{"id":28982,"date":"2018-11-08T18:46:27","date_gmt":"2018-11-08T17:46:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=28982"},"modified":"2018-11-08T18:46:27","modified_gmt":"2018-11-08T17:46:27","slug":"the-bluesbones-31-10-2018-meisenfrei-bremen-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/11\/08\/the-bluesbones-31-10-2018-meisenfrei-bremen-konzertbericht\/","title":{"rendered":"The Bluesbones &#8211;  31.10.2018, Meisenfrei, Bremen &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-28986 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/BB_haupt.jpg\" alt=\"BB_haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/BB_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/BB_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/BB_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Das Motto der belgischen Band \u201eThe Bluesbones\u201c leitet sich vom Namen ab \u201eplaying blues that gets into your bones\u201c. Das klingt schon mal gut, aber kann Belgien f\u00fcr gro\u00dfartige Bluesmusik stehen?<\/p>\n<p>Gegr\u00fcndet in 2011, haben die Bluesbones bereits drei Studio- und zwei Livealben ver\u00f6ffentlicht. Darunter ragt \u201eDouble Live\u201c, ein mit 15 Songs und \u00fcber 100 Minuten Spielzeit vollgepacktes Livedokument, heraus. Wer hier reinh\u00f6rt, ist sofort infiziert. \u00c4hnlich \u00fcberzeugend muss wohl auch ihr Auftritt beim \u201eEuropean Blues Challenge\u201c gewesen sein. Dort erreichten die Bluesbones 2017 den zweiten Platz. Auch namhafte europ\u00e4ische Festivals haben sie bereits gerockt: \u201eBlues Peer\u201c, Culemborg Blues\u201c, \u201eSwing Wespelaar\u201c oder \u201eMoulin Blues\u201c seien hier exemplarisch genannt.<\/p>\n<p>Am Halloweenabend im gem\u00fctlichen Bremer Bluesclub \u201eMeisenfrei\u201c pr\u00e4sentiert das Quintett aus Belgien fast alle Songs ihres aktuellen Albums \u201eChasing Shadows\u201c, das in den Top 40 Charts der Independent Blues Broadcasters\u2018 Association (IBBA) die Pole Position als \u201eMost Played Album\u201c erreichte. Daraus stechen eine Reihe von Songs hervor, darunter das atmosph\u00e4risch dichte \u201eGoing down\u201c. Der junge Seitenhexer Stef Paglia treibt den Song mit einem markanten Riff an, gleitet dabei gekonnt mit dem Bottleneck \u00fcber die Gitarrenseiten und l\u00e4sst sie beim Solo herrlich aufheulen.<\/p>\n<p>Bassist Geert Boeckx legt mit einer butterweichen Bassline das Fundament der funkigen und tanzbaren Nummer \u201eThe End\u201c. Den Midtempo-Song \u201eBetrayal\u201c veredelt Edwin Risbourg mit einem klangvollen Hammond-Solo. Bluesballaden beherrscht das Quintett auch. \u201eSealed Souls\u201c ist ein Ohrenschmeichler erster G\u00fcte und verz\u00fcckt das Publikum mit einem satten Refrain. Nicht nur hier entfaltet S\u00e4nger Nico de Cock sein kraftvolles Stimmvolumen und beeindruckt als charismatischer Shouter.<\/p>\n<p>Von den \u00fcbrigen Studioplatten \u201eSaved by the blues\u201c und \u201eVoodoo Guitar\u201c intoniert der belgische F\u00fcnfer ebenfalls begeisternde Songs. \u201eI Try\u201c ist so ein Kracher. Daf\u00fcr streift Stef Paglia einmal mehr die schneewei\u00dfe Fender Stratocaster \u00fcber. Beim ausufernden Solo ber\u00fchrt er die Gitarrenseiten nur ganz leicht und l\u00e4sst sie so immer leiser erklingen, steigert dann langsam die Lautst\u00e4rke und l\u00f6st die aufgebaute Spannung mit einem krachenden Finale. Einmal mehr applaudiert das begeisterte Bremer Publikum f\u00fcr diese gl\u00e4nzende Einzelleistung.<\/p>\n<p>Mit dem treibenden \u201eShe\u2019s got the devil in her\u201c pr\u00e4sentiert das Quintett eine der wenigen Coverversionen. H\u00f6hepunkt dieser \u00e4u\u00dferst gelungenen Darbietung ist das ausgedehnte Solo von Edwin Risbourg. Zum Finale dr\u00fcckt er so intensiv in die Tasten seiner braunen Hammond B 3, dass die Funken regelrecht zu spr\u00fchen scheinen.<\/p>\n<p>Das hart rockende \u201eDevil\u2019s Bride\u201c bringt noch mal richtig Dampf auf den Kessel und beendet zun\u00e4chst das erstklassige Konzert. Als st\u00fcrmisch eingeforderte Zugabe folgt der Titeltrack des ersten Albums \u201eVoodoo Guitar\u201c. Im Solopart dieser herrlichen Ballade wechselt der junge Stef Paglia gekonnt zwischen druckvollen und gef\u00fchlvollen Passagen und belegt nochmals seine Klasse am Griffbrett. Folglich vergeht das reichlich mit Highlights gespickte zweist\u00fcndige Konzert wie im Fluge.<\/p>\n<p>Fazit: Obwohl jede Position in der Band mit hervorragenden Einzelk\u00f6nnern best\u00fcckt ist, \u00fcberzeugt gerade das Kollektiv auf der ganzen Linie. Nicht unerw\u00e4hnt bleiben darf hier die hervorragend aufspielende Abteilung Rhythmus, bestehend aus Schlagzeuger Koen Mertens und Tieft\u00f6ner Geert Boeckx.<\/p>\n<p>Angesichts dieses gro\u00dfartigen Konzertes der Bluesbones, kann die eingangs gestellte Frage nur mit einem deutlichen \u201eja\u201c beantwortet werden. Zumindest alle anwesenden Musikfreunde d\u00fcrften die Bluesbones in ihr Herz geschlossen und Belgien k\u00fcnftig auf die Blueslandkarte aufgenommen haben.<\/p>\n<p>(Herzlichen Dank an Uli Witte f\u00fcr das zur Verf\u00fcgung stellen seiner Fotos!)<\/p>\n<p><strong>Line Up:<\/strong><br \/>\nNico de Cock (lead vocals)<br \/>\nGeert Boeckx (bass)<br \/>\nStef Paglia (electric guitar)<br \/>\nEdwin Risbourg (organ)<br \/>\nKoen Mertens (drums)<\/p>\n<p>Text: Thomas V\u00f6lge<br \/>\nBilder: Ulrich Witte<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.thebluesbones.com\">The Bluesbones<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/thebluesbones\">The Bluesbones bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.meisenfrei.de\/\">Meisenfrei Bremen<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kingbeemusic.nl\/\">Kingbee Music<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Motto der belgischen Band \u201eThe Bluesbones\u201c leitet sich vom Namen ab \u201eplaying blues that gets into your bones\u201c. 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