{"id":2901,"date":"2015-12-14T03:03:00","date_gmt":"2015-12-14T02:03:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2901"},"modified":"2020-07-09T19:50:19","modified_gmt":"2020-07-09T17:50:19","slug":"julie-roberts-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/julie-roberts-same-cd-review\/","title":{"rendered":"Julie Roberts &#8211; Same &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Jul-e1436458305648.jpg\" \/><\/p>\n<p>Sie ist zweifellos, rein optisch betrachtet, eine &#8218;Pretty Woman&#8216; und auch ihr Einstieg ins Musikbiz in Nashville h\u00f6rt sich zun\u00e4chst einmal wie aus einem Film an. Die Rede ist von Julie Roberts, weder verwandt noch bekannt mit ihrer ber\u00fchmten Nachnamensvetterin aus Hollywood. Hier die Kurzversion des Drehbuchs. die schon immer musikbegeisterte Studentin aus South Carolina wechselt an die &#8218;Belmont Universit\u00e4t&#8216; in Nashville, wo sie mit einigen Kollegen auch bald eine Band formt, und versucht in der hiesigen Clubszene Fu\u00df zu fassen.<\/p>\n<p>Sie nimmt parallel ein paar Demob\u00e4nder auf. Nach ihrer Promovierung erh\u00e4lt sie eine Anstellung als Empfangsassistentin bei &#8218;Mercury Records&#8216;. \u00dcber einen Freund gelangen die Aufnahmen zu einem der Stargitarristen der Studiomusikergilde. Brent Rowan. Der wiederum nimmt einige weitere Sachen mit Julie auf, und spielt das Geleistete dem Pr\u00e4sidenten der &#8218;Universal Music Group Nashville&#8217;\u201a Luke Lewis vor, der zum Zeitpunkt an der Verpflichtung einiger neuer K\u00fcnstler interessiert war.<\/p>\n<p>Dieser ist sofort hellauf begeistert und erkl\u00e4rt Rowan, dass er Julie unbedingt kennen lernen m\u00f6chte. Der erwidert trocken, dass er sich nur eine Etage tiefer bewegen m\u00fcsse, denn die Gute arbeite bereits f\u00fcr ihn&#8230; Kommen wir aber zu ihrem Werk, das bereits aus 2004 stammt.<\/p>\n<p>Julie Roberts pr\u00e4sentiert auf ihrem Deb\u00fct elf St\u00fccke, die gr\u00f6\u00dftenteils im Balladen- und Midtempobereich anzusiedeln sind, fernab der schnelllebigen und kommerziell orientierten Mainstream-Schiene, die doch gr\u00f6\u00dftenteils in Nashville marktbeherrschend vorzufinden ist.<\/p>\n<p>Jeder Song erz\u00e4hlt seine kleine Geschichte und lebt von der Atmosph\u00e4re, die einerseits durch Julie&#8217;s rauchig ausdrucksvolle Stimme sowie die exzellente Leistung eines relativ eng best\u00fcckten, aber qualitativ auf unglaublich hohem Niveau agierenden Musikerkreis, erzeugt wird.<br \/>\nHier gilt es sich Zeit zu nehmen, man schnappt sich am besten einen Kopfh\u00f6rer, l\u00e4sst sich mit einem Gl\u00e4schen Wein in einen gem\u00fctlichen Sessel bei ged\u00e4mpften Licht herabsinken, und von den liebevoll, aber sehr kraftvoll durch Produzent Brent Rowan abgemischten Details verw\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig trotz des gem\u00e4\u00dfigten Tempos der meisten St\u00fccke, eine sehr knackige Drum- und Percussionarbeit (Shannon Forrest und Eric Darken), sehr klares Akustikgitarrenspiel durch Bryan Sutton, dezente, aber immer zum richtigen Zeitpunkt einsetzendes Piano eines meiner Lieblingskeyboarder Gordon Mote, und nat\u00fcrlich die erdigen E-Fills oder auf den Punkt gebrachten Soli von Brent Rowan.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Steelbereich zeichnet sich Legende Al Perkins verantwortlich und im Background stellten keine geringeren als Vince Gill und Delbert McClinton ihre charismatischen Stimmen f\u00fcr den einen oder anderen Song zur Verf\u00fcgung. Zu den Earcatchern dieser durchg\u00e4ngig guten CD ohne L\u00fcckenb\u00fc\u00dfer sind die beiden erfolgreichen Singles &#8222;Break Down Here&#8220; und &#8222;Wake Up Older&#8220; zu z\u00e4hlen, &#8222;Pot Of Gold&#8220; ein durch Akkordeon (Tim Lauer) dominiertes peppiges Midtempost\u00fcck, das leicht karibisch anmutende &#8222;Just &#8218;Cause We Can&#8220; und ein fetziger Countryrocker mit Southern-Feeling &#8222;No Way Out&#8220;, von Julie mit dreckiger Stimme im Stile Bonnie Raitts vorgetragen, veredelt mit sch\u00f6nen Akustikslides, Honkytonkpiano und rockiger E-Gitarre, die in Form eines kleinen Schlagabtausches weitere Akzente zu setzen wissen.<\/p>\n<p>Das in rot\/braunen T\u00f6nen gehaltene, umfangreich und sch\u00f6n gestaltete Cover, enth\u00e4lt jede Menge Bilder der h\u00fcbschen Julie, sowie reichhaltige Infos und nat\u00fcrlich alle Texte. Bewiesen hat Julie mit ihrem Erstwerk allerdings eines ganz sicher. wie sang Shania Twain doch noch vor kurzem so treffend auf ihrer letzten CD. &#8222;She&#8217;s Not Just A Pretty Woman&#8220; oder so \u00e4hnlich\u2026? Vielleicht verdreht Julie Euch ja auch mit ihrer tollen Stimme den Kopf.<\/p>\n<p><strong>Mercury Records (2004)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. You Ain&#8217;t Down Home<br \/>\n02. Break Down Here<br \/>\n03. Pot Of Gold<br \/>\n04. Unlove Me<br \/>\n05. Just &#8218;Cause We Can<br \/>\n06. Wake Up Older<br \/>\n07. If You Had Called Yesterday<br \/>\n08. No Way Out<br \/>\n09. I Can&#8217;t Get Over You<br \/>\n10. Rain On A Tin Roof<br \/>\n11. The Chance<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.JulieRoberts.com\">Julie Roberts<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/JulieRoberts\">Julie Roberts bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie ist zweifellos, rein optisch betrachtet, eine &#8218;Pretty Woman&#8216; und auch ihr Einstieg ins Musikbiz in Nashville h\u00f6rt sich zun\u00e4chst einmal wie aus einem Film an. Die Rede ist von Julie Roberts, weder verwandt noch bekannt mit ihrer ber\u00fchmten Nachnamensvetterin aus Hollywood. 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