{"id":29037,"date":"2018-11-12T22:16:13","date_gmt":"2018-11-12T21:16:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=29037"},"modified":"2019-10-16T19:26:14","modified_gmt":"2019-10-16T17:26:14","slug":"black-stone-cherry-support-monster-truck-1111-2018-e-werk-koeln-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/11\/12\/black-stone-cherry-support-monster-truck-1111-2018-e-werk-koeln-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Black Stone Cherry &#8211; Support: Monster Truck &#8211; 11.11.2018, E-Werk, K\u00f6ln &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-29075 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/BSC-Haupt.jpg\" alt=\"BSC-Haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/BSC-Haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/BSC-Haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/BSC-Haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Ein eher schwieriger Abend f\u00fcr mich. Da ich im Gegensatz zum Kollegen Gernot, nicht unbedingt ein Fan von \u00fcberwiegend, mit h\u00e4rterer Gangart angetriebener Musik bin, war ich zun\u00e4chst mit gemischten Gef\u00fchlen die Reise ins K\u00f6lner E-Werk zum Gig der Southern Hard Rock Band Black Stone Cherry und ihrem kanadischen Support Monster Truck angereist.<\/p>\n<p>Die Nordamerikaner um ihren sympatisch wirkenden Fronter John Harvey begannen p\u00fcnktlich um 20.00 Uhr ihr zehn St\u00fccke umfassendes und knapp 45 Minuten w\u00e4hrendes Vorprogramm.<\/p>\n<p>Dabei pr\u00e4sentierten sie zum einen \u00e4ltere St\u00fccke wie &#8222;Don&#8217;t Tell Me How To Live&#8220;, &#8222;She&#8216; A Witch&#8220;, &#8222;Sweet Mountain River&#8220; oder &#8222;The Lion&#8220; und nat\u00fcrlich \u00fcberwiegend Sachen aus ihrem brandaktuellen Werk &#8222;True Rockers&#8220; wie &#8222;True Rocker&#8220;, &#8222;Evolution&#8220;, &#8222;Thundertruck&#8220;, &#8222;Denim Danger&#8220;, &#8222;Undone&#8220; oder &#8222;Devil Don&#8217;t Care&#8220;.<\/p>\n<p>In einem hart rockenden, aber durchaus auf guten Melodien basierten Mix, in der Tradition klassischer Vorbilder der Marke <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Led+Zeppelin\">Led Zeppelin<\/a>, Iron Maiden, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Deep+Purple\">Deep Purple<\/a> &amp; Co., gefiel mir das dezent progressive und atmosph\u00e4rische &#8222;Undone&#8220; am besten. Insgesamt ein Voract der besseren Sorte mit zuk\u00fcnftigem Headliner-Potential in dieser Sparte.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up Monster Truck:<\/span><\/strong><br \/>\nJohn Harvey (lead vocals, bass)<br \/>\nJeremy Widerman (electric guitar, vocals)<br \/>\nBrandon Bliss (keys, vocals)<br \/>\nSteve Kiely (drums, vocals)<\/p>\n<p>Nachdem es zun\u00e4chst nach einer Umbaupause in Rekordzeit aussah, zog sich der Beginn des Headliners Black Stone Cherry dann doch noch ein Weilchen hin. Da sie aber mit Songs aus dem schon lange nicht mehr geh\u00f6rten Allman Brothers-Werk &#8222;Brothers And Sisters&#8220; \u00fcberbr\u00fcckt wurde, fiel das Warten nur halb so schwer.<\/p>\n<p>Der Einstieg mit dem Led Zeppelin-umwehten &#8222;Rain Wizard&#8220; lie\u00df an Heftigkeit nichts zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Das Quartett mit charismatischen Leader Chris Robertson und den sich st\u00e4ndig in Bewegung befindenden Ben Wells und John Lawhon (immer wieder ihre Postionen links und rechts der B\u00fchne tauschend) sowie dem wie von einer Tarantel gestochenen, trommelnden, bzw. fast schon pr\u00fcgelnden Irrwisch John Fred Young machten sofort klar, dass ihr dezent southern-infizierter Hard Rock nichts f\u00fcr zarte Gem\u00fcter sein wird.<\/p>\n<p>Als sehr positiv empfand ich zun\u00e4chst den Querschnitt des Publikums, der von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen der j\u00fcngeren Sorte bis zu unserer Altersstufe reichte. Der Band scheint es somit zu gelingen, Generationen-\u00fcbergreifend zu begeistern und somit auch dem uns geliebten Southern Rock\u00a0ihre Dienste im Sinne des Genre-Fortbestandes zu erweisen.<\/p>\n<p>&#8222;Burnin'&#8220; l\u00e4utete den Reigen der kommenden St\u00fccke ihres starken Silberlings &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/04\/19\/black-stone-cherry-family-tree-cd-review\/\">Family Tree<\/a>&#8220; ein, dessen sch\u00f6nes Cover auch das B\u00fchnenhintergrundbild zierte. Zwischendurch wurden immer mal ein paar Klassiker wie &#8222;Can&#8217;t You See&#8220;, &#8222;Fly Like An Eagle&#8220; oder auch &#8222;Stir It Up&#8220; intoniert, das als Vorbote zum stimmungsreichen &#8222;Me And Mary Jane&#8220; als einem der ersten H\u00f6hepunkte, angespielt wurde.<\/p>\n<p>Der sporadisch als Perkussionist eingesetzte Jeff &#8222;Bongo&#8220; Boggs konnte einem ein wenig leid tun. Er hatte n\u00e4mlich mehr mit der Instandsetzung von Youngs Schlagzeuganlage zu tun, die den Anspr\u00fcchen seines furiosen Wirkens offenkundig nicht gewachsen war. Er konnte dann wenigstens bei der Vorstellung der Band beim tollen &#8222;Cheaper To Drink Alone&#8220;, als alle Beteiligten ihre Solierparts inne hatten, seine rhythmischen Fertigkeiten pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Zuvor hatten St\u00fccke wie u. a. das <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">ZZ Top<\/a>-umwehte &#8222;New Kinda Feelin'&#8220;, &#8222;Let It Roll&#8220;, &#8222;My Last Breath&#8220; (sehr melodisch &#8211; sogar ein wenig mit <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Sister+Hazel\">Sister Hazel<\/a>-Flair), &#8222;Soulcreek&#8220; oder die Uptempo-Nummer &#8222;Maybe Someday&#8220; f\u00fcr eine angenehme, begeisterte und ausgelassene Atmosph\u00e4re gesorgt.<\/p>\n<p>Die schlug allerdings &#8211; zumindest was mein Empfinden angeht &#8211; nach der sch\u00f6nen Ballade &#8222;My Father Said&#8220; und dem starken, Slide-tr\u00e4chtigen Southern Rocker &#8222;Ain&#8217;t Nobody&#8220; mit &#8222;Lonely Train&#8220; ins Unangenehme um. Fronter Chris Robertson hatte darum gebeten, einen Kreis in der Mitte der Zuschauer &#8218;auszusparen&#8216; wobei ich vermutet hatte, dass er sich dort selbst f\u00fcr eine Solo-Einlage hinein begeben wolle. Er offerierte dann allerdings f\u00fcr zwei freiwillige Menschen die Option, den erschaffenen Raum f\u00fcr eine Tanzeinlage zu nutzen.<\/p>\n<p>Im Zuge der Aggressivit\u00e4t des Liedes hatte sich das aber schnell erledigt und eine Meute junger, angetrunken erscheinender Personen, nutze die Fl\u00e4che f\u00fcr w\u00fcstes Herumschubsen und Springen (auch unter dem Fachbegriff &#8218;Pogen&#8216; gel\u00e4ufig&#8230;). Ein junge, unbeteiligte Frau in meiner N\u00e4he ging dabei zu Boden und konnte froh sein, dass es umherstehenden Leuten gelang, in erster Linie sie und ihre umher geflogene Brille vor weiterem Schaden zu bewahren. Angesichts der deutlich sichtbaren Kinder (zum Teil auf den Schultern) eine ziemlich fahrl\u00e4ssige Sache, die man tunlichst unterlassen sollte.<\/p>\n<p>So wurde der Genuss von der fortan sich im Zentrum auslebenden Meute bei launigen St\u00fccken wie &#8222;Blame It On The Boom Boom&#8220;, &#8222;White Trash Millionaire&#8220; und dem finalen &#8222;Family Tree&#8220; leider durch ein gewisses &#8218;Unbehagen&#8216; in Mitleidenschaft gezogen. Aber vielleicht bin ich ja einfach auch nur zu alt. Black Stone Cherry bedankten sich am Ende f\u00fcr den in Deutschland stetig wachsenden Zuspruch, besonders auch, was ihre Besucherzahlen angeht. Um die 1.200 Leute hatten an diesem Abend f\u00fcr eine &#8211; bis auf die\u00a0nicht ge\u00f6ffneten Oberr\u00e4nge &#8211; gef\u00fcllte Location gesorgt.<\/p>\n<p>Als schon keiner mehr mit Zugaben rechnete und einige das E-Werk verlassen hatten, kamen zun\u00e4chst Ben Wells und Chris Robertson alleine f\u00fcr &#8222;Peace Is Free&#8220; auf die B\u00fchne, wobei Robertsons grandiose Stimme mal in voller Pracht zur Geltung kam, um den Schluss des Liedes wieder im Kollektiv zu beenden.<\/p>\n<p>Insgesamt ein gelungener Abend mit den benannten Abstrichen (aus meiner Sicht), der vor allem seinen Reiz darin hatte, dass Southern Rock in Kombination mit moderneren Musikelementen durchaus eine weiterhin zukunftstr\u00e4chtige Option abzugeben scheint. Von daher muss man dankbar sein, dass sich Bands wie Black Stone Cherry, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blackberry+Smoke\">Blackberry Smoke<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Hogjaw\">Hogjaw<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Robert+Jon+%26+The+Wreck\">Robert John &amp; The Wreck<\/a> &amp; Co. hier mit qualitativem Anspruch als weiterf\u00fchrende Erben dieses Genres in den Dienst der Sache stellen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up Black Stone Cherry:<\/span><\/strong><br \/>\nChris Robertson (lead vocals, electric and slide guitar)<br \/>\nBen Wells (electric guitar, vocals, percussion)<br \/>\nJohn Lawhon (bass, vocals)<br \/>\nJohn Fred Young (drums, vocals)<br \/>\nJeff &#8222;Bongo&#8220; Boggs (percussion)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.BlackStoneCherry.com\">Black Stone Cherry<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/blackstonecherry\/\">Black Stone Cherry bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.ilovemonstertruck.com\">Monster Truck<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/ilovemonstertruck\/\">Monster Truck bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.netinfect.de\">Netinfect Promotion<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.e-werk-cologne.com\">E-Werk<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein eher schwieriger Abend f\u00fcr mich. 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