{"id":28188,"date":"2018-10-26T14:03:32","date_gmt":"2018-10-26T12:03:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=28188"},"modified":"2018-10-26T14:03:32","modified_gmt":"2018-10-26T12:03:32","slug":"glenn-hughes-24-10-2018-zeche-bochum-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/10\/26\/glenn-hughes-24-10-2018-zeche-bochum-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Glenn Hughes &#8211; 24.10.2018, Zeche, Bochum &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-28337 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Hughes-haupt.jpg\" alt=\"Hughes-haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Hughes-haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Hughes-haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Hughes-haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Nachdem 3 Dog Entertainment schon einige Tage vor dem Konzert nur noch einige wenige verf\u00fcgbare Karten f\u00fcr das Glenn Hughes Konzert meldete, gingen die letzten sieben Karten am Konzerttag \u00fcber den Tresen, und die Zeche war restlos ausverkauft.<\/p>\n<p>Punktgenau\u00a0um 20:00 Uhr betrat Glenn mit seiner Band die B\u00fchne. Der symphatische, mittlerweile 67-j\u00e4hrige Hughes hat dieses oft nervige Hinausz\u00f6gern eines Konzertbeginns eben nicht n\u00f6tig!<\/p>\n<p>Schon direkt zu Beginn beschrieb er, was die Zuschauer an diesem Abend erwarten sollte. In gro\u00dfen Teilen ein Querschnitt der Deep Purple-\u00c4ra Mitte der 70er Jahre, wo er in der Mark 3 und Mark 4 Besetzung als S\u00e4nger und Bassist Bestandteil des Hartdrockdinosauriers war. Als Reminiszenz\u00a0an diese Zeit war er auch mit einer stylischen 70er Jahre-Jeans, einem bunten hippie\u00e4hnlichen Hemd und der obligatorischen leicht pinken Sonnenbrille mit kreisrunden Gl\u00e4sern gestylt.<\/p>\n<p>Der Einstiegssong \u201eStormbringer\u201c war auch vom Titel her geschickt gew\u00e4hlt, die Gem\u00e4uer der Zeche wurden an diesem Abend noch einmal von typischen Hardrock der Marke Deep Purple umweht. Hughes nahm dabei immer wieder Kontakt zu den Fans auf und poste wie zu alten Zeiten. Auch gesanglich war der Auftritt bemerkenswert gut, was f\u00fcr einem Hardrocks\u00e4nger in dem Alter nicht selbstverst\u00e4ndlich ist.<\/p>\n<p>Von der ersten Sekunde an war auch sp\u00fcrbar, mit welcher Freude Hughes die Musik pr\u00e4sentierte und auch die Resonanz aus dem gut mitgehenden Publikum genoss. Bei \u201eGettiin&#8216; Tighter\u201c bewies er in einem ausgedehnten Solo auch noch einmal, wie gut er seinen E-Bass beherrscht.<\/p>\n<p>Sch\u00f6n war, dass Glenn, der auch lichttechnisch meist im Vordergrund stand, seinen Mitstreitern f\u00fcr mehrmin\u00fctige Passagen die B\u00fchne \u00fcberlie\u00df, wo diese sich als Solisten\u00a0zeigen konnten. Vor \u201eYou Fool No One\u201c legte Jesper Bo Hansen ein monumentales Keyboardsolo hin,\u00a0das an die Jon Lord-\u00c4ra erinnerte.<\/p>\n<p>Ich meine ganz zu Beginn dabei einige Kl\u00e4nge geh\u00f6rt zu haben, die musikalisch in die skandinavische Region geh\u00f6ren. Soren Anderson, der mir schon als Gitarrist bei <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jesper+Binzer\">Jesper Binzer<\/a> im Fr\u00fchjahr bei einem Konzert in Essen positiv aufgefallen war, legte ein mehrmin\u00fctiges Gitarrensolo hin, konnte aber auch in fast allen\u00a0anderen Tracks\u00a0gl\u00e4nzen.<\/p>\n<p>In \u201eHigh Ball Shooter\u201c hatte Drummer Fernando Escobedo seinen gro\u00dfen Auftritt. \u00dcber mehrere Minuten bearbeitete er seine Drums zum Teil mit einem solchen Tempo, dass das Auge den Drumsticks nicht mehr folgen konnnte, um dann aber in langsameren Passagen mit seinen St\u00f6cken zu jonglieren.<\/p>\n<p>Als vorletzten Song k\u00fcndigte Hughes eine Bluesnummer an, philosophierte in der Ansage \u00fcber die Funktion von Musik im friedlichen Zusammenleben von Menschen. Dazu erw\u00e4hnte er, dass er immer gerne in Deutschland ist, da er durch seine Frau eine famili\u00e4re Bindung hier hin hat. Taktisch klug, aber auch ehrlich gemeint. Die &#8218;Extendet Version&#8216; von \u201eMistreated\u201c, einer der besten und intensivsten Purple-Songs f\u00fcr mich, war auch vom frenetischen Applaus der Fans her, eines der absoluten Highlights eines ganz starken Auftritts.<\/p>\n<p>Als letzten\u00a0Track des Hauptteils durfte das furios gespielte \u201eSmoke On The Water\u201c nat\u00fcrlich nicht fehlen, an\u00a0das sich eine sch\u00f6ne Version von \u201eGeorgia On My Mind\u201c anschloss, in der Hughes seine stimmlichen F\u00e4higkeiten auch in\u00a0h\u00f6hern\u00a0Tonlagen zum Besten gab. Am Ende schaute er durch die Decke der Zeche,\u00a0die bei \u201eSmoke On The Water\u201c, wie von ihm vorher in der Ansage versprochen, angehoben wurde. Dabei schien er ein kurzes Gebet abgeschickt zu haben.<\/p>\n<p>Als die Band die B\u00fchne verlassen hatte, forderten die Fans in der Zeche, welche mit der kleinen Trib\u00fcne und der Empore immer ein sch\u00f6nes Ambiente bietet, lautstark Zugaben.<\/p>\n<p>Hughes und seine Band lie\u00dfen sich auch nicht lange bitten und brachten mit \u201eBurn\u201c\u00a0und dem\u00a0fetzigen \u201eHighway Star\u201c die Zeche noch einmal zum Kochen.<\/p>\n<p>Nach etwa zwei Stunden guten alten Hard Rocks war die Show dann vorbei. Hughes hatte aber vorher schon angek\u00fcndigt, auch n\u00e4chstes Jahr wieder zukommen. Die zufriedenen Fans hatten allen Anschein nach genau das geboten bekommen, was sie erwartet hatten. Auch mit fast 70 ist es noch m\u00f6glich,\u00a0ordentlich abzurocken\u00a0und sich nicht auf den balladesken Songs auszuruhen.<\/p>\n<p>Ein Dank geht an Jenny Dore, f\u00fcr die problemlose Akkreditierung zu diesem Ereignis\/Erlebnis, dass Sie es mit 3 Dog Entertainment immer wieder schafft, namhafte und wirklich gute K\u00fcnstler in die Region um Dortmund zu holen. Und wenn das eigene Piano halt zu klein ist, gibt es gen\u00fcgend Lokalit\u00e4ten in der Region, wie eben die Bochumer Zeche, wo dann die Post abgehen kann.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nGlenn Hughes (lead vocals, bass)<br \/>\nSoren Anderson (guitar)<br \/>\nFernando Escobedo (drums)<br \/>\nJesper Bo Hansen (keyboards)<\/p>\n<p>Text und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.GlennHughes.com\">Glenn Hughes<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/glennhughesonline\/\">Glenn Hughes bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.zeche.net\">Zeche Bochum<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/3dog-entertainment.com\">3Dog Entertainment<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem 3 Dog Entertainment schon einige Tage vor dem Konzert nur noch einige wenige verf\u00fcgbare Karten f\u00fcr das Glenn Hughes Konzert meldete, gingen die letzten sieben Karten am Konzerttag \u00fcber den Tresen, und die Zeche war restlos ausverkauft. 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