{"id":2875,"date":"2015-12-14T03:09:00","date_gmt":"2015-12-14T02:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2875"},"modified":"2020-07-09T19:48:04","modified_gmt":"2020-07-09T17:48:04","slug":"rebel-pride-backin-it-up-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/rebel-pride-backin-it-up-cd-review\/","title":{"rendered":"Rebel Pride &#8211;  Backin&#8216; It Up &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Pride-e1436373379429.jpg\" \/><\/p>\n<p>Wow, Respekt! Bei Rebel Pride kann ich guten Gewissens eine positive Weiterentwicklung konstatieren. Ihr Deb\u00fctalbum &#8222;It Is What It Is&#8220;, das eigentlich mit vielen guten Ans\u00e4tzen auch nicht von schlechten Eltern war, mir pers\u00f6nlich jedoch zu viele Ausfl\u00fcge in den trockenen Blues Rock beinhaltete, deutete bereits das vorhandene Potential der Band an, zumal sie mit Pat Buffo eine echte Charakterstimme ihr Eigen nennen kann, die ziemliche \u00c4hnlichkeiten mit Danny Joe Brown aufweist.<\/p>\n<p>Auch beim zweiten Werk &#8222;Backin&#8216; It Up&#8220; flirten sie zum Auftakt direkt mit <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Molly+Hatchet\">Molly Hatchets<\/a><\/span> &#8218;Disaster&#8216; und rocken bei &#8222;Domino Boogie&#8220; los wie Sau. Hier kann man ungef\u00e4hr nachempfinden, wie sich ein Domino-Stein f\u00fchlen muss, wenn er von der geballten Kraft der sich auf ihn st\u00fcrzenden Vorg\u00e4nger umgehauen wird. Klasse, direkt ein Highlight zum Auftakt! Mit &#8222;Flatlands&#8220; folgt ein angenehmer, sonniger Gute-Laune-Song mit dezentem Westcoast-Feeling, ohne das Southern-Terrain zu weit zu verlassen. Die wohl erste richtige Ballade der stolzen Rebellen hei\u00dft &#8222;Long Distance Love Affair&#8220; und beinhaltet neben einem sch\u00f6nem entspannten E-Solo auch eine wunderbare Organ-Passage.<\/p>\n<p>Ein treibender Boogie namens &#8222;On The Road&#8220; mit typischen Breaks, herrlichen Gitarren-Duellen und pulsierenden Drums, l\u00e4sst den einstigen &#8222;Whiskey Man&#8220; aufleben, nostalgische Gef\u00fchle der ehrlichen Art kommen auf. Eine gelungene Abwandlung des einstigen Hatchet-Klassikers. Auch bei &#8222;Respect&#8220; l\u00fcnkert an der einen oder anderen Stelle &#8222;Dreams I&#8217;ll Never See&#8220;. Mit diesem S\u00e4nger ist die Truppe nat\u00fcrlich dazu pr\u00e4destiniert, sich im Dunstkreis von Molly Hatchet zu bewegen. Eine weitere, wunderbare Ballade mit Klassiker-Ambitionen bekommt man mit &#8222;Take It Slow&#8220; serviert, bei der einige Akkorde von &#8222;Free Bird&#8220; durchschimmern. Gegen Ende wartet man f\u00f6rmlich auf das einsetzende Break zum schnellen Gitarren-Finish, aber man bel\u00e4sst es letztendlich dem Titel entsprechend bei der ruhigen Gesamtatmosph\u00e4re, gl\u00e4nzt daf\u00fcr mit einem herrlich relaxten Zwischen-Solo.<\/p>\n<p>Wie auch schon die Band <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Rambler+%28Southern+Rock%29\">Rambler<\/a><\/span>, hat Rebel Pride sich sehr vieler Klassiker der historischen Southern-Bands angenommen, aber diesen mit wirklich ungemeinem Gef\u00fchl einen neuen Charakter verliehen. Find ich durchaus legitim, wenn es richtig gut gemacht ist. Hier passt es in jedem Fall. Und so hat auch das schmuddelig dahin rockende &#8222;Texas Mud&#8220; wieder recht frappierende \u00c4hnlichkeit zu <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Doc+Holliday\">Doc Holliday<\/a><\/span>-St\u00fccken wie &#8222;Ain&#8217;t No Fool&#8220;, &#8222;Last Ride&#8220; oder &#8222;Moonshine Runner&#8220;, vielleicht so ein Mix daraus. Auch hier singt Buffo durchaus auf Brookshire-Niveau, ohne diesen plump zu kopieren. Rockt m\u00e4chtig, der Song. Zum Abschluss gibt es, wie schon beim Deb\u00fct, den fr\u00fcher obligatorischen Klassiker im 9-Minuten-Bereich. &#8222;Shine-Ola&#8220; basiert in der Slow-Passage auf <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Marshall+Tucker+Band\">Marshall Tuckers<\/a> &#8222;Can&#8217;t You See&#8220;, das typische dynamische E-Finish kann es mit &#8222;Lonesome Guitar&#8220; aufnehmen.<\/p>\n<p>Mit &#8222;Backin&#8216; It Up&#8220; w\u00e4re Rebel Pride 1980 von der S\u00fcdstaaten Fan-Gemeinde als Shooting-Star in den Southern-Himmel und dar\u00fcber hinaus gehoben worden, 2007 reicht es leider nur zu einer beachtlich guten Eigenproduktion (Wo sind hier nur die interessierten Labels?) f\u00fcr die \u00fcbrig gebliebenen Insider\/Romantiker dieses Genres. Trotzdem darf die Nase stolz nach oben gehalten werden. Mir pers\u00f6nlich hat das Album sehr viel Spa\u00df bereitet, diese Band darf sich hier gerne mal blicken lassen. Eindeutige Kaufempfehlung!<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2008)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Southern Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Domino Boogie<br \/>\n02. Flatlands<br \/>\n03. Long Distance Love Affair<br \/>\n04. On The Road<br \/>\n05. Respect<br \/>\n06. Take It Slow<br \/>\n07. Texas Mud<br \/>\n08. Shine-Ola<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/pages\/THE-REBEL-PRIDE-BAND\/310125292512\">Rebel Pride bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wow, Respekt! Bei Rebel Pride kann ich guten Gewissens eine positive Weiterentwicklung konstatieren. 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