{"id":2866,"date":"2015-12-14T03:12:00","date_gmt":"2015-12-14T02:12:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2866"},"modified":"2020-07-09T19:46:17","modified_gmt":"2020-07-09T17:46:17","slug":"wishbone-ash-25th-anniversary-of-the-marquee-dvd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/wishbone-ash-25th-anniversary-of-the-marquee-dvd-review\/","title":{"rendered":"Wishbone Ash \/ 25th Anniversary Of The Marquee &#8211; DVD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Ash-e1436371777599.jpg\" \/><\/p>\n<p>Ich muss zu meiner eigenen Schande gestehen, dass ich nicht eine einzige CD von Wishbone Ash besitze, lediglich eine Greatest-Hits-LP (mit einem Swimmingpool mitten in der W\u00fcste drauf, wenn ich mich recht erinnere), die aber seit vielen Jahren in meiner kaum noch benutzten Plattensammlung vor sich hin staubt.<\/p>\n<p>Dabei l\u00f6st die Truppe bei mir durchaus nostalgische Gef\u00fchle aus, schlie\u00dflich war sie der allererste richtige gro\u00dfe Live-Event in meinem Leben. Ich meine, ich war zu diesem Zeitpunkt 16 Jahre jung, Vorgruppe eine Band namens Headboys oder so \u00e4hnlich und der Gig fand in der D\u00fcsseldorfer Philipshalle statt. Besetzung, wenn mich nicht alles t\u00e4uscht, war Powell, Turner, Wisefield und Upton. Danach sah ich sie vor einigen Jahren mal als Headliner der mir zu dieser Zeit recht nahestehenden Southern-Rock-Band aus meiner Heimatstadt Rheinberg, Street Survivors, auf der Gro\u00dfen Freiheit in Hamburg (allerdings sehr stark alkoholisiert&#8230;) und wenige Tage sp\u00e4ter, dann in gleicher Konzeption in der Rheinberger Stadthalle.<\/p>\n<p>Jetzt endlich bot sich mal die Gelegenheit zum Review dieser mir doch immer sympathischen Band. Das mir vorliegende DVD-Dokument befasst sich zwar nicht gerade mit einem aktuellen Ereignis, sondern behandelt einen Gig von Wishbone Ash aus dem Jahre 1983, also auch schon wieder lockere 23 Jahre her, zum 25-j\u00e4hrigen Bestehen des legend\u00e4ren Londoner Marquee-Clubs, in dem ja so ziemlich alle Gr\u00f6\u00dfen des britischen Rockbusiness jeglicher Stil-Couleur mal irgendwann aufgetaucht sind.<\/p>\n<p>Eine recht kurze Geschichte mit nur 58 Minuten, wenn man bedenkt, dass bei acht Liedern noch mitten ins erste reingeblendet und aus dem letzten St\u00fcck rausgeblendet wird. Trotzdem ist es eine Wonne, dem Quartett bei der Pr\u00e4sentation seiner Songs zuzusehen. Gesangstechnisch waren oder sind Powell und Wisefield sicher keine Leuchten ihrer Zunft, aber ihr Gitarrenk\u00f6nnen (besonders das blind aufeinander abgestimmte Double-Leads-Spiel als WA-typisches Stil-Element) macht auch beim heutigen Begutachten noch immer gro\u00dfe Laune.<\/p>\n<p>Zwei St\u00fccke sind hier herauszunehmen. Zum einen &#8222;Living Proof&#8220;, das mit seinen zwei furiosen E-Lead-Passagen schon bald Southern-Rock-Charakter hat, und ihr Paradest\u00fcck &#8222;Phoenix&#8220;, das so viele Breaks, Tempo- und Stimmungswechsel beinhaltet, dass es einem kalt den R\u00fccken runter l\u00e4uft. Was besonders Wisefield hier an Soli abrei\u00dft, ist schon Gitarrensport der Extraklasse. Obwohl deutlich im Schatten der Hauptprotagonisten, bieten aber auch Steve Upton am Schlagzeug und Trevor Boulder am Bass einen recht fetten Rhythmusteppich. Den Abspann bildet dann eine ausf\u00fchrliche textliche Biografie und man hat auch die M\u00f6glichkeit, die Diskografie der Band einzusehen.<\/p>\n<p>Eine insgesamt recht knappe Angelegenheit, die aber durch die grandiose instrumentelle Vorstellung, den guten Sound, die zufriedenstellende Bildqualit\u00e4t und angesichts der heutigen, v\u00f6llig neuen Bandkonstellation (nur noch mit Powell) die Pr\u00e4dikate &#8218;historisch wertvoll&#8216; und &#8218;musikalisch kurzweilig&#8216; verdient hat.<\/p>\n<p><strong>Warner Music Vision (2006)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: \u00a0Classic Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Can&#8217;t Fight Love<br \/>\n02. Living Proof<br \/>\n03. Open Road<br \/>\n04. No More Lonely Nights<br \/>\n05. Underground<br \/>\n06. King Will Come<br \/>\n07. Phoenix<br \/>\n08. Engine Overheat<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wishboneash.com\">Wishbone Ash<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/wishbone.ash.official\">Wishbone Ash bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich muss zu meiner eigenen Schande gestehen, dass ich nicht eine einzige CD von Wishbone Ash besitze, lediglich eine Greatest-Hits-LP (mit einem Swimmingpool mitten in der W\u00fcste drauf, wenn ich mich recht erinnere), die aber seit vielen Jahren in meiner kaum noch benutzten Plattensammlung vor sich hin staubt. 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