{"id":270,"date":"2015-12-14T09:45:00","date_gmt":"2015-12-14T08:45:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=270"},"modified":"2020-07-07T17:36:36","modified_gmt":"2020-07-07T15:36:36","slug":"texas-renegade-surviving-the-flood-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/texas-renegade-surviving-the-flood-cd-review\/","title":{"rendered":"Texas Renegade &#8211; Surviving The Flood &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/TRFLO_300.jpg\" alt=\"TRFLO_300\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignnone size-full wp-image-43968\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/TRFLO_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/TRFLO_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/TRFLO_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/TRFLO_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Ganz gro\u00dfartiges, neues Album der texanischen Rootsrock-\/Red Dirt-\/Countryrock-Band um den charismatischen Bandleader Andy Bertelsen! F\u00fcnf Jahre haben sich Texas Renegade seit ihrem letzten Werk &#8222;Bad Dreams And Other Things&#8220; Zeit gelassen und man h\u00e4tte fast meinen k\u00f6nnen, dass sie in der Flut der heutigen Musikver\u00f6ffentlichungen und Konkurrenten fast unter gegangen w\u00e4ren. Dem ist aber Gott sei Dank nicht so. Im Gegenteil, man hat sich enorm weiterentwickelt! Mit &#8222;Surviving The Flood&#8220; setzt das Quintett ein klares Zeichen und ver\u00f6ffentlicht ihr bisher bislang absolut reifestes, st\u00e4rkstes Werk. Man ist rockiger geworden, rootsiger, die Songs sind sehr viel abwechslungsreicher, grooven herrlich und sind bestechend stark arrangiert.<\/p>\n<p>Dabei hat es in der Band einige markante \u00c4nderungen gegeben. Das Grundger\u00fcst bildet nach wie vor Mastermind Andy Bertelsen (lead vocals, guitars), der auch hier nat\u00fcrlich wieder seinen Stempel dick aufsetzt (er hat erneut alle Tracks, bis auf einen, komponiert oder mitverfasst) und die beiden Zwillingsbr\u00fcder Eli (bass) und Tyson Carver (guitars, mandolin, banjo, vocals), die quasi seit der Gr\u00fcndung der Band mit dabei sind. Nicht mehr aktiv an Bord ist Kasey Klepfer, der \u00fcber viele Jahre mit seinen Mundharmonika-Einlagen auch so etwas wie ein Trademark im Sound des F\u00fcnfers darstellte.<\/p>\n<p>Ein erheblicher Verlust, wie man zun\u00e4chst meinen k\u00f6nnte, doch irgendwie vermisst man ihn \u00fcberhaupt nicht. Mit dem hervorragend aufspielenden Gitarristen Justin Belz (auch vocals), Ex-Full Throttle, hat man einen exzellenten Ersatz gefunden, zumal dieser, mit dem logischerweise eine, wie gesagt, deutlich rockigere Grundausrichtung einhergeht und die Gitarrenpr\u00e4senz entsprechend ausgebaut wurde, auch mit drei St\u00fccken f\u00fcr frischen kompositorischen Wind sorgte. Die fehlenden Harp-Kl\u00e4nge wurden halt mit verst\u00e4rkten Mandolinen- und E-Gitarreneins\u00e4tzen mehr als nur kompensiert, es wirkt nahezu wie eine musikalische Frischzellenkur. Dazu wurde noch Drummer Luke Ayres durch Kyle Ortiz ersetzt. Auch der langj\u00e4hrige Produzent Stephan Belans ist nicht mehr mit von der Partie. Die Arbeit hat man diesmal in Eigenregie \u00fcbernommen, was mit Bravour gelungen ist.<\/p>\n<p>Traditionell bedient sich die Band auch auf dem neuen Werk starker Gastmusiker: Kimberly Kelly sorgt mit ihren einf\u00fchlsamen weiblichen Harmonieges\u00e4ngen f\u00fcr ein tolles Novum, der arrivierte Keyboarder Clayton Corn, der schon bei vielen Red Dirt-Bands assistiert hat, sorgt mit seinen gurgelnden und hallenden Orgeleinlagen f\u00fcr ein wenig Kontrast und ein kr\u00e4ftigeres Soundvolumen, und der fantastische Texas Roots-\/Blues-Rocker Jeff Strahan liefert sich mit Bertelsen beim <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Marshall+Tucker+Band\">Marshall Tucker Band<\/a><\/span>-umwehten Southern Rock-Finaltrack &#8222;Don\u2019t Get Too Low&#8220; ein famoses Gesangs-Duett. Toll hier auch dessen brillantes E-Gitarrenspiel in Verbindung mit Belz und Carver im klassischen 3er-Line-up. Die vierzehn St\u00fccke bieten ein wahres Feuerwerk an musikalischer Spielfreude. Der Auftakt mit &#8222;The End&#8220;, einem typisch rhythmischen Red Dirt Rocker mit kurzem Southern E-Gitarren-Solo, folgt das mit einem shuffligen E-Gitarren-Groove unterlegte, wunderbare &#8222;Unsigned&#8220;, das am Ende mit einer grandios quirligen E-Gitarrenpassage, in der sich Carver und Belz pr\u00e4chtig duellieren, abgeschlossen wird. Hat so etwas wie einen dezenten Doobie Brothers-Touch.<\/p>\n<p>Mit dem herrlichen &#8222;Another Year&#8220; gibt es den ersten von sehr vielen, waschechten &#8222;Ohrw\u00fcrmern&#8220;. Zum Niederknien hier die kurze, aber sehr feine Mandolinen-\/E-Gitarren-Solo-Kombi und die tolle Melodie. Aus dem gleichen Holz geschnitzt sind solch pr\u00e4chtige St\u00fccke wie &#8222;Walking Away&#8220; (mit wunderbarer E-Gitarrenf\u00fchrungslinie), &#8222;Little Girls&#8220; (tolles E-Gitarren-Solo, Mandolinen-\/Accapella-Gesangs-Bridge) die Traumballade &#8222;Drive&#8220; (unter die Haut gehende Mandolinen- und E-Gitarrenkl\u00e4nge) und das flockige &#8222;Satellite Sun&#8220; (ebenfalls Mandolinen-dominiert). Mit &#8222;Long Way Down&#8220; gibt es ein kurzes Bluegrass-Intermezzo, wo Mandolinen, Banjo, Akustikgitarren und Eli Carvers Stand-up Bass f\u00fcr typisch s\u00fcdstaatliches Veranda-Feeling sorgen. Spielfreude pur!<\/p>\n<p>Gro\u00dfartige atmosph\u00e4rische Kost bieten das grandiose, hinreissend melodische &#8222;Virginia White&#8220; (leichtes <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bleu+Edmondson\">Bleu Edmondson<\/a>-Flair, allerdings ohne dessen raue Stimme) mit seinen eigenwilligen E-Gitarren-Zwischenfills und einem fantastischen E-Gitarrenfinale, sowie die \u00fcberaus gelungene Neueinspielung von &#8222;Gettysburg&#8220; (als &#8222;Redux&#8220;-Version vom &#8222;After Everything&#8220;-Album). Das rockige &#8222;Waiting On The Drugs&#8220; und der klasse Texas-Boogie &#8222;18 Time Machine&#8220; beinhalten die Handschrift von &#8222;Neuling&#8220; Justin Belz. Letztgenanntes St\u00fcck mit &#8222;Cheap Sunglasses&#8220;-umwehten Shuffle ist somit die gr\u00f6\u00dfte \u00dcberraschung des Longplayers. Da w\u00fcrde selbst Billy Gibbons den Hut ziehen.<\/p>\n<p>Texas Renegade haben sich mit &#8222;Surviving The Flood&#8220; in eindrucksvoller Manier zur\u00fcckgemeldet, ein Werk, das von vorne bis hinten eine Flut an feinsten Melodien, spielerische Feinheiten, Bertelsens charismatischen Gesang und eine F\u00fclle an musikalischer Abwechslung bietet. Red Dirt-Liebhaber (und dar\u00fcber hinaus), die ihre Freude an Interpreten wie der (fr\u00fcheren) <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eli+Young+Band\">Eli Young Band<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=No+Justice\">No Justice<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Buster+Jiggs\">Buster Jiggs<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\">Sam Riggs &amp; the Night People<\/span> oder auch Midnight River Choir haben, sind hier genau an der richtigen Adresse. Neben der vor kurzem erschienenen Wade Bowen-Scheibe sicher eins der absolutn Jahres-Highlights 2014. Gratulation und Hochachtung, Texas Renegade!<\/p>\n<p><strong>Socket Dog Records (2014)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil: Red Dirt<\/strong><\/p>\n<p>01. The End<br \/>\n02. Unsigned<br \/>\n03. Another Year<br \/>\n04. Walking Away<br \/>\n05. American Sin<br \/>\n06. Long Way Down<br \/>\n07. Little Girls<br \/>\n08. Virginia White<br \/>\n09. Drive<br \/>\n10. Gettysburg (Redux)<br \/>\n11. Waiting On the Drugs<br \/>\n12. 18 Time Machine<br \/>\n13. Satellite Sun<br \/>\n14. Don&#8217;t Get Too Low (Feat. Jeff Strahan)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.txrenegade.com\">Texas Renegade<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/txrmusic\">Texas Renegade bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ganz gro\u00dfartiges, neues Album der texanischen Rootsrock-\/Red Dirt-\/Countryrock-Band um den charismatischen Bandleader Andy Bertelsen! F\u00fcnf Jahre haben sich Texas Renegade seit ihrem letzten Werk &#8222;Bad Dreams And Other Things&#8220; Zeit gelassen und man h\u00e4tte fast meinen k\u00f6nnen, dass sie in der Flut der heutigen Musikver\u00f6ffentlichungen und Konkurrenten fast unter gegangen w\u00e4ren. 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