{"id":2975,"date":"2015-12-14T02:48:00","date_gmt":"2015-12-14T01:48:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2975"},"modified":"2020-07-12T10:33:14","modified_gmt":"2020-07-12T08:33:14","slug":"jeffrey-steele-hell-on-wheels-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/jeffrey-steele-hell-on-wheels-cd-review\/","title":{"rendered":"Jeffrey Steele &#8211; Hell On Wheels &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Stee-e1436702390691.jpg\" \/><\/p>\n<p>Jeffrey Steele z\u00e4hlt zu den gro\u00dfen Hitlieferanten in Nashville. Jeder, der sich etwas intensiver mit CDs aus dem New Country-Genre besch\u00e4ftigt, st\u00f6\u00dft mit 100%iger Garantie irgendwann, mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit sogar mehrfach auf seinen Namen, bei dem, was meist in der Klammer hinter dem Song steht. So ernteten bereits klingende Interpreten wie <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Montgomery+Gentry\">Montgomery Gentry<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tim+McGraw\">Tim McGraw<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Faith+Hill\">Faith Hill<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lonestar\">Lonestar<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Trace+Adkins\">Trace Adkins<\/a><\/span>, Diamond Rio und viele andere die Lorbeeren seiner kompositorischen Inspirationen.<\/p>\n<p>Als Musiker d\u00fcrfte Steele, der \u00fcbrigens eine auffallende \u00e4u\u00dferliche \u00c4hnlichkeit mit Rot-Weiss Essen-Ex-Sturmf\u00fchrer Alex L\u00f6be besitzt, und von daher eh schon sympathisch erscheint, Insidern als Bassist und S\u00e4nger der Gruppe Boy Howdy vielleicht noch bekannt sein, die Anfang bis Mitte der Neunziger Jahre ihren Zenit hatten. Wehe aber, wenn der gute Jeffrey mal nicht ans tantiementr\u00e4chtige Geldverdienen denkt, sondern sich seinem eigenen Solo-Projekt, unabh\u00e4ngig vom Nashville-Mainstream, widmet. Was er so drauf hat, bewies er eigentlich schon vor zwei Jahren auf seinem \u00fcberragenden Album &#8222;Outlaw&#8220;, einer Mischung aus sch\u00f6nem, melodisch modernem, angerocktem Country und einer ordentlichen Portion Southern-Rock. Mittlerweile hat Jeffrey erneut Lust versp\u00fcrt, sich selbst ein paar St\u00fccke auf den Leib zu schreiben und herausgekommen ist mit &#8222;Hell On Wheels&#8220; eine weitere Sternstunde (im wahrsten Sinne des Wortes, die Spielzeit betr\u00e4gt knapp 58 Minuten!), die zeitgen\u00f6ssische Countryfreunde und S\u00fcdstaaten Rocker zugleich begeistern wird.<\/p>\n<p>Es geht gleich deftig los mit einem harpgetr\u00e4nktem, bluesigen Countrystomper &#8222;Your Tears Are Comin'&#8220; mit recht am\u00fcsantem Text, den Steele mit dem bei Insidern ebenfalls recht beliebten Musiker <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tom+Hambridge\">Tom Hambridge<\/a><\/span> komponiert hat (wie auch noch drei weitere Nummern). Ebenfalls aus der Feder der beiden &#8222;Sweet Salvation Of Southern Rock And Roll&#8220;, eine famose, emotional aufgeladene Southern-Rock-Hymne, die alles, was dieses Genre ausmacht, beinhaltet. Satter Drive in den Strophen, wunderbare E-Gitarren (inkl. ruhigem, warmen Slide-Bridge), Akustik-Piano und freche weibliche Backgrounds von Crystal Taliefero und K. K. Faulkner. Dazu gibt es, wie auch beim folgenden Mix aus Southern-Blues und dezentem Rockabilly, &#8222;Itchin'&#8220;, eine simulierte Live-Atmosph\u00e4re, die beide Songs noch peppiger erscheinen l\u00e4sst. \u00dcberhaupt gl\u00e4nzen diesmal vor allem die fetzigeren Sachen, die Steele mit gewohnt rotziger R\u00f6hre vokal begleitet.<\/p>\n<p>Weitere Highlights sind Sachen wie &#8222;Hollywood Girl&#8220;, ein swingender Southern-Boogie mit Bakersfield-Sound-Anleihen (lustiger Text, herrlich wie Background-R\u00f6hre Bekka Bramlett einmal &#8222;I love Jim Morrison&#8220; dazwischenb\u00f6lkt), &#8222;Georgia Boy&#8220;, eine Hommage an den guten <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Charlie+Daniels+Band\">Charlie Daniels<\/a><\/span> (bei dem dessen eigene Stilmittel wie Sprechgesang und wieselflinken, filigranen E-F\u00fchrungsriffs integriert wurden), oder &#8222;Down Here&#8220; (mit tollem Banjo, bluesiger E-Gitarre, funkigen Breaks, Ooh-Ooh- Backs). Dazwischen immer mal wieder ein paar Balladen, die ohne jeden Schmalz auskommen und von Steele wundersch\u00f6n, mal rauchig entspannt oder kratzig introvertiert, dargeboten werden. &#8222;Tryin&#8216; To Find It&#8220; fand davon als Cover auf das neue Album vom in Nashville im Moment wieder stark auftrumpfenden Texas-Musiker <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Pat+Green\">Pat Green<\/a><\/span>. Ebenfalls recht humorvoll dargeboten, wird hier das an John Mellencamp erinnernde &#8222;Drunk Girl&#8220;. Ein kurzes jazziges Boogie-Piano-Intermezzo ist dann noch meinem Nashville-Lieblings-Keyboarder Gordon Mote bei &#8222;Hit It Gordon&#8220; verg\u00f6nnt.<\/p>\n<p>Mit &#8222;Hell On Wheels&#8220; hat Jeffrey Steele wirklich nahtlos an sein ebenfalls sehr zu empfehlendes Vorg\u00e4nger-Album &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/jeffrey-steele-outlaw-cd-review\/\">Outlaw<\/a>&#8220; angekn\u00fcpft, vielleicht sogar noch ein Sch\u00fcppchen draufgelegt. Southern-Rocker, die immer noch leichte Ber\u00fchrungs\u00e4ngste haben, sollten sich jetzt wirklich einen Ruck geben. Die ganzen Klassemusiker, die auch diesmal wieder im Gro\u00dfen und Ganzen dabei sind (u. a. Pat Buchanan, Tom Bukovac, Greg Morrow, Tony Harrell, Gordon Mote, Russ Pahl), finden sich auch auf diesem Parkett spielend zurecht. Also, wenn nicht bei diesem Werk, wann dann? Lasst Euch musikalisch von Jeffrey Steele mit qualmenden Reifen durch die Southern-\/Countryh\u00f6lle fahren! Echt hei\u00df!<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2006)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Your Tears Are Comin&#8216;<br \/>\n02. Suite Natural Girl<br \/>\n03. Sweet Salvation Of Southern Rock And Roll<br \/>\n04. Itchin&#8216;<br \/>\n05. Not That Cruel<br \/>\n06. Tryin&#8216; To Find It<br \/>\n07. Hit It Gordon<br \/>\n08. Hollywood Girl<br \/>\n09. Helldorado<br \/>\n10. Drunk Girl<br \/>\n11. Georgia Boy<br \/>\n12. Sad Situation<br \/>\n13. Down Here<br \/>\n14. Hey God<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.JeffreySteele.com\">Jeffrey Steele<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/JeffreySteeleMusic\">Jeffrey Steele bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeffrey Steele z\u00e4hlt zu den gro\u00dfen Hitlieferanten in Nashville. 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