{"id":2955,"date":"2015-12-14T02:50:00","date_gmt":"2015-12-14T01:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2955"},"modified":"2020-07-12T10:31:56","modified_gmt":"2020-07-12T08:31:56","slug":"amy-speace-the-killer-in-me-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/amy-speace-the-killer-in-me-cd-review\/","title":{"rendered":"Amy Speace &#8211; The Killer In Me &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Amy-e1436627762242.jpg\" \/><\/p>\n<p>&#8222;The Killer In Me&#8220; ist das vierte Album der in Baltimore, MD geborenen Musikerin (Nummer zwei siehe hier). Amy Speaces k\u00fcnstlerischer Weg begann zun\u00e4chst in Form eines Schauspielstudiums. Als sie sich aber das Gitarrespielen selbst beigebracht hatte, f\u00fchrte der Weg nach New York und ebnete ihr den Zugang in die dortige Clubszene. Auch in New Jersey erfreute sie sich gro\u00dfer Beliebtheit. W\u00e4hrend des Pendelns zwischen diesen zwei Staaten lernte sie die Musiker (James Maestro, Jagoda, Rich Feridum, Matt Lindsay) kennen, die sie fortan als Band (The Tearjerks) begleiteten und auch bei ihrem aktuellen &#8222;The Killer In Me&#8220; tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzten.<\/p>\n<p>Produziert hat das 13 St\u00fccke umfassende Werk (darunter ein Hidden-Track, &#8222;Weight Of The World&#8220;) Gitarrist James Maestro. Amy Speace hat ganz in der Manier einer Singer\/Songwriterin s\u00e4mtliche St\u00fccke selbst geschrieben und bei insgesamt nur dreien diverse Co-Autoren mitwirken lassen. Als kleines Bonbon gibt sich Rock-Legende Ian Hunter die Ehre, zweimal ganz gut heraus h\u00f6rbare Harmony-Vocals beizusteuern (bei &#8222;The Killer In Me&#8220;, &#8222;I Met My Love&#8220;).<\/p>\n<p>Auch wenn ich noch nie in New York gewesen bin (und mich auch dort nichts hinziehen w\u00fcrde), bringen die mit sehr intelligenten Texten ausgestatteten Songs von Amy (im eingesteckten Booklet des Digipacks abgedruckt) die klischeehaften Attribute, die ich mit dieser Stadt assoziiere (Anonymit\u00e4t, soziale K\u00e4lte, Beton) atmosph\u00e4risch recht gut r\u00fcber, obwohl sich die instrumentelle Umsetzung eher in s\u00fcdlich-l\u00e4ndlichen Sph\u00e4ren zwischen (Alternate-) Country und (bluesigem) Roots-Rock ansiedelt. Ich k\u00f6nnte mir vorstellen, dass ein Steve Earle gro\u00dfe Sympathien f\u00fcr Mrs. Speace hegen w\u00fcrde, der ja mit einer Allison Moorer verheiratet ist, die mir neben Lucinda Williams, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Melissa+Etheridge\">Melissa Etheridge<\/a><\/span> (dezent) und der vor einiger Zeit von mir reviewten <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Kristin+Mooney\">Kristin Mooney<\/a><\/span> spontan als Bezugsinterpretinnen einf\u00e4llt. Sch\u00f6ne Musik f\u00fcr eine dunkle Club-Kaschemme.<\/p>\n<p>&#8222;The Killer In Me&#8220; von Amy Speace ist kein Album, dass man sich mal eben so nebenbei beim Kaffeeklatsch reinziehen kann. Der von mir im Absatz zuvor geschilderte Widerspruch von Atmosph\u00e4re und Musikstil wird von der K\u00fcnstlerin brillant gel\u00f6st. Hier hei\u00dft es, es sich auf der Couch gem\u00fctlich zu machen, den Silberling im Player anzuschmei\u00dfen, sich das Booklet zu schnappen, den guten Texten (W\u00f6rterbuch zur Hand nehmen, falls die Englisch-Kenntnisse es erfordern), der rauchig introvertierten Stimme und den instrumentellen Feinheiten der Musiker Folge zu leisten und das Gesamtwerk auf sich wirken zu lassen. Empfehlenswerter und anspruchsvoller Stoff!<\/p>\n<p><strong>Wildflower Records (2009)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Americana<\/strong><\/p>\n<p>01. Dog Days<br \/>\n02. The Killer In Me<br \/>\n03. Better<br \/>\n04. Blue Horizon<br \/>\n05. This Love<br \/>\n06. Haven&#8217;t Learned A Thing<br \/>\n07. Storm Warning<br \/>\n08. Something More Than Rain<br \/>\n09. Would I Lie<br \/>\n10. Dirty Little Secret<br \/>\n11. I Met My Love<br \/>\n12. Piece By Piece<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.amyspeace.com\">Amy Speace<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/amyspeace\">Amy Speace bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.hemifran.com\">Hemifran<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;The Killer In Me&#8220; ist das vierte Album der in Baltimore, MD geborenen Musikerin (Nummer zwei siehe hier). Amy Speaces k\u00fcnstlerischer Weg begann zun\u00e4chst in Form eines Schauspielstudiums. Als sie sich aber das Gitarrespielen selbst beigebracht hatte, f\u00fchrte der Weg nach New York und ebnete ihr den Zugang in die dortige Clubszene. 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