{"id":3134,"date":"2015-12-14T02:22:00","date_gmt":"2015-12-14T01:22:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=3134"},"modified":"2016-01-10T16:53:57","modified_gmt":"2016-01-10T15:53:57","slug":"mike-zito-greyhound-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/mike-zito-greyhound-cd-review\/","title":{"rendered":"Mike Zito &#8211; Greyhound &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Zito.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3156\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Zito.jpg\" alt=\"Zito\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Zito.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Zito-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Zito-210x210.jpg 210w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Zito-60x60.jpg 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mike Zito z\u00e4hlt f\u00fcr mich pers\u00f6nlich zu den wenigen Blues Rock-Musikern, die ich schon nach wenigen Momenten in mein Herz geschlossen hatte. <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Steve+Schuffert\">Steve Schuffert<\/a><\/span>, Davy Knowles oder <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Mark+Selby\">Mark Selby<\/a><\/span> sind \u00e4hnliche Vertreter. Warum? Sie k\u00f6nnen im Gegensatz zu vielen anderen (meist \u00fcberbewerteten) Vertretern dieser Zunft recht gut singen, zeichnen sich als veritable Songwriter aus und pr\u00e4sentieren ihren Blues Rock relativ facettenreich und durchweg melodisch.<\/p>\n<p>Der aus St. Louis stammende Mike Zito war lange Zeit ein getriebener Mensch. Hoch talentiert, setzte er sich teilweise in seinem musikalischen Anspruchsdenken zu sehr unter Druck und stand sich dabei oft selbst im Weg. Die Flucht in Drogen tat, wie bei vielen Musikern, ihr \u00dcbriges dazu. Erst als ihn Walter Trout nach einem Gig zur Seite nahm und ihm ordentlich den \u201aKopf wusch&#8216;, trat die Kehrtwende zum Positiven ein.<\/p>\n<p>Zito zog nach Texas, lernte seine Frau kennen. Es ging privat wie beruflich wieder bergauf. Der Titelsong seines starken &#8222;Pearl River&#8220;-Albums von 2009 heimste den Titel \u201aSong Of The Year&#8216; bei den Blues Music Awards ein. Bei Samantha Fishs letzter CD Runaway leitete er sogar die Produktion und sang mit ihr ein sch\u00f6nes Duett. Mittlerweile hat er mit &#8222;Greyhound&#8220; einen neuen eigenen Lonplayer am Start, der auch wieder durchweg \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Viele Titel des Werkes haben im weitesten Sinne mit den diversen Formen von \u201aBewegung&#8216; (sei es auf dynamische oder auch statische Weise) zu tun, so dass die Vermutung eines autobiografischen Charakters angesichts Zitos rastloser Vergangenheit nahe liegt.<\/p>\n<p>Produziert hat der vielseitige Singer\/Songwriter Anders Osborne (u. a. Tab Benoit), der in Zusammenarbeit mit Leuten wie David Z (Mix), David Farrell (Engineering) und Ray Kennedy (Mastering) f\u00fcr einen sch\u00f6nen klaren, transparenten Sound gesorgt hat. St\u00fccke wie u. a. das er\u00f6ffnende &#8222;Roll On&#8220; (sch\u00f6ner, recht monoton stampfender Rocker), der melodische Titeltrack &#8222;Greyhound&#8220; (mit einem Hauch von Frankie Miller-Flair), das mahnende &#8222;Judgement Day&#8220; (Mike &#8218;predigt&#8216; hier herrlich grimmig im Stlie eines John Lee Hooker, Co-Writer Nashville-Songwriter Gary Nicholson!), das nach psychedelisch-hendrixschem Vorbild gespielte &#8222;Show Me The Way&#8220; (mit teilweise hypnotisch wirkendem Refrain), &#8222;Motel Blues&#8220; (semiakustischer trauriger Country-Blues) oder der am Ende zum niederknieende Slow Blues &#8222;Please Please Please&#8220; bieten einmal mehr hochunterhaltsame, abwechslungsreiche Blues Rock-Kost, deren gemeinsamer Nenner an Zitos vorz\u00fcglichem, sehr variabel dargebotenen Slidespiel auszumachen ist.<\/p>\n<p>Mit &#8222;Greyhound&#8220; ist Mike Zito ein weiteres tolles Album gelungen. Nach den starken &#8222;Today&#8220; und &#8222;Pearl River&#8220; schon das dritte richtig gute hintereinander. Die Formkurve zeigt eine mittlerweile erstaunliche Konstanz auf hohem Niveau. Einen ganz dezenten Abzug gibt es nur f\u00fcr die falsche Trackliste auf dem Backcover (die letzten drei Lieder sind falsch nummeriert). Sch\u00f6n w\u00e4re es, wenn man mal die Gelegenheit bek\u00e4me, ihn hier in unseren n\u00e4heren Gefilden live begutachten zu k\u00f6nnen. Alles in allem gro\u00dfes Lob von meiner Seite, Mike Zito!<\/p>\n<p><strong>Eclecto Groove Records (2011)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Blues Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Roll On<br \/>\n02. Greyhound<br \/>\n03. Judgement Day<br \/>\n04. Show Me The Way<br \/>\n05. The Hard Way<br \/>\n06. Motel Blues<br \/>\n07. Stay<br \/>\n08. Until The Day I Die<br \/>\n09. Hello Midnight<br \/>\n10. The Southern Side<br \/>\n11. Please Please Please<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mikezito.com\">Mike Zito<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/mikezitomusic\">Mike Zito bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mike Zito z\u00e4hlt f\u00fcr mich pers\u00f6nlich zu den wenigen Blues Rock-Musikern, die ich schon nach wenigen Momenten in mein Herz geschlossen hatte. Steve Schuffert, Davy Knowles oder Mark Selby sind \u00e4hnliche Vertreter. Warum? 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