{"id":28041,"date":"2018-10-22T17:19:36","date_gmt":"2018-10-22T15:19:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=28041"},"modified":"2018-10-22T17:19:36","modified_gmt":"2018-10-22T15:19:36","slug":"the-brew-20-10-2018-kantine-koeln-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/10\/22\/the-brew-20-10-2018-kantine-koeln-konzertbericht\/","title":{"rendered":"The Brew &#8211; 20.10.2018, Kantine, K\u00f6ln &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-28118 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/brew_haupt.jpg\" alt=\"brew_haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/brew_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/brew_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/brew_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Zwei Jahre nach ihrem letzten Auftritt statteten The Brew der K\u00f6lner Kantine wieder einen Besuch ab. Im Gep\u00e4ck hatten sie ihren erst k\u00fcrzlich erschienenen Longplayer \u201eArt Of Persuation\u201c und als Support das Schweizer Powerduo The Hydden. Die beiden Eidgenossen verk\u00fcrzten mit ihren kraftvollen Auftritt von etwa 40 Minuten die Wartezeit auf The Brew und \u00fcberzeugten das Publikum in der ansprechend gef\u00fcllten Kantine mit einem Mix aus Grunge und\u00a0Hardrock, aber auch bluesigen Einfl\u00fcssen.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich um 21:00 Uhr wurde die B\u00fchne in ein dunkelblaues Licht getaucht, nur das Banner von The Brew war angestrahlt und man konnte erahnen, dass Personen auf die B\u00fchne gingen. Ohne Ansage lie\u00df Basser Tim Smith sein Spielger\u00e4t aufknarzen, Kurtis Smith begann die Drumsticks zu schwingen und Jason Barwick drosch auf seine Gitarre ein, um den ersten Song des neuen Albums, \u201eSeven Days Too Long\u201c, auf die Bretter zu legen.<\/p>\n<p>Nach einer anschlie\u00dfenden kurzen Begr\u00fc\u00dfung durch Barwick, wo er nicht unerw\u00e4hnt lie\u00df, dass man in K\u00f6ln heute bester Laune sein m\u00fcsste, da die Fortuna,\u00a0bei der\u00a0die Band zu Gast war,\u00a0am Nachmittag gewonnen hatte,\u00a0 ging es mit \u201eOne Line Crimes\u201c, einem neuen Song, weiter. Schon hier wurde klar, dass The Brew sich noch h\u00e4rter spielend als in den Jahren zuvor pr\u00e4sentieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Dies kam beim Publikum, das\u00a0immer wieder vom Basser Tim Smith aufgeheizt wurde, und vom ersten Song an entsprechend mitging, bestens an.\u00a0Dieser gl\u00e4nzte aber nicht nur als Animateur, sondern auch durch ein druckvolles Basspiel, wo er sein K\u00f6nnen immer wieder mit kleinen Soloeinlagen ins Rampenlicht stellte. Des Weiteren h\u00e4tte er,\u00a0wenn es f\u00fcr ihn \u00a0Kilometergeld gegeben h\u00e4tte,\u00a0reich werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Er wirbelte springend, posend und sich verrenkend \u00fcber die B\u00fchne und beherrschte dabei noch sein Instrument perfekt! Zur St\u00e4rkung hatte er auf dem Podium zwei Gl\u00e4ser Gin Tonic stehen,\u00a0die er sich auch redlich verdient hatte.<\/p>\n<p>Jason Barwick, der charismatische S\u00e4nger und Gitarrist der Band, ein wenig an Jim Morrison erinnernd, gl\u00e4nzte durch vielseitiges, meist sehr hartes Gitarrenspiel,\u00a0bei dem\u00a0er mal die Saiten wie Pete Townsend von The Who armschwingend anschlug oder wie Anno Dazumal Jimmy Page von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Led+Zeppelin\">Led Zeppelin<\/a>, in der Art eines Geigenbogens zum Schwingen brachte. Gro\u00dfes Kino.<\/p>\n<p>Es waren \u00fcber das ganze Konzerte die Einfl\u00fcsse von Led Zeppelin zu vernehmen, wobei The Brew f\u00fcr mich noch eine Spur brachialer daher kamen, als wenn es darum zu beweisen ginge, dass eine von manchen Romatikern gew\u00fcnschte Led Zep-Reunion \u00fcberfl\u00fcssig\u00a0sei wie ein Kropf. Vergangenes ruhen zu lassen, sich an das Damalige zu erinnern und in der Gegenwart zu leben\u00a0&#8211; daf\u00fcr stand\u00a0an diesem Abend der harte Rock von The Brew!<\/p>\n<p>Der Dritte im Bunde, Kurtis Smith, bearbeitete seine Drums zum Teil im Stile eines John Bonhams und kurz vor der Zugabe legte er, wie es sich f\u00fcr eine gute Hard Rock-Band geh\u00f6rt, ein knapp zehnmin\u00fctiges Solo hin, wobei er zum Ende hin, die Felle\u00a0nur mit den blo\u00dfen H\u00e4nden maltr\u00e4tierte. Ich konnte nach dem Ende des Konzertes\u00a0diese begutachten und sah einiges, sowohl an alten Verletzungen, als auch einen, w\u00e4hrend des Konzertes, mit Panzerband frisch versorgten Finger.<\/p>\n<p>Nun aber weiter mit dem Ablauf der Show. Im Mittelpunkt stand, wie bereits erw\u00e4hnt,\u00a0das neue Album und es wurden auch die meisten Songs gespielt.\u00a0 Lobenswert somit, dass sich die Band nicht nur auf alte Sachen verlie\u00dft,\u00a0die bisher live gut gelaufen sind.<\/p>\n<p>Neben den vornehmlich harten\u00a0St\u00fccken\u00a0offerierte das britische Trio auch einige etwas ruhigere Tracks, wie das im Refrain beatleske \u201eNaked As I Stand\u201c, um zum Ende durch brachiales Gitarren- und Basspiel wieder klarzustellen, f\u00fcr welchen Musikstil The Brew steht.<\/p>\n<p>Mit \u201eKam\u201c von &#8222;A Million Dead Stars&#8220; zeigten The Brew, dass sie auch langsam k\u00f6nnen und Barwick gab dem Publikum,\u00a0wie auch seinen beiden Mitstreitern, noch einmal Zeit, etwas runter zu fahren. Mit dem schon bekannten \u201eKnife Edge\u201c und \u201ePink Noise King\u201c beendeten die drei zun\u00e4chst das Konzert, um f\u00fcr eine frenetisch geforderte Zugabe noch einmal die B\u00fchne zu betreten.<\/p>\n<p>Was mir besonders gefiel, dass Barwick sich an ihr erstes Deutschland-Konzert damals im Yardclub erinnerten, wo sie vor 20 Besuchern spielten. Marcus Neu glaubte dennoch an sie weiter, lud sie immer wieder ein, mit dem Ergebnis, dass heute die Kantine gut gef\u00fcllt wird.<\/p>\n<p>Mit \u201eEvery Gig Has A Neighbour\u201c, einem Hit von &#8222;A Million Dead Stars&#8220; beschlossen The Brew noch einmal hardrockend den Abend, wobei sich das Trio bis auf&#8217;s \u00c4u\u00dferste verausgabte. Barwick und Tim Smith sprangen so \u00fcber vehement \u00fcber die Bretter, dass man schon fast Angst haben musste, dass die B\u00fchne unter ihnen nachgibt.<\/p>\n<p>Kurz nach Ende der Show fanden sich alle beteiligten Musiker\u00a0am Merchandising-Stand ein, um\u00a0die diversen Artikel zu signieren oder den einen oder anderen Plausch zu f\u00fchren. The Brew hielten somit, was die Fans erwartet hatten. Sie werden diesen Monat noch mehrere Konzerte in Deutschland geben, deren Besuch f\u00fcr Hardrockfans fast ein Pflichttermin sein sollte.<\/p>\n<p>Ein Dank an Marcus und das Kantinenteam f\u00fcr die problemlose Akkreditierung und diesen wirklich sch\u00f6nen Rockabend!<\/p>\n<p><strong>Line-up:<\/strong><br \/>\nJason Barwick \u2013 Guitar, Vocals<br \/>\nTim Smith \u2013 Bass, Vocals<br \/>\nKurtis Smith \u2013 Drums<\/p>\n<p>Text und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/http:\/\/www.the-brew.net\/\/\">The Brew<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/thebrewofficial\/\">The Brew bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kantine.com\">Kantine K\u00f6ln<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Jahre nach ihrem letzten Auftritt statteten The Brew der K\u00f6lner Kantine wieder einen Besuch ab. 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