{"id":29161,"date":"2018-11-16T19:44:59","date_gmt":"2018-11-16T18:44:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=29161"},"modified":"2018-11-16T19:44:59","modified_gmt":"2018-11-16T18:44:59","slug":"sari-schorr-band-15-11-2018-schwarzer-adler-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/11\/16\/sari-schorr-band-15-11-2018-schwarzer-adler-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Sari Schorr &#038; Band, 15.11.2018, Schwarzer Adler &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-29172 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Schor_haupt.jpg\" alt=\"Schor_haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Schor_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Schor_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Schor_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Sari Schorr zum ersten Mal im Schwarzen Adler! Wir hatten das weibliche Energieb\u00fcndel zuvor bereits\u00a0<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/05\/12\/sari-schorr-the-engine-room-11-05-2017-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/\">2017<\/a> und vor gut einem <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/04\/23\/sari-schorr-the-engine-room-22-04-2018-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/\">halben Jahr<\/a> im volumin\u00f6seren Musiktheater Piano in Dortmund erlebt. Diesmal war f\u00fcr uns die spannende Frage, wie ihre Musik in der mehr beengten Clubatmosph\u00e4re der Rheinberger Kultst\u00e4tte wirken w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Dazu kam, dass die aus Brooklyn, New York, stammende S\u00e4ngerin mit &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/10\/05\/sari-schorr-never-say-never-cd-review\/\">Never Say Never<\/a>&#8220;\u00a0 mittlerweile ihr, von der allgemeinen Kritikerschaft, als auch uns, hochgelobtes zweites Album im Schlepptau hatte.<\/p>\n<p>Begleitet wurde sie,\u00a0inklusiv einer Ver\u00e4nderung, von der bew\u00e4hrten &#8218;Klasse-Mannschaft&#8216; mit dem, an den diversen\u00a0E-Gitarren, wieder furios auftrumpfenden Ash Wilson, dem niederl\u00e4ndischen Tastenvirtuosen\u00a0Bob Fridzema und dem britischen Parade-Drummer Roy Martin. Am Bass erwies sich der musikalische Tausendsassa Roger Inniss &#8211; wen wundert es &#8211;\u00a0 als ideale Verst\u00e4rkung der Rhythmusfraktion.<\/p>\n<p>Mit &#8222;New Revolution&#8220; als Opener gab es zwar keine musikalische Aufruhr im Adler, aber ihre eher auf klassischen Rock basierende Ausrichtung war\u00a0in der \u00fcberwiegend Blues-verw\u00f6hnten Vierbaumer Location, ein durchaus mutiges Unterfangen. Sch\u00f6n, dass Ernst Barten und sein Team immer auch ein offenes Ohr f\u00fcr &#8218;frisches Blut&#8216; bei ihrer Programm-Zusammenstellung beweisen.<\/p>\n<p>Spa\u00df bereitete mir bei diesem St\u00fcck direkt das <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrd<\/a>-angelehnte\u00a0E-Gitarren-Solo von Ash Wilson. Nach dem dezent Whitesnake-behafteten &#8222;Damn Reason&#8220; (typische Orgel von\u00a0Fridzema), der emotionalen Widmung in Richtung Robert Johnson mit &#8222;King Of Rock And Roll&#8220;, gab es mit dem sch\u00f6n bluesig umgesetzten &#8222;Demolition Man&#8220; (Bob l\u00e4sst seine Hammond herrlich &#8218;durchgurgeln&#8216;)\u00a0erstmals so richtig Wasser auf die M\u00fchlen des Adler-Publikums (sp\u00e4ter nochmals vor allem bei der dritten Zugabe).<\/p>\n<p>Das shufflige &#8222;Ain&#8217;t Got No Money&#8220; zollte ihrer\u00a0einstig finanziell etwas klammeren Zeit Tribut, als Sari noch in Paris lebte. Der Mott The Hoople-\/Bad Company-Rock-Evergreen &#8222;Ready For Love&#8220; begeistert aus dem Munde\u00a0 einer solchen Stimm-Charismatikerin ebenso, wie es einst bei Paul Rodgers der Fall war.<\/p>\n<p>In &#8222;I Just Wanna Make Love To You&#8220;\u00a0brillierte Roger Inniss mit einem starken Bass-Solo und legte mehr als eindeutig klar, warum er zu einem der meist gebuchtesten Akteure im Tieft\u00f6nerbereich z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>\u00dcber &#8222;Kiss Me&#8220; (Schorr hier wie eine rockige <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Melissa+Etheridge\">Melissa Etheridge<\/a>), &#8222;Maybe I&#8217;m Fooling&#8220; (erneut mit southern-rockigem E-Solo) und dem\u00a0ein wenig auf sich selbst ironisch gem\u00fcnzten &#8222;Valentina&#8220;, ging es mit dem Ian McLagan-Ohrwurm und zugleich Titelst\u00fcck des neuen Werkes, &#8222;Never Say Never&#8220;, in die Schlussphase des Gigs.<\/p>\n<p>Nach Vorstellung ihrer wieder b\u00e4renstark agierenden Begleitband nutzte Sari beim Schlusslied &#8222;Freedom&#8220; die Gelegenheit, auf den in der USA existierenden Waffenwahn aufmerksam zu machen, der sich unter der Vorherrschaft eines Donald Trumps und wem auch immer danach, aber vermutlich kaum beseitigen lassen wird.<\/p>\n<p>Drei lautstark eingeforderte Zugaben, u. a.\u00a0 mit der eigenwilligen Schorr- Interpretation des One-Hit Wonders &#8222;Black Betty&#8220; waren ein bestes Indiz daf\u00fcr, dass\u00a0sich im Adler oft auch ein Blick \u00fcber den Tellerrand lohnt, auf dem der Blues diesmal eher als dekorierende Beilage pr\u00e4sent war.<\/p>\n<p>Sari Schorr und ihre Begleittruppe haben an diesem Abend mit einer engagierten und couragierten Leistung eine beeindruckende Visitenkarte abgegeben. Ich bin mir relativ sicher, dass man sie nicht\u00a0zum letzten Mal in Vierbaum erlebt haben wird.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nSari Schorr (lead vocals)<br \/>\nRoger Inniss (bass)<br \/>\nRoy Martin (drums)<br \/>\nAsh Wilson\u00a0(electric guitar, vocals)<br \/>\nBob Fridzema (keys, vocals)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nBericht: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.SariSchorr.com\/\">Sari Schorr<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/SariSchorrMusic\/\">Sari Schorr bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.schwarzer-adler.de\">Schwarzer Adler Rheinberg<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sari Schorr zum ersten Mal im Schwarzen Adler! Wir hatten das weibliche Energieb\u00fcndel zuvor bereits\u00a02017 und vor gut einem halben Jahr im volumin\u00f6seren Musiktheater Piano in Dortmund erlebt. 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