{"id":2809,"date":"2015-12-14T03:21:00","date_gmt":"2015-12-14T02:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2809"},"modified":"2020-02-25T12:24:23","modified_gmt":"2020-02-25T11:24:23","slug":"outlaws-demos-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/outlaws-demos-cd-review\/","title":{"rendered":"Outlaws &#8211; Demos &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/demos_300.jpg\" alt=\"demos_300\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignnone size-full wp-image-42481\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/demos_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/demos_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/demos_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/demos_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Mit den einstigen Aush\u00e4ngeschildern der Southern Rock-Szene ist das ja so eine Sache. Viele Bands haben es zwar von den siebziger Jahren bis in die heutige Zeit geschafft durchzuhalten und ver\u00f6ffentlichen dann auch alle Jubeljahre mal eine neue CD (die nach wie vor von der hiesigen Fangemeinde gekauft und anschlie\u00dfend kontrovers diskutiert wird), aber die gro\u00dfe Euphorie und das fr\u00fchere Kribbeln im Bauch ist l\u00e4ngst Schnee von gestern. Das liegt nat\u00fcrlich vorwiegend an der \u00fcberdimensional hohen Sterblichkeitsrate im Genre und dem damit verbundenen Verlust vieler charismatischer Identifikationsfiguren. Und der Zahn der Zeit und der Lebenswandel haben nat\u00fcrlich auch ihre Spuren hinterlassen (aber bei wem eigentlich nicht?).<\/p>\n<p>Viele unserer einstigen Lieblingsgruppen bestehen heute meist noch aus ein bis zwei Personen ihrer Hochphase bzw. Ursprungszeit. So auch die heutigen Outlaws. Die Quote von Zwei aus F\u00fcnf in persona von Henry Paul und Monte Yoho liegt da zwar gar nicht mal so schlecht, aber das Problem hier ist, dass man mit dieser Band eigentlich haupts\u00e4chlich den Namen Hughie Thomasson verbindet und dieser ist ja leider 2007 verstorben ist (zwei Jahre zuvor die beiden anderen Gr\u00fcndungsmitglieder Frank O&#8217;Keefe und Billy Jones).<\/p>\n<p>Kein Geheimnis ist auch die Hassliebe, die Thomasson und Paul \u00fcber die gesamte gemeinsame musikalische Lebenszeit verband und zu diversen Trennungen und Wiedervereinigungen beitrug. Seit Thomassons Tod h\u00f6rt man von Henry Paul zwar recht reservierte aber doch insgesamt vers\u00f6hnliche Statements. Letztgenannter hat mittlerweile die absolute F\u00fchrungsrolle inne und mit <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Chris+Anderson\">Chris Anderson<\/a>, seinem alten Weggef\u00e4hrten aus der Henry Paul Band-Zeit, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Billy+Crain\">Billy Crain<\/a>, Randy Threet, Monte Yoho und Jon Coleman die neuen Outlaws formiert und gibt mit diesen auch kontinuierlich Konzerte.<\/p>\n<p>Lange stand die Ank\u00fcndigung einer neuen CD im Raume, aber es verging soviel Zeit, dass man so richtig schon nicht mehr dran glauben mochte (eigentlich guter Stoff f\u00fcr einen unserer ber\u00fchmten April-Scherze&#8230;), zumal Paul ja auch weiter mit dem f\u00fcr ihn sicherlich finanziell interessanteren <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blackhawk\">Blackhawk<\/a><\/span>-Projekt besch\u00e4ftigt ist. Aber zu meiner eigenen \u00dcberraschung haben sie es jetzt geschafft, ein Werk namens &#8222;Demos&#8220; herauszubringen, das man \u00fcber die Outlaws-Homepage f\u00fcr stolze 25 Dollar (+ ca. 10 f\u00fcr den Versand) erwerben kann.<\/p>\n<p>Demos? Aus meiner Sicht ein recht unpassender Titel! Nach Demos klingen die zw\u00f6lf neuen Tracks nun wirklich nicht, mir ist schleierhaft, was man bei diesen St\u00fccken noch ausfeilen bzw. besser machen k\u00f6nnte. Eine gute Scheibe und auch Produktion insgesamt, die vor allen Dingen deutlich bem\u00fcht ist, den Spirit der einstigen Outlaws phasenweise in akzeptabler Form wieder aufleben zu lassen. Zum einen gibt es mit dem Opener &#8222;Flame&#8220; (damaliger Spitzname von Hughie Thomasson) eine pers\u00f6nliche Widmung \u00bb&#8230; the spirit in our songs&#8217;s still alive, out of the ashes we ride, a flame never dies&#8230;\u00ab und beim einen oder anderen Track wurden diverse filigrane Hughie -Ged\u00e4chtnis-Strat-Soli mit eingeflochten (&#8222;Nothin&#8216; Main About Main St.&#8220;, &#8222;Trouble Rides A Fast Horse&#8220;, &#8222;Can&#8217;t Break Me Up&#8220;).<\/p>\n<p>Wie in alten Zeiten bekommt man dazu melodische Lieder zwischen Country- und Southern Rock in H\u00fclle und F\u00fclle, Double Leads-Passagen en masse, tolle E-Soli, Pauls typisch gen\u00e4selten Gesang (immer noch gut in Form), sein pr\u00e4gnantes Akustikrhythmusgitarrenspiel und jede Menge hochqualitative Harmonieges\u00e4nge. Lediglich die Lead vocals von Randy Threet und Chris Anderson auf &#8222;Alex&#8217;s Song&#8220; bzw. &#8222;Train&#8220; wirken im gewohnten Outlaws-Kontext noch etwas befremdlich. Last but not least gelingt mit &#8222;It&#8217;s About Pride&#8220; eine echte Southern-Hymne mit dem dazugeh\u00f6rigen emotionalen Text und E-Gitarren-Finish. Es gefallen die Pianogeklimper-Reminiszenzen an Billy Powell und, wie bereits erw\u00e4hnt, eine erneute typische Thomasson-Solo-Passage. Hier wurde aus allen starken Paul-Klassikern wie &#8222;Cold Harbour&#8220;, &#8222;Brothers Of The Southland&#8220;, &#8222;Grey Ghost&#8220; und &#8222;Dixie Highway&#8220; etwas neues zusammenkreiert wurde. Ein grandioser Abschluss.<\/p>\n<p>&#8222;Demos&#8220; geh\u00f6rt somit in die Sammlung eines jeden Southern Rock-Fans. Eine durchaus lohnenswerte Anschaffung. Mit die beste Ver\u00f6ffentlichung seit langem im Vergleich mit den alten Urgesteinen der Szene (vielleicht seit &#8222;Edge Of Forever&#8220; von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrd<\/a>). Die Outlaws-Flamme lodert dank Paul &amp; Co. also auch im neuen Jahrtausend weiter!<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2010)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Southern Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Flame<br \/>\n02. Hidin&#8216; Out In Tennessee<br \/>\n03. Last Ghost Town<br \/>\n04. Alex&#8217;s Song<br \/>\n05. Nothin&#8216; Main About Main St.<br \/>\n06. Tomorrow&#8217;s Another Day<br \/>\n07. Trouble Rides A Fast Horse<br \/>\n08. Never Too Late For Love<br \/>\n09. Train<br \/>\n10. The Good Old Days<br \/>\n11. Can&#8217;t Break Me<br \/>\n12. It&#8217;s About Pride<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.outlawsmusic.com\">Outlaws<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/outlawsmusic\">Outlaws bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit den einstigen Aush\u00e4ngeschildern der Southern Rock-Szene ist das ja so eine Sache. 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