{"id":2959,"date":"2015-12-14T02:40:00","date_gmt":"2015-12-14T01:40:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2959"},"modified":"2016-02-04T19:23:08","modified_gmt":"2016-02-04T18:23:08","slug":"sons-of-the-desert-portrait","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/sons-of-the-desert-portrait\/","title":{"rendered":"Sons Of The Desert &#8211; Portrait"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sons.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3035\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sons-300x196.jpg\" alt=\"Sons\" width=\"613\" height=\"400\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sons-300x196.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sons.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich entdeckte die Gruppe durch eine Anfrage bei B\u00e4rchen-Records. Nachdem ich J\u00fcrgen Thom\u00e4 meine Geschmacksrichtung grob vorgegeben hatte, bat ich um ein paar Empfehlungen. Im Angebot befand sich eine Band namens Sons Of The Desert. Nach einem Blick auf seine toll gestaltete Homepage und der kurzen Kritik zu ihrem Zweitwerk &#8222;Change&#8220;, bestellte ich die Scheibe kurze Zeit sp\u00e4ter. Freitags darauf bekam ich den ersten Appetithappen in der Sendung Country Roads auf 3sat geboten. Das Titelst\u00fcck &#8222;Change&#8220;, eine wundersch\u00f6ne Nummer mit klasse Tempowechseln und einer unglaublich tollen Stimme des S\u00e4ngers.<\/p>\n<p>Die Burschen machten schon im Videoclip sofort einen sympathischen Eindruck. Einen Tag sp\u00e4ter kam prompt die erwartete Bestellung. Mitten im Umzugsstress lie\u00df ich es mir nicht nehmen, kurz in die CD reinzuh\u00f6ren. Schon bei den ersten T\u00f6nen von &#8222;Goodbye To Hello&#8220; war es um mich geschehen. Der Gesang bohrte sich f\u00f6rmlich in mein Ohr, dazu eine Melodie, die unter die Haut ging und trotzdem knackig \u00fcber mich hinwegfegte. Von dem Augenblick an war mir klar, dass meinen bisherigen Favoriten in diesem Genre, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Wynonna\">Wynonna<\/a><\/span> und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tim+McGraw\">Tim McGraw<\/a><\/span>, ernsthafte Konkurrenz ins Haus stehen w\u00fcrde. Z\u00e4umen wir das Pferd jedoch nicht von hinten auf, sondern blicken zun\u00e4chst auf den Werdegang der Band.<\/p>\n<p>Ihre Story beginnt eigentlich vor ca. zehn Jahren in Waco, Texas, als die Br\u00fcder Drew (voc, g) und Tim Womack (g) nach dem Ausstieg des bisherigen S\u00e4ngers zum Original-Sons-Line-Up, Doug Virden (b), Brian Westrum (dr) und Scott Saunders (key), stie\u00dfen. Benannt nach einem Laurel-und-Hardy-Film tourten die Jungs mit damals unbekannten Gr\u00f6\u00dfen wie <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Ty+Herndon\">Ty Herndon<\/a><\/span> und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lonestar\">Lonestar<\/a><\/span> die Countryclubs und Honkytonkbars im Umkreis von Dallas rauf und runter, bis 1997 der Vertrag f\u00fcr ihr Deb\u00fctalbum, &#8222;Whatever Comes First&#8220; bei Epic Records zustande kam. Die Scheibe beinhaltet u. a. einen bunten Mix aus peppigen Uptemponummern &#8222;Hand Of Fate&#8220;, &#8222;Whatever Comes First&#8220;, &#8222;Drive Away&#8220;, herrlichen Balladen &#8222;Leaving October&#8220;, &#8222;Colorado&#8220;, &#8222;Burned In My Heart&#8220; sowie zwei tolle Honkytonkst\u00fccke &#8222;Bring On The Angel&#8220;, &#8222;Devil Right On My Shoulder&#8220;, die auch das Herz manch eines Southern-Fan h\u00f6her schlagen lie\u00dfen.<\/p>\n<p>Zwei Dinge wurden besonders ans Tageslicht gef\u00f6rdert: Zum einen ein deutlich zu sp\u00fcrender Teamgeist, bedingt durch die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit der Plattenfirma, die Band an der langen Leine zu f\u00fchren, was die Vorstellungen bzgl. der Umsetzbarkeit ihrer Songs anging, zum anderen die Einzigartigkeit des hochtalentierten S\u00e4ngers und Songwriters <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Drew+Womack\">Drew Womack<\/a><\/span>. Ob allein oder mit externen Schreibpartnern schafft er es, die H\u00f6rer in seinen Bann zu ziehen und nicht mehr gehen zu lassen. Just in dem Moment, als der steile Aufstieg der Sons vorprogrammiert zu sein schien, trennt man sich, zur \u00dcberraschung aller, von Epic.<\/p>\n<p>Die Gunst der Stunde nutzte Tony Brown, MCA-Nashville-Chef, bereits schon vorher gro\u00dfer Sons-Fan. Er erinnert sich: Es war genau der richtige Moment, um die Band eine Stufe h\u00f6her zu puschen, wie schon bei <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Vince+Gill\">Vince Gill<\/a><\/span> oder <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Chely+Wright\">Chely Wright<\/a><\/span>. Man muss den Zeitpunkt genau treffen, eine \u00e4u\u00dferst gl\u00fcckliche Entscheidung.<\/p>\n<p>Die Bef\u00fcrchtungen der Jungs, eine komplette General\u00fcberholung \u00fcber sich ergehen lassen zu m\u00fcssen, trat nicht in Kraft. Auf der Strecke blieben lediglich Drews lange Haare und ein etwas ge\u00e4ndertes B\u00fchnenkonzept, dass die drei Gitarristen mit viel Harmoniegesang kompakter in den Vordergrund stellen soll, um durch bessere Kommunikation ein breiteres Spektrum an Fans erreichen zu k\u00f6nnen. Es gab, gegen\u00fcber dem Deb\u00fctwerk, eine gr\u00f6\u00dfere Songauswahl; erfolgreiche Songwriter wie Craig Wiseman, Chris Lindsey und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Mark+Selby\">Mark Selby<\/a><\/span> als auch namhafte G\u00e4stemusiker wie <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Keith+Urban\">Keith Urban<\/a><\/span> und Paul Franklin wurden zur Verf\u00fcgung gestellt, der Kreativit\u00e4t Drew Womacks aber weiterhin alle T\u00fcren offen gelassen.<\/p>\n<p>Drews Kommentar: Ich bin in dem Business, weil die Leute es lieben, Bands zu h\u00f6ren, die ihre eigenen Songs schreiben und spielen. Brown f\u00fcgt hinzu: Drews Songwriting als Erg\u00e4nzung zur Begabung der Musiker ist unglaublich. Kommen wir zur CD selbst. Neben den schon erw\u00e4hnten Liedern, &#8222;Goodbye To Hello&#8220; und &#8222;Change&#8220;, enth\u00e4lt sie u. a. weitere Sahnest\u00fccke wie &#8222;Blue Money&#8220;, eine Nummer, die unweigerlich an alte Eagles-Klassiker im modernen Gewand erinnert, &#8222;Real Fine Love&#8220; eine Killer-John Hiatt-Coverversion, &#8222;I Need To Be Wrong&#8220;, das pers\u00f6nliche Lieblingsst\u00fcck der Band, das funkige &#8222;Everybody&#8217;s Gotta Grow Up&#8220; (dazu wurde ein toller, humorvoller Videoclip mit der Band auf einer Plattform inmitten eines riesigen Swimmingpools gedreht) und &#8222;The Ride&#8220; mit toller Banjobegleitung von Keith Urban.<\/p>\n<p>Dazu nat\u00fcrlich auch wieder Balladen wie &#8222;Albuquerque&#8220;, aus der Epic-Schlussphase neu \u00fcberarbeitet, oder &#8222;Too Far To Where You Are&#8220;, dass eigentlich f\u00fcr <span style=\"color: #333333;\">Tim McGraw <\/span>bestimmt war, aber gro\u00dfz\u00fcgig an die Jungs abgetreten wurde. Alles in allem muss man feststellen, dass sich der &#8218;Wechsel&#8216;, sofern man ihn als diesen bezeichnen kann, gelohnt hat. Es ist alles noch ein wenig knackiger und moderner geworden. Mir gef\u00e4llt besonders der klare Sound, d. h. die Stimme sowie die einzelnen Instrumente f\u00fcr sich sind zur jeder Phase eindeutig differenzierbar und flie\u00dfen dennoch wieder in einem Ganzen zusammen.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfen m\u00f6chte ich mit einem Statement von Drew Womack: Es gibt viele Leute in diesem Gesch\u00e4ft, die Angst haben, neue Dinge zu probieren, sie wollen sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Aber Musik muss sich weiterentwickeln, dazu muss man neue Ideen einbringen. In anderen Worten: Ein Wechsel tut gut! Zu erw\u00e4hnen sei auch noch das soziale Engagement der Gruppe. Sie unterst\u00fctzt eine gemeinn\u00fctzige Organisation namens Jason Foundation, die sich der Vorbeugung von Jugendselbstmorden verschrieben hat.<\/p>\n<p>P.S.<br \/>\nDie Band l\u00f6ste sich trotz allen musikalischen Potentials 2004 auf, lediglich Drew Womack konnte als Solok\u00fcnstler weiter von sich Reden machen.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Whatever Comes First&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sons_1-e1436700544552.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2965 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sons_1-e1436700544552.jpg\" alt=\"Sons_1\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sons_1-e1436700544552.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sons_1-e1436700544552-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sons_1-e1436700544552-210x210.jpg 210w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sons_1-e1436700544552-60x60.jpg 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Epic Records (1997)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Hand of Fate<br \/>\n02. Whatever Comes First<br \/>\n03. Leaving October<br \/>\n04. Bring On The Angel<br \/>\n05. You Can Come Cryin&#8216; To Me<br \/>\n06. Colorado<br \/>\n07. When It&#8217;s Right<br \/>\n08. Promises<br \/>\n09. Drive Away<br \/>\n10. Devil On Both Shoulders<br \/>\n11. Burned In My Mind<\/p>\n<p><strong>&#8222;Change&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sons_2-e1436700590545.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2966 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sons_2-e1436700590545.jpg\" alt=\"Sons_2\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sons_2-e1436700590545.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sons_2-e1436700590545-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sons_2-e1436700590545-210x210.jpg 210w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sons_2-e1436700590545-60x60.jpg 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>MCA Nashville (2000)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Goodbye To Hello<br \/>\n02. Albuquerque<br \/>\n03. What I Did Right<br \/>\n04. Everybody&#8217;s Gotta Grow Up Sometime<br \/>\n05. Too Far To Where You Are<br \/>\n06. I Need To Be Wrong Again<br \/>\n07. That&#8217;s The Kind Of Love You&#8217;re In<br \/>\n08. Real Fine Love<br \/>\n09. Blue Money<br \/>\n10. Change<br \/>\n11. Ride<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.thedrewwomack.com\/\">Drew Womack<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich entdeckte die Gruppe durch eine Anfrage bei B\u00e4rchen-Records. Nachdem ich J\u00fcrgen Thom\u00e4 meine Geschmacksrichtung grob vorgegeben hatte, bat ich um ein paar Empfehlungen. Im Angebot befand sich eine Band namens Sons Of The Desert. 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