{"id":283,"date":"2015-12-14T09:50:00","date_gmt":"2015-12-14T08:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=283"},"modified":"2020-07-07T17:33:29","modified_gmt":"2020-07-07T15:33:29","slug":"jamie-oneal-brave-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/jamie-oneal-brave-cd-review\/","title":{"rendered":"Jamie O&#8217;Neal &#8211; Brave &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/MealBrave_300.jpg\" alt=\"MealBrave_300\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignnone size-full wp-image-43958\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/MealBrave_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/MealBrave_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/MealBrave_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/MealBrave_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Erstes Album nach ihrer Babypause und erst das zweite \u00fcberhaupt von Jamie O\u2019Neal! Und was f\u00fcr eins! Es scheint, als wenn sie, wie es der Titel schon andeutet, den Irrungen und Wirrungen vergangener Label-Verhandlungen trotzend, beherzt die &#8222;Champions-League&#8220; von &#8222;Music City&#8220; st\u00fcrmen wolle. Dabei hat ihre neue Company &#8222;Capitol Records&#8220; wirklich keine M\u00fchen und Kosten gescheut, Jamie die Creme de la Creme der Musikerelite Nashville&#8217;s zur Verf\u00fcgung zu stellen, und an den diversen Instrumenten gleich mehrfach zu positionieren. Wahnsinn, was da aufgefahren wurde.<\/p>\n<p>Aber zurecht, denn Mrs. O\u2019Neal hat mit brillantem Songwriting (an 9 von 11 Liedern ist sie beteiligt), das sie w\u00e4hrend ihrer Larriere-Abstinenz weiter intensiv gepflegt hatte, eine wunderbare Basis daf\u00fcr geschaffen. Nicht nur \u00e4u\u00dferlich raubkatzenartig wirkend, nein, auch stimmlich bewegt sie sich grazil und leichtf\u00fc\u00dfig durch die vorz\u00fcglich abwechslungsreich zusammengestellten St\u00fccke mit angenehm poppig, moderner Note, ohne dass der Countrybereich allerdings dabei je in Vergessenheit ger\u00e4t.<\/p>\n<p>Die Balance stimmt einfach und ist sehr zeitgem\u00e4\u00df! Der Opener &#8222;Trying To Find Atlantis&#8220;, ein knackiger Countrypopsong (st\u00fcrmt bereits die Charts), tut es sofort ihrem Landsmann <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Keith+Urban\">Keith Urban<\/a><\/span> gleich: Dezente Banjounterlegung, sch\u00f6ne Melodie, Dobro- und Fiddleeinlagen, dazu ein aus weiblicher Sicht humorvoll gehaltener Text (&#8230; einen perfekten Mann zu bekommen, ist wie der Versuch, Atlantis zu finden&#8230;)! Den Background-Gesang belegen keine geringeren Damen als Carolyn Dawn Johnson und &#8222;R\u00f6hre&#8220; Bekka Bramlett. Toller Auftakt, dem direkt das mit rockigen Rhythmusgitarren umgarnte und feinen Tempowechseln versehenen &#8222;Naive&#8220; folgt, fast so etwas wie eine Hommage an Springsteen&#8217;s &#8222;Born In The U.S.A&#8220;, das in dem Text immer wieder zitiert wird. Die n\u00e4chste Killer-Nummer!<\/p>\n<p>Herrlich auch das mit dunklem, schw\u00fclem Delta-Blues-Feeling konziperte und voller Southern-Soul steckende &#8222;Devil On The Left&#8220; (wieder ein klasse Text: Ein M\u00e4del kommt an einem Unwettertag klatschnass in einen Tattoo-Laden, reisst sich zur Freude und zum Erstaunen der m\u00e4nnlich Anwesenden das T-Shirt vom Leib und m\u00f6chte rechts einen Engel und links den Teufel auf die Schulter t\u00e4towiert haben). Toll dabei, die wie pfeifender Wind wirkenden, eingestreuten Hammondkl\u00e4nge von Reese Wynans, die das Lied noch southern-atmosph\u00e4rischer klingen lassen.<\/p>\n<p>Einen Frontalangriff in Richtung Gretchen Wilson stellt der abgehende Roadhouse-Feger &#8222;Girlfriends&#8220; dar , den sie zusammen mit ihrem Vater geschrieben hat (&#8230; &#8222;Girlfriends kick ass&#8220;&#8230;), eine dreckige Countryrocknummer und Stimmungsmacher zugleich, wobei das mit zum Mitbr\u00fcllen einladende &#8222;Yeah, Yeah, Yeah&#8220; f\u00fcr richtig Party sorgen d\u00fcrfte. Der Rest besteht aus sch\u00f6nen, entspannten Midtempoliedern, aber immer mit viel positiver Energie, der Kategorie <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jo+Dee+Messina\">Jo Dee Messina<\/a><\/span>, Martina McBride oder, der vielen Harmonyvocals wegen, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=SHeDAISY\">SHeDAISY<\/a><\/span> ausgestattet, darunter auch zwei Balladen, die zum Teil Jamie\u2019s neue Sicht als Mutter reflektieren sollen.<\/p>\n<p>Super auch der Song, mit dem das Album schlie\u00dflich genauso stark endet, wie es begonnen hat, n\u00e4mlich der wunderbar lockeren, flotten, mit toller Melodie versehenen, frischen Banjo-\/Gitarren-\/Fiddle-\/Dobro-driven Countrynummer &#8222;I love my life&#8220;! Ein gro\u00dfes Lob geb\u00fchrt nat\u00fcrlich auch Produzent Keith Stegall (Alan Jackson), der es geschafft hat, die Bestform der kompletten Mannschaft auf den Punkt genau abzurufen. Die Cover-Gestaltung ist dank netter Bilder und allen Texten ebenso perfekt! Jamie O\u2019Neal ist ohne Frage ein ganz gro\u00dfer Wurf gelungen. Moderner Nashville-Country in Perfektion!<\/p>\n<p><strong>Capitol Nashville (2005)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Trying To Find Atlantis<br \/>\n02. Naive<br \/>\n03. Somebody&#8217;s Hero<br \/>\n04. When Did You Know<br \/>\n05. Devil On The Left<br \/>\n06. On My Way To You<br \/>\n07. Follow Me Home<br \/>\n08. Girlfriends<br \/>\n09. Ready When It Comes<br \/>\n10. Brave<br \/>\n11. I Love My Wife<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/jamieoneal.com\/\">Jamie O&#8217;Neal<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/JamieONealMusic\">Jamie O&#8217;Neal bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstes Album nach ihrer Babypause und erst das zweite \u00fcberhaupt von Jamie O\u2019Neal! Und was f\u00fcr eins! Es scheint, als wenn sie, wie es der Titel schon andeutet, den Irrungen und Wirrungen vergangener Label-Verhandlungen trotzend, beherzt die &#8222;Champions-League&#8220; von &#8222;Music City&#8220; st\u00fcrmen wolle. 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