{"id":28888,"date":"2018-11-06T18:26:26","date_gmt":"2018-11-06T17:26:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=28888"},"modified":"2018-11-07T06:51:54","modified_gmt":"2018-11-07T05:51:54","slug":"j-p-harris-the-tough-choices-support-miss-tess-05-11-2018-krefeld-kulturrampe-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/11\/06\/j-p-harris-the-tough-choices-support-miss-tess-05-11-2018-krefeld-kulturrampe-konzertbericht\/","title":{"rendered":"J.P. Harris &#038; The Tough Choices &#8211; Support: Miss Tess &#8211; 05.11.2018, Krefeld, Kulturrampe &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-28891 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/JP_haupt.jpg\" alt=\"JP_haupt\" width=\"799\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/JP_haupt.jpg 799w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/JP_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/JP_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 799px) 100vw, 799px\" \/><\/p>\n<p>It\u2019s Country-Time again! Zum dritten Mal stand J. P. Harris mit seinen Tough Choices auf der B\u00fchne der Kulturrampe. Wie im <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/08\/18\/j-p-harris-the-tough-choices-support-miss-tess-17-08-2017-krefeld-kulturrampe-konzertbericht\/\">Vorjahr<\/a> brachte er Miss Tess als Support mit.<\/p>\n<p>Das Miss Tess Duo, bestehend aus der Protagonistin und Thomas Bryan Eaton, er\u00f6ffnete den Abend mit zwei St\u00fccken des Albums \u201eSweet Talk\u201c (2014). Sowohl \u201eIf You Wanna Be My Man\u201c als auch \u201eEverybody\u2019s Darling\u201c kamen mit einer geh\u00f6rigen Portion Swing daher. Das feine, beinah schon entspannte, E-Gitarrenspiel von Eaton erg\u00e4nzte die klare Stimme von Miss Tess prima.<\/p>\n<p>Danach folgten \u201eMoonshiner\u201c, eine stimmungsvolle, countryfizierte Ballade, sowie \u201eLittle Lola\u201c mit einem sch\u00f6nen Gitarrensolo von Eaton. Beide Titel stammen von Miss Tess\u2018 letzten Ver\u00f6ffentlichung \u201eBaby, We All Know\u201c (2016). Auf ihr n\u00e4chstes Album soll \u201eThe Moon Is An Ashtray\u201c kommen, das sich anschloss.<\/p>\n<p>Eaton \u00fcbernahm den Lead Gesang bei dem St\u00fcck \u201eDays Will Come\u201c seiner CD \u201eWe All Want To Be Love\u201c (2014). Er animierte das Publikum zum Mitsingen und der Song l\u00e4dt sowieso zum Schunkeln ein. Bei den Harmonieges\u00e4ngen zeigten sich Miss Tess und Eaton durchweg perfekt aufeinander abgestimmt. Zum Abschluss des Sets dr\u00fcckte Miss Tess mit \u201eRide That Train\u201c auf die Tube. Ihr Gitarrensolo veredelte den H\u00f6hepunkt des Vorprogramms.<\/p>\n<p>Miss Tess bedauerte, dass Sie den Sprung \u00fcber den Atlantik noch nicht mit Band geschafft hat. Mit der gut halbst\u00fcndigen Kostprobe ihres Programms hat sie aber auf alle F\u00e4lle Werbung f\u00fcr ihre CDs und f\u00fcr m\u00f6gliche Konzerte in der Zukunft gemacht.<\/p>\n<p>Line-Up:<br \/>\nMiss Tess (lead vocals, electric guitar, vocals)<br \/>\nThomas Bryan Eaton (lead vocals, electric guitar, vocals)<\/p>\n<p>Die circa f\u00fcnfzig G\u00e4ste der Kulturrampe hielten w\u00e4hrend des Support-Acts einen deutlichen Abstand zur B\u00fchne und auch als J. P. Harris mit seinen Tough Choises, zu denen Miss Tess und Eaton dazu stie\u00dfen, die B\u00fchne betrat, r\u00fcckten sie nur etwas n\u00e4her. Die Kulturrampe glich daher nicht dem Hexenkessel der \u201eSouthern\u201c-Woche. Die Stimmung vor und auf der B\u00fchne war aber dennoch gut. Harris zollte den Besuchern durchaus Respekt, da er selbst montags nie aus ginge. Allerdings sei er ja auch 7000 Meilen angereist &#8230;<\/p>\n<p>Bereits zu Beginn zeigte J. P. seinen Sinn f\u00fcr Humor. Dem sympathischen Mann mit der beeindruckenden Gesichtsbehaarung sitzt der Schalk im Nacken. W\u00e4hrend des Konzerts erz\u00e4hlte er einige Anekdoten aus seinem bewegten Leben und kommentierte viele Songs. Bei der ausf\u00fchrlichen Bandvorstellung vermischten sich wohl Wahrheit und Legende.<\/p>\n<p>Die Setlist unterschied sich dadurch erheblich von denen der beiden vorangegangenen Konzerte in der Rampe, dass er mit \u201e<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/10\/02\/j-p-harris-sometimes-dogs-bark-at-nothing-cd-review\/\">Sometimes Dogs Bark At Nothing<\/a>\u201c ein brandaktuelles Album am Start hat. Die Titel des Albums, f\u00fcr das er sich vier Jahre Zeit lie\u00df, machten mehr als die H\u00e4lfte des Konzerts aus.<\/p>\n<p>J. P. Harris greift zudem gerne in die Schatzkiste seiner geliebten Country-Musik und streute daher einzelne Coverversionen, wie vom Vorreiter des Outlaw- oder Alternative-Genres Terry Allen, ein. Gerahmt wurde das Konzert von David Allan Coes \u201eCalifornia Turnarounds\u201c und Mickey Newburys \u201eWhy You Been Gone So Long\u201c, das Harris als Zugabe spielte.<\/p>\n<p>Nach \u201eTwo For The Road\u201c und \u201eSouth Oklahoma\u201c von seinen ersten beiden Alben, standen dann bis zum fulminanten Abschluss des Hauptsets durch \u201eGear Jammin\u2018 Daddy\u201c durchweg seine neuen Eigenkompositionen im Fokus.<\/p>\n<p>Nach seinem autobiographisch beeinflussten \u201eWhen I Quit Drinking\u201c setzte der wuchtige Einstieg und das kr\u00e4ftige Schlagzeug von Ryan Elwell bei \u201eJP\u2019s Florida Blues #1\u201c ein erstes Ausrufezeichen. Danach folgten einige ruhigere St\u00fccke. Bei \u201eBadly Bent\u201c harmonierte das Zusammenspiel von wimmernder Pedal Steel, die von Thomas Bryan Eaton gezupft wurde, und der viel Twang transportierenden E-Gitarre von Justin Mahoney. Beide sorgten w\u00e4hrend des Konzerts durchg\u00e4ngig f\u00fcr den richtigen Country-Flair.<\/p>\n<p>Als Feminist entpuppte sich Harris mit \u201eLady In The Spotlight\u201c. Miss Tess, die sonst als Bassistin agierte, griff hier zur akustischen Gitarre und Elwell unterlegte den Song zus\u00e4tzlich mit stimmungsvoller Percussion. F\u00fcr \u201eI Only Drink Alone\u201c wechselte Eaton zu den Keys. G\u00e4nsehautfeeling erzeugte der harmonische Begleitgesang von Miss Tess bei \u201eRunaway\u201c.<\/p>\n<p>Die Balladen unterschieden sich durch die abwechslungsreiche Instrumentalisierung deutlich voneinander, sodass Monotonie \u2013 wie sie dem Country gelegentlich angelastet wird \u2013 nicht aufkam.<\/p>\n<p>Hervorragend performte Harris das Titelst\u00fcck des neuen Albums \u201eSometimes Dogs Bark At Nothing\u201c. Seine tiefe Stimme wurde zun\u00e4chst nur von der klagenden Pedal Steel Eatons untermalt, sp\u00e4ter setzte Mahoney mit seiner E-Gitarre dezent ein. Die Rhythmusgruppe konnte dabei pausieren und Kraft f\u00fcr das temporeiche Finale sch\u00f6pfen. \u201eHard Road\u201c, \u201eJimmy\u2019s Dead And Gone\u201c sowie das schon erw\u00e4hnte \u201eGear Jammin\u2018 Daddy\u201c haben mein Country-Rock-Herz h\u00f6her schlagen lassen.<\/p>\n<p>Nach gut achtzig Minuten verlie\u00dfen J. P. Harris und seine Tough Choices das Podest und lie\u00dfen den Abend gem\u00fctlich im Plausch mit den G\u00e4sten ausklingen, bevor es f\u00fcr die Truppe in Richtung Holland und England ging.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nJP Harris (lead vocals, electric guitar)<br \/>\nJustin Mahoney (electric guitar, vocals)<br \/>\nMiss Tess (bass, acoustic guitar, vocals)<br \/>\nRyan Elwell (drums, percussion)<br \/>\nThomas Bryan Eaton (pedal steel, keys, vocals)<\/p>\n<p>Text und Bilder:\u00a0Michael Segets<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ilovehonkytonk.com\">J.P. Harris &amp; The Tough Choices<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/ilovehonkytonk\">J.P. Harris &amp; The Tough Choices bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.misstessmusic.com\">Miss Tess<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/misstessmusicpage\/\">Miss Tess bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kulturrampe.de\">Kulturrampe Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>It\u2019s Country-Time again! Zum dritten Mal stand J. P. Harris mit seinen Tough Choices auf der B\u00fchne der Kulturrampe. Wie im Vorjahr brachte er Miss Tess als Support mit. Das Miss Tess Duo, bestehend aus der Protagonistin und Thomas Bryan Eaton, er\u00f6ffnete den Abend mit zwei St\u00fccken des Albums \u201eSweet Talk\u201c (2014). 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