{"id":2911,"date":"2015-12-14T00:43:00","date_gmt":"2015-12-13T23:43:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2911"},"modified":"2020-07-13T10:11:43","modified_gmt":"2020-07-13T08:11:43","slug":"shawna-russell-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/shawna-russell-same-cd-review\/","title":{"rendered":"Shawna Russell &#8211; Same &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-44496\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/71zk2mDZeHL._SS500_.jpg\" alt=\"71zk2mDZeHL._SS500_\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/71zk2mDZeHL._SS500_.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/71zk2mDZeHL._SS500_-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/71zk2mDZeHL._SS500_-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/71zk2mDZeHL._SS500_-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>W\u00e4hrend in unseren Landen mittlerweile fast jeder &#8218;dahergelaufene Hund&#8216; meint, sich im Musikbusiness ohne viel Anstrengung und besondere Begabung etablieren zu k\u00f6nnen oder sogar zum Superstar aufzusteigen, und dies von unseren &#8218;ber\u00fchmten&#8216; Medien auch noch flei\u00dfig suggeriert bekommt, sieht die Lage im Amerika doch ein wenig anders aus.<\/p>\n<p>Da gibt es zwar ebenfalls die einschl\u00e4gigen Formate, bei denen vielleicht auch mal die eine oder andere Luftnummer zu kurzweiligem Ruhm gelangt (aber eher selten). Dort trennt sich die Spreu vom Weizen dann aber sp\u00e4testens im folgenden, harten Alltagsgesch\u00e4ft. Und zwar aufgrund der immensen Konkurrenz, die sich in den Staaten dank der fr\u00fchen musikalischen Erziehung und der Bandbreite der daraus resultierenden Talente in ganz anderen Dimensionen entwickelt.<\/p>\n<p>Eines dieser vielen positiven Beispiele (zudem ohne Casting-Background) ist die aus Oklahoma stammende Shawna Russell, die mit sieben Jahren ihre ersten \u00f6ffentlichen Gesangsauftritte absolvierte, mit 13 in der Band ihres Vaters Keith die Country-Clubs unsicher machte und mit 17 bei ihrem Onkel Tim in dessen Formation einstieg (beide sind auch auf dem hier zu besprechenden Album involviert). Dort verbesserte sie ihr Gitarrenspiel (bei teilweise bis zu sechs Auftritten pro Woche) immens. Drei Jahre spielte sie in Sachen Gesang\/Gitarre danach noch eine wichtige Rolle in der Band des fr\u00fcheren <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Garth+Brooks\">Garth Brooks<\/a><\/span> -Gitarristen Ty England.<\/p>\n<p>Im Jahr 2008 wagte sie dann mit der Herausgabe ihres Deb\u00fctalbums &#8222;Goddess&#8220; den Satz in die Solo-Karriere. Dieses Album, auf dem sie immerhin 12 der 13 Tracks kreiert hatte, wurde zu Recht von den Kritikern mit Lobeshymnen \u00fcbersch\u00fcttet. Mittlerweile hat sie jetzt das nach ihr selbst benannte Folgewerk am Start und auch dieses wei\u00df auf ganzer Linie zu \u00fcberzeugen. S\u00e4mtliche St\u00fccke stammen wieder aus ihrer Feder, produziert haben Grammy-Gewinner Julian King, Clif Doyal und Onkel Tim Russell. Eingespielt wurde der Silberling in Nashville und Oklahoma mit aus der New Country-Szene nicht wegzudenkenden Musikern wie u.a. Charles Judge, Shannon Forrest, Mike Brignardello, Russ Kunkel, Jon Conley, Billy Thomas, David Santos, Jim Brown und dem hier \u00fcberragend agierenden Bryan Sutton (Mandoline, Akustikgitarre, Banjo).<\/p>\n<p>Zwei St\u00fccke (&#8222;Everybody&#8217;s Got A Story&#8220; und das herrliche &#8222;Cemetery Hill&#8220;) von &#8222;Goddess&#8220; wurden hier nochmal in starken Alternativ-Versionen neu aufgelegt. Im Verlauf des Albums wird das ganze Tempospektrum von balladesk (&#8222;Phoenix&#8220;, &#8222;Jeremiah&#8220;), \u00fcber Mid- (&#8222;Waitin&#8216; On Sunrise&#8220;, &#8222;Was It Good For You&#8220;) bis hin zum Up-Tempo (&#8222;Sounds Like A Party&#8220;, &#8222;Get Right Or Get Left&#8220;) abgedeckt. Hier kann Shawna dann auch ihre ganze stimmliche Variabilit\u00e4t pr\u00e4sentieren. Mal zart und einf\u00fchlsam, manchmal emotional (grandios auf &#8222;Rumor&#8220;, einem atmosph\u00e4risch-bluesigen Song &#8211; dem wohl besten St\u00fcck der CD), zum Teil rotzig frech und manchmal auch, im Stile einer <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Wynonna\">Wynonna<\/a><\/span>, aggressiv &#8218;die Krallen ausfahrend&#8216; (&#8222;Get Right Or Get Left&#8220;).<\/p>\n<p>Gesanglich bewegt sie sich durchaus schon in einer Liga mit gestandenen Damen wie Martina McBride, Patty Loveless , <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=LeAnn+Rimes\">LeAnn Rimes<\/a><\/span> oder Marke <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Carrie+Underwood\">Carrie Underwood<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Kellie+Pickler\">Kellie Pickler<\/a><\/span> und Michelle Branch im etwas j\u00fcngeren Segment. Klasse der Einsatz s\u00e4mtlicher Saiteninstrumente, vor allem die immer sehr Southern-betonte E-Gitarre und die oft von Sutton zum Zirpen gebrachte Mandoline sowie auch die sch\u00f6n dosierten Piano- und Orgelfills. Auf Fiddle und Steel (teilweise durch Conleys filigranes Slide-Spiel ersetzt) wurde verzichtet, trotzdem ein angenehmes (gar nicht mal so kommerziell ausgerichtetes) New Country-Ambiente erzeugt.<\/p>\n<p>Fazit:\u00a0 Mit ihrem zweiten Longplayer hat Shawna Russell einen weiteren Reifegrad erklommen und ist jetzt gewappnet, im Konzert der gro\u00dfen New Country-Interpreten mitzumischen. \u00c4hnlich wie ich damals schon ganz fr\u00fchzeitig <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Keith+Urban\">Keith Urban<\/a><\/span> (als ihn kaum jemand kannte) eine gro\u00dfe Karriere prophezeite, lehne ich mich weit aus dem Fenster und prognostiziere (mit ein wenig Gl\u00fcck) auch ihr eine rosige Zukunft. Dieses M\u00e4del ist ungemein talentiert, ideenreich und kann wirklich richtig was. Ein Booklet mit allen Texten, Infos und vielen Bildern des angenehm nat\u00fcrlich wirkenden Countrygirls ist \u00fcbrigens auch noch dabei. Bestnote!<\/p>\n<p><strong>Way Out West Records (2011)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Sounds Like A Party<br \/>\n02. Waitin&#8216; On Sunrise<br \/>\n03. Phoenix<br \/>\n04. Was It Good For You?<br \/>\n05. Get Right Or Get Left<br \/>\n06. Jeremiah<br \/>\n07. Everybody&#8217;s Got A Story<br \/>\n08. Rumor<br \/>\n09. Cemetery Hill<br \/>\n10. Carry Me Away<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ShawnaRussell.com\">Shawna Russell<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/ShawnaRussellMusic\">Shawna Russell bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend in unseren Landen mittlerweile fast jeder &#8218;dahergelaufene Hund&#8216; meint, sich im Musikbusiness ohne viel Anstrengung und besondere Begabung etablieren zu k\u00f6nnen oder sogar zum Superstar aufzusteigen, und dies von unseren &#8218;ber\u00fchmten&#8216; Medien auch noch flei\u00dfig suggeriert bekommt, sieht die Lage im Amerika doch ein wenig anders aus. 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