{"id":27130,"date":"2018-09-23T11:01:25","date_gmt":"2018-09-23T09:01:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=27130"},"modified":"2018-09-24T19:27:33","modified_gmt":"2018-09-24T17:27:33","slug":"dirt-river-radio-21-09-2018-krefeld-kulturrampe-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/09\/23\/dirt-river-radio-21-09-2018-krefeld-kulturrampe-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Dirt River Radio &#8211; 21.09.2018, Krefeld, Kulturrampe &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-27133 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/DirtRR_haupt.jpg\" alt=\"DirtRR_haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/DirtRR_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/DirtRR_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/DirtRR_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Die australische Band Dirt River Radio spielte nach\u00a0ihrem furiosen <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/08\/28\/dirt-river-radio-26-08-2016-krefeld-kulturrampe-konzertbericht\/\">2016er-Auftritt<\/a>\u00a0in diesem Jahr wieder in der sehr gut gef\u00fcllten Kulturrampe. Im Gep\u00e4ck hatten sie den gerade erschienen Longplayer \u201eJust For Kicks\u201c. Nicht dabei allerdings S\u00e4nger und Gitarrist Danger Alexander und S\u00e4ngerin Sarah Fagan, was im Vorfeld aber schon bekannt war.<\/p>\n<p>Es kann vorab aber schon gesagt werden, dass der Rest der Band das Fehlen der beiden Protagonisten sehr gut kompensierte.\u00a0Da die Gesangsparts auf alle Vier verteilt wurden,\u00a0gab es\u00a0 in dieser Hinsicht sehr viel Abwechslungsreichtum zu vermelden. Die zweite Gitarre\u00a0wurde nat\u00fcrlich etwas vermisst und h\u00e4tte den Sound etwas komplexer machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit der akademischen Viertelstunde Versp\u00e4tung stellte Pille Peerlings die Band kurz vor und um 21.15 begann der erste Set mit \u201eChase The Sun\u201c vom 2010er\u00a0Werk \u201eBeer Bottle Poetry\u201c,\u00a0das zusammen mit den aktuellen Album \u201eJust For Kicks\u201c die meisten Songs stellte.\u00a0Das Quartett nahm mit dieser rasanten Country-Rock&#8217;n&#8217;Roll-Nummer direkt das Publikum mit.<\/p>\n<p>Heath Brady\u00a0moderierte nun fast jeden Song mit einer kleinen Anekdote an, wobei sich aber auch die anderen Bandmitglieder immer wieder humorvoll einbrachten. Zur Belustigung des Publikums machte Sarah Fagan \u00f6fters mal mit einem Augenblinzeln eine Bemerkung in\u00a0seine Richtung, dass er nur Geschichten erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Mit \u201eKill Everyone In The Room\u201c folgte dann direkt der Opener des aktuellen Albums, wobei der Titel auch als Metapher f\u00fcr das Konzert gesehen werden konnte, zumindest, wenn\u00a0was die Dynamik der Songs\u00a0angeht.<\/p>\n<p>Im folgenden\u00a0reichten sich Country-umwehte Midtempotracks\u00a0wie \u201eBroken English Girs\u201c oder \u201eBlackhearted\u201c mit southernlastigen Songs wie \u201eDevil On The Road\u201c und\u00a0St\u00fccken wie \u201eI&#8217;ll Be The One\u201c, bei dem durchaus zu erkennen war, dass CCR zu den Bands geh\u00f6rt, welche die Musik von Dirt River Radio beeinflussen, die Klinke in die Hand. Mit dem rockenden \u201eDangerous\u201c, auch vom neuen Silberling, wurde dann der erste knapp 50 min\u00fctige Set unter dem Applaus der\u00a0Anwesenden beendet.<\/p>\n<p>Nach etwa 20 Minuten Pause begann dann das zweite Set mit dem ruhigen country-southern-m\u00e4\u00dfigen \u201eBlack Eyed Mondays\u201c vom 17er-Album \u201eSun City White\u201c. Brady trug nun seine M\u00e4hne f\u00fcr ein paar Songs offen und h\u00e4tte so auch in die Hippie-Woodstock-\u00c4ra gepasst.\u00a0Mit \u201eKiss Of The Year\u201c gab es eine brandneue Nummer.<\/p>\n<p>Nachdem Brady sich \u00fcber die fragw\u00fcrdige Qualit\u00e4t amerikanischen Biers ausgelassen hatte, folgte selbstredend die\u00a0 Ballade \u201eAmerican Beer\u201c, einer der st\u00e4rksten Songs des Konzertes, wobei es schwer f\u00e4llt, einen explizit hervorzuheben, da es keinen, nennen wir es einmal so, unn\u00f6tigen L\u00fcckenf\u00fcller gab.<\/p>\n<p>Nach \u201eThe River\u201c erz\u00e4hlte Brady von einem Erlebnis im Himalaya und Freundschaften, die auch zu Ende gehen k\u00f6nnen, um dies in der Countryballade \u201eAll My Friends\u201c dann entsprechend charismatisch zu vertonen. Nachdem er im Anschluss seine Neutralit\u00e4t\u00a0in Sachen Fu\u00dfball zur Sprache\u00a0gebracht hatte, pr\u00e4sentierten die Vier das starke \u201ePublic Bar\u201c.<\/p>\n<p>Kurz danach kam dann bei einer zun\u00e4chst sehr slow beginnenden Version von \u201eProud Mary\u201c der gro\u00dfe Auftritt von Kellie Fernando, die stimmgewaltig das dann immer\u00a0rasanter werdende St\u00fcck intonierte.<\/p>\n<p>Mit \u201eCoooksucking Blues\u201c, einem Hard Rock-Song, in dem Elemente von AC\/DC und <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Led+Zeppelin\">Led Zeppelin<\/a> zu erkennen waren, beendeten Dirt River Radio in furioser Manier das Konzert, um nach kurzer Zeit f\u00fcr zwei Zugaben die B\u00fchne wieder zu betreten (welche sie aber eigentlich gar nicht richtig verlassen hatten).<\/p>\n<p>Eine\u00a0dieser war das schmalzige, mit viel Humor gebotenen Cover \u201eUnchained Melody\u201c von den Righteous Brothers. Nach knapp zwei Stunden war dann der Gig, aber nicht der Arbeitstag der Band endg\u00fcltig vorbei, denn\u00a0die vier Australier nahmen sich noch ausgiebig Zeit,\u00a0 mit den Fans in der Kneipe der Kulturrampe Smalltalk zu halten.<\/p>\n<p>Ein Dank geht wie immer an das freundliche Team der Rampe, aber auch an Manny Montana von Teenage Head Music, der diese Band wieder nach Krefeld gebracht hat und es sich nicht nehmen lie\u00df einer seiner Lieblingslocations einen Besuch abzustatten.<\/p>\n<p>Wer eine authentische Band mit Rock-, Country- und Southern-Einfl\u00fcssen erleben will, wird bei einem Dirt River Radio-Konzert mit Sicherheit\u00a0auf seine Kosten kommen.<\/p>\n<p><strong>Line-up:<\/strong><br \/>\nHeath Brady &#8211; Vocals, Guitar<br \/>\nMatt Bray \u2013 Drums, Vocals<br \/>\nAnthony Casey \u2013 Bass, Vocals<br \/>\nKellie Fernando &#8211; Vocals, Percussion<\/p>\n<p>Text und Bilder:\u00a0Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.dirtriverradio.com\">Dirt River Radio<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/dirtriverradio\">Dirt River Radio bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.teenageheadmusic.net\">Teenage Head Music<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kulturrampe.de\">Kulturrampe Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die australische Band Dirt River Radio spielte nach\u00a0ihrem furiosen 2016er-Auftritt\u00a0in diesem Jahr wieder in der sehr gut gef\u00fcllten Kulturrampe. 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