{"id":27794,"date":"2018-10-18T06:28:40","date_gmt":"2018-10-18T04:28:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=27794"},"modified":"2018-10-18T18:32:20","modified_gmt":"2018-10-18T16:32:20","slug":"the-brandos-16-10-2018-yard-club-koeln-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/10\/18\/the-brandos-16-10-2018-yard-club-koeln-konzertbericht\/","title":{"rendered":"The Brandos \u2013  16.10.2018, Yard Club, K\u00f6ln  \u2013 Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-27797 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Brand_haupt-1.jpg\" alt=\"Brand_haupt\" width=\"799\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Brand_haupt-1.jpg 799w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Brand_haupt-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Brand_haupt-1-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 799px) 100vw, 799px\" \/><\/p>\n<p>Wenn ich mich nicht verz\u00e4hle, machte ich im K\u00f6lner Yard Club das Dutzend meiner Konzertbesuche von The Brandos voll. Entt\u00e4uscht wurde ich nie. Ich habe sie in rappelvollen H\u00e4usern und vor verbl\u00fcffend kleinem Publikum auftreten sehen. Der Yard Club war an diesem Dienstagabend gut besucht, wenn auch nicht ganz so gef\u00fcllt wie bei dem Konzert der Band im vergangenen Jahr.<\/p>\n<p>Die Setlist des Abends war mit dem im <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/10\/06\/the-brandos-05-10-2018-blue-notez-dortmund-konzertbericht\/\">Blue Notez Club<\/a> vor elf Tagen weitgehend identisch und unterschied sich von der des Vorjahres dadurch, dass \u201eThese Troubled Times\u201c und \u201eBella Encantadora\u201c vom Album \u201eLos Brandos\u201c durch \u201eRidin\u2019 The Red-Eye\u201d und \u201eThe Siege\u201c ersetzt wurden. Sie bot einen Streifzug durch das bisherige Schaffen der Band.<\/p>\n<p>Dave Kincaid bewies erneut seine agile und filigrane Kunstfertigkeit an verschiedenen Gitarren, selbstverst\u00e4ndlich begleitet von seiner ausdruckstarken Mimik. Frank Giordano hatte ebenfalls sch\u00f6ne Gitarrenparts, vor allem bei \u201eThe Solution\u201c, \u201eLove Of My Life\u201c und \u201eNothing To Fear\u201c. Bei dem beeindruckend performten \u201eRidin\u2019 The Red-Eye\u201d verausgabte er sich an der Mundharmonika. Das Publikum feierte den Song und das folgende \u201eGettysburg\u201c frenetisch.<\/p>\n<p>Als Kincaid das Intro zu \u201eOver The Boarder\u201c anstimmte, war die Stimmung auf dem H\u00f6hepunkt. Aber auch bei den vorher gespielten \u201eThe Keeper\u201c und \u201eLight Of Day\u201c sowie beim sp\u00e4ter folgenden \u201ePass The Hat\u201c zeigten sich die Besucher textsicher und begeisterungsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Insgesamt leitete Dave Kincaid weniger St\u00fccke mit pers\u00f6nlichen Anmerkungen ein als in den beiden zuvor gesehenen Auftritten. Die Erfahrungen eines Freundes bei seiner Einwanderung in die Vereinigten Staaten von Amerika verarbeitete er bei \u201eSe\u00f1or Coyote\u201c. Zur Einstimmung auf \u201eQuerer A Los Ni\u00f1os\u201c f\u00fcgte Kincaid eine Spitze gegen den Pr\u00e4sidenten seines Heimatlandes und dessen Pl\u00e4ne ein, eine Mauer zwischen den USA und Mexiko zu ziehen.<\/p>\n<p>\u201eAnna Lee\u201c ist einer Dame des S\u00fcdens gewidmet, dabei stellte der Bandleader klar, dass mit der geographischen Angabe nicht Bayern, \u00d6sterreich oder die Schweiz gemeint sind, sondern eine Grenzlinie, die anscheinend immer noch die Vereinigten Staaten von Amerika durchzieht.<\/p>\n<p>Sal Maida trat besonders bei \u201eCan\u2019t Go Home\u201c in Erscheinung. Hier wurde er nicht nur im Background aktiv, sondern er animierte auch das Publikum in der Kunstpause des St\u00fccks, die Band zu unterst\u00fctzen. Schlagzeuger Phil DiMarco sorgte f\u00fcr den richtigen Drive der St\u00fccke und gab ebenfalls beim Backgroundgesang m\u00e4chtig Gas.<\/p>\n<p>Das sch\u00f6ne Intro zu \u201eWoodstock Guitar\u201c \u2013 das mich in Dortmund begeisterte \u2013 ging in K\u00f6ln etwas unter, was an der noch h\u00f6heren Lautst\u00e4rke und vielleicht an meiner Position im Saal lag. Kincaids Gitarrensolo bei \u201eNothing Tor Fear\u201c hingegen kam mir an diesem Abend besonders gelungen vor. Nach meiner Wahrnehmung war es etwas ausgedehnter als sonst. Der Titel beendete das Konzert, ohne dass die Band \u201eGunfire At Midnight\u201c spielte, das eigentlich auf dem Tour-Programm steht.<\/p>\n<p>An der Stimmung im Saal lag es sicherlich nicht, dass das letzte St\u00fcck der Setlist wegfiel. Vielleicht zollen die bisherigen f\u00fcnf Wochen der Tour ihren Tribut, oder die viertelst\u00fcndige Verz\u00f6gerung, mit der das Konzert begann, war Grund daf\u00fcr. Wie dem auch sei: Die Besucher kamen w\u00e4hrend des fast zweist\u00fcndigen Auftritts auf ihre Kosten.<\/p>\n<p>F\u00fcr ihren kraftvollen und gitarrengetragenen Sound sind The Brandos bekannt. Das Programm der letzten beiden Touren war durch die Titel der aktuellen CD \u201eLos Brandos\u201c gepr\u00e4gt. Dar\u00fcber hinaus setzte Kincaid auf eine Auswahl temporeicher St\u00fccke seiner fr\u00fcheren Werke.<\/p>\n<p>Die eher am Folk mit irischen Einfl\u00fcssen orientierte Seite, die ebenfalls ein Markenzeichen der Band ist, trat dabei etwas in den Hintergrund. Kincaid k\u00fcndigte in Dortmund an, im n\u00e4chsten Jahr wieder auf Tournee zu gehen. Vielleicht w\u00e4re es eine Idee, dann verst\u00e4rkt diese Bandtradition aufleben zu lassen und dabei Mandoline oder Banjo wieder hervorzuholen.<\/p>\n<p>Nicht nur seine packenden Versionen von Traditionals, sondern auch die hervorragenden Songs \u201ePartners\u201c, \u201eWe Are No Man\u201c, \u201eMy Friend, My Friend\u201c oder auch \u201eTell Her That I Love Her\u201c w\u00fcrden auf meiner Wunschliste stehen. Vor allem \u201eHallowed Ground\u201c habe ich \u2013 sofern ich mich recht entsinne \u2013 trotz der zahlreichen Konzertbesuche noch nie live geh\u00f6rt. Wie die Liedauswahl auch sein wird: Die Gigs von The Brandos sind sowieso Pflichttermine, auf die man sich freuen kann.<\/p>\n<p>Im Yard Club konnten leider keine Fotografen der SoS-Gemeinde dabei sein. Besonders gedankt sei daher Marcus Neu von der Kantine, dass er mich als Schreiberling, der auch Fotos machen durfte, auf die G\u00e4steliste gesetzt hat.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nDave Kincaid (lead vocals, guitars)<br \/>\nFrank Giordano (guitars, hamonica, vocals)<br \/>\nSal Maida (bass, vocals)<br \/>\nPhil DiMarco (drums, vocals)<\/p>\n<p>Bericht und Bilder: Michael Segets<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nowherezone.de\/\">Deutsche The Brandos-Fanpage<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/The-Brandos-138179002484\/\">The Brandos bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kantine.com\">Yard Club K\u00f6ln<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich mich nicht verz\u00e4hle, machte ich im K\u00f6lner Yard Club das Dutzend meiner Konzertbesuche von The Brandos voll. Entt\u00e4uscht wurde ich nie. 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