major-Label Mercury Records von der Empfangsassistentin zur S\u00e4ngerin klingt schon ein wenig m\u00e4rchenhaft, doch der gro\u00dfartigen Julie Roberts ist genau dies widerfahren. Entdeckt von einer der Gitarrengr\u00f6\u00dfen Nashvilles, Brent Rowan, der auch ihr starkes und sehr erfolgreiches <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/julie-roberts-same-cd-review\/\">Deb\u00fctalbum<\/a><\/span> produziert hatte, bringt sie nun, nach zwei Jahren intensiven Tourens, ihr Folgewerk &#8222;Men &amp; Mascara&#8220; auf den Markt. Laut eigener Aussage ist sie von ihren Fans immer wieder gebeten worden, sich beim Nachfolger nicht zu sehr vom Konzept des Vorg\u00e4ngers wegzubewegen. Diesem Wunsch hat Julie im Gro\u00dfen und Ganzen Rechnung getragen, auch wenn sich einige grundlegende Dinge ge\u00e4ndert haben. Den Produzentenstuhl besetzte diesmal schwerpunktm\u00e4\u00dfig Byron Gallimore (<span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tim+McGraw\">Tim McGraw<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Faith+Hill\">Faith Hill<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jo+Dee+Messina\">Jo Dee Messina<\/a><\/span>), der auch die komplette Musikerriege auswechselte.<\/p>\n<p>Diese eist allerdings ebenso hochkar\u00e4tig besetzt, wie beim Deb\u00fct (Lonnie Wilson, Mike Brignardello, B. James Lowry, Aubrey Haynie, Tom Bukovac, Paul Franklin, Steve Nathan und jede Menge einschl\u00e4gig bekannte Backgroundartisten). Die aktuelle Single &#8222;Girl Next Door&#8220; (vielleicht nochmal als eine Art Anspielung in Richtung ihres Mercury-Chefs Luke Lewis gedacht&#8230;) allerdings, ein f\u00fcr Julie ungewohnt poppig anmutendes St\u00fcck, nat\u00fcrlich trotzdem mit den countrytypischen Zutaten angereichert (tolle Banjountermalung, viel Steelguitsr, tolle Stimmvariation Julies, klasse Harmonies von Chip Davis und Marty Slayton) wurde von dem ebenfalls in Music City sehr bedeutenden James Stroud an den Reglerkn\u00f6pfen betreut.<\/p>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, setzt Julie vom musikalischen Gehalt weitestgehend auf das Bew\u00e4hrte. Dezent introvertierte Songs \u00fcber das Verlassen und Verlassen werden, meist im Balladen- bis entspannten Midtempobereich angesiedelt, brillant auf Julies ganz dezent angeraute, von einer Brise Southern-Soul durchsetzte, wunderbare Stimme zugeschnitten. Gallimore und den exzellenten Musikern gelang es jedoch diesmal, die St\u00fccke im Vergleich zum Vorg\u00e4nger eine Spur fr\u00f6hlicher und auch knackiger ausfallen zu lassen.<\/p>\n<p>Roberts hat die Fremdkompositionen in Eigeninitiative ausgew\u00e4hlt und bei folgenden vier St\u00fccken sogar kompositorisch selbst mit Hand angelegt (und das absolut \u00fcberzeugend, denn diese Lieder z\u00e4hlen mit zu den Highlights dieses Albums): &#8222;Smile&#8220; eine typische, kr\u00e4ftige Countryballade mit klasse Telecaster-, Steel- und Pianokl\u00e4ngen sowie Julies frechen, lang gezogenem Endsilben-Gesang; das textlich recht bissige &#8222;First To Never Know&#8220;, sehr rhythmisch und mit viel Pep dargeboten (Steel, starkes Piano und Organ, kurzes E-Gitarren-Solo); das fesselnde &#8222;A Bridge That\u2019s Burning&#8220; (sattes Drumming, wunderbares Mandolinengezirpe, Tempobreaks und emotionale Steigerung im Liedverlauf), und das trotz eines textlich ernsten Hintergrundes (Autounfall eines Freundes mit Todesfolge) herrlich relaxt und entspannt wirkende Abschlussst\u00fcck &#8222;All I Want Is You&#8220;, das ein wenig Fleetwood Mac-Flair zu ihrer &#8222;Rumours&#8220;-Phase zu vermitteln scheint, ohne dabei den Countrypfad zu verlassen. Hier gl\u00e4nzen noch einmal alle beteiligten Musiker mit ihrer ganzen spielerischen Virtuosit\u00e4t, ohne sich dabei zu sehr in den Vordergrund zu dr\u00e4ngen. Ganz gro\u00dfe Klasse!<\/p>\n<p>Aber auch die mit Fingerspitzengef\u00fchl auserw\u00e4hlten Fremdkompositionen haben es nat\u00fcrlich in sich. Der deftige Opener &#8222;Paint And Pillows&#8220; wird von heulenden Fiddles und einem markanten Dobro-F\u00fchrungsriff getragen, &#8222;Too Damn Young&#8220; zeigt einmal mehr, dass Roberts auch bei flotteren St\u00fccken gesanglich eine perfekte Figur abgibt, das melodische Titelst\u00fcck &#8222;Men &amp; Mascara&#8220;, bei dem tolle Akustik- und E-Gitarrenarbeit, sowie das typische &#8222;Orgel-Pfeifen&#8220; und feinste Mandolinen den Verlauf des St\u00fcckes bestimmen. Insgesamt wieder ein tolles New Country-Album ohne jede Schw\u00e4chen, das von der erneut, starken, variablen Gesangsperformance Julie Roberts und dem gl\u00e4nzenden Spiel der Nashville-Instrumentalk\u00f6nner lebt.<\/p>\n<p>Wie hie\u00df es noch beim Review ihrer ersten CD: Authentische, herrliche Americana- und Roots-based Countrymusic voller Herz und Seele! In der Tat, wenngleich das aktuelle Werk, ohne auch nur im geringsten an Qualit\u00e4t einzub\u00fc\u00dfen, vielleicht ein wenig mainstreamiger wirkt! Das ebenfalls wieder recht umfangreich und geschmackvoll gestaltete Booklet (diesmal dominieren statt Rot, dezente Gr\u00fcnt\u00f6ne) enth\u00e4lt s\u00e4mtliche Songtexte. Einfach gro\u00dfartig, Julie!<\/p>\n<p><strong>Mercury Nashville (2006)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Paint And Pillows<br \/>\n02. Smile<br \/>\n03. Too Damn Young<br \/>\n04. Men &amp; Mascara<br \/>\n05. First To Never Know<br \/>\n06. Chasin&#8216; Whiskey<br \/>\n07. A Bridge That&#8217;s Burning<br \/>\n08. Girl Next Door<br \/>\n09. Lonely Alone<br \/>\n10. That Ain&#8217;t A Crime<br \/>\n11. Mama Don&#8217;t Cry<br \/>\n12. All I Want Is You<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.JulieRoberts.com\">Julie Roberts<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/JulieRoberts\">Julie Roberts bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ihr Aufstieg beim Major-Label Mercury Records von der Empfangsassistentin zur S\u00e4ngerin klingt schon ein wenig m\u00e4rchenhaft, doch der gro\u00dfartigen Julie Roberts ist genau dies widerfahren. 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