{"id":26795,"date":"2018-09-13T20:37:37","date_gmt":"2018-09-13T18:37:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=26795"},"modified":"2018-09-14T06:34:16","modified_gmt":"2018-09-14T04:34:16","slug":"brent-cobb-support-zack-logan-12-09-2018-studio-672-koeln-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/09\/13\/brent-cobb-support-zack-logan-12-09-2018-studio-672-koeln-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Brent Cobb &#8211; Support: Zack Logan, 12.09.2018, Studio 672, K\u00f6ln, Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-26818 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/100A7286-Bearbeitet.jpg\" alt=\"100A7286-Bearbeitet\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/100A7286-Bearbeitet.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/100A7286-Bearbeitet-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/100A7286-Bearbeitet-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Mit Brent Cobb gab sich ein K\u00fcnstler im kleinen Club 672 in K\u00f6ln die Ehre, auf den ich mich schon seit Wochen gefreut hatte. Anlass war nat\u00fcrlich sein tolles Album \u201e<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/06\/01\/brent-cobb-providence-canyon-cd-review\/\">Providence Canyon<\/a>\u201c, aber auch seine interessante Vita samt seines vermutlichen Talents, er ist ja der Cousin\u00a0des sehr erfolgreichen Produzenten Dave Cobb. Da war man einfach gespannt, was der Bursche live zu bieten hatte.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst aber stellte der aus Mississippi stammende Zack Logan, in dem mit knapp 40 Leuten sp\u00e4rlich besuchten Club, seine K\u00fcnste in den Mittelpunkt. Er hat ebenfalls mit \u201eRaised By Wolves\u201c ein aktuelles Werk am Start, aus dem er dann St\u00fccke wie \u201eDog Chase Cars\u201c, \u201eAnnalee\u201c, das sehr melodische \u201eTwo Weeks At A Time\u201c, \u201eRamblin\u2018 Shoes\u201c, das sch\u00f6n rockende \u201eTrouble Doing The Right Thing\u201c, \u201eI\u2019m Coming Home\u201c und den Titeltrack, \u201eRaised By Wolves\u201c, in einer guten halben Stunde vorstellte.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzt wurde er von zwei Schweden namens Erik und Pelle aus G\u00f6teborg mit Fiddle und Upright Bass, die dem Ganzen eine sch\u00f6nes Veranda-Country-Flair vermittelten. Gerade Erstgenannter setzte mit seinem s\u00e4genden, quietschenden und weinenden Streichinstrument viele sch\u00f6ne Zusatz-Akzente. Zack zeichnete sich besonders durch seinen angenehmen Gesang aus (tolle Stimme). Ihm w\u00e4re zu w\u00fcnschen, dass mal ein bekannter Nashville-K\u00fcnstler sich eines seiner Songs annimmt, um seinen Bekanntheitsgrad zu pushen. Verdient h\u00e4tte er es, insgesamt ein guter Support, der mit viel Applaus bedacht wurde!<\/p>\n<p>Nur ein paar Minuten sp\u00e4ter kam dann einer der neuen wilden Generation Nashvilles, Brent Cobb, mit seinen drei Begleitern Mike Harris, Jason Kott (bekannt auch durch The Soulshine Family Band) und OJ Jackson auf die, dank der umstehenden Instrumente, Verst\u00e4rker und Effektger\u00e4te, ziemlich platz-reduzierte B\u00fchne (Folge war, dass direkt ein &#8211; am Geruch nachher deutlich erkennbar &#8211;\u00a0am Boden stehendes Whiskey-Glas umgetreten wurde und sich die versch\u00fcttete Fl\u00fcssigkeit, in einer kleinen Lache,\u00a0ihren Weg suchte).<\/p>\n<p>Der knackig zupfende und auch klasse Gesangsharmonien beisteuernde Bassist Jason Kott war mir schon wegen seines T-Shirts, das mit Logo der auch von uns rezensierten Band <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Steel+Woods\">The Steel Woods<\/a> bedruckt war, direkt sympathisch. Das Quartett legte mit &#8222;When The Dust Settles&#8220; los und der im weiteren Verlauf \u00fcberragend agierende Mike Harris deutete bereits fr\u00fch seine Qualit\u00e4ten als versierter Slide-Spieler an.<\/p>\n<p>Brent streifte im weiteren Verlauf mit Songs wie\u00a0 u. a. &#8222;Diggin&#8216; Holes&#8220;, &#8222;Down In The Gully&#8220;, &#8222;Solving Problems&#8220;, den beiden herrlichen &#8222;King Of Alabama&#8220; und &#8222;Providence Canyon&#8220; seine\u00a0beiden, unter Major-Fahne erschienen Alben und bewies, warum auch Stars wie <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Luke+Bryan\">Luke Bryan<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Kenny+Chesney\">Kenny Chesney<\/a>, Miranda Lambert oder <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Little+Big+Town\">Little Big Town<\/a>,\u00a0gerne auf seine Songwriter-K\u00fcnste zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<p>Ein erster H\u00f6hepunkt des Konzerts wurde entfacht, als Brent die akustische Gitarre abstreifte (die er allerdings fast immer wie eine E-Gitarre spielte) und zur Telecaster griff. Es folgten mit &#8222;If I Don&#8217;t See Ya&#8220; und &#8222;.30.06&#8220; zwei furiose Southern Rocker,\u00a0in bester <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Lynyrd Skynyrd<\/a>-Manier. Erstgenanntes erinnerte stark an deren einstiges &#8222;Swamp Music&#8220;.<\/p>\n<p>Beim\u00a0Schunkler &#8222;Tavelling Poor Boy&#8220; wurde dann wieder in die gem\u00e4\u00dfigtere Country Rock-Schiene zur\u00fcckgerudert. Mit Liedern wie dem swampigen &#8222;Sucker For a Good Time&#8220;, dem progressiv angehauchten &#8222;Black Crow&#8220; und einem weiteren Kracher, &#8222;Ain&#8217;t A Road Too Long&#8220;, ging es schon \u00fcber ins Finale, das mit dem an Dynamik zulegenden &#8222;South Of Atlanta&#8220; (tolles Instrumentalfinish) und dem\u00a0mit sch\u00f6nen Tempowechseln variierenden &#8222;Country Bound&#8220;\u00a0toll inszeniert wurde.<\/p>\n<p>Gerade der rauscheb\u00e4rtige Mike Harris spielte sich teilweise regelrecht in einem Rausch. Nach dem Konzert, begann dann sofort ein hektisches Treiben. Es wurde ratz-fatz abgebaut, da die Band heute Abend schon wieder in Berlin auf der B\u00fchne steht.<\/p>\n<p>Brent nahm sich aber dennoch die Zeit f\u00fcr ein paar Autogramme und das obligatorische Bild mit unserem Logo. Als wir nach Hause fuhren, waren Gernot und ich uns sicher, hier mit Brent Cobb eine kommende Gr\u00f6\u00dfe des Southern Country Rocks gesehen zu haben, die man in Zukunft vermutlich nicht mehr in so intimen Rahmen erleben wird. Ganz starker Gig!<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nBrent Cobb (lead vocals, acoustic guitar, electric guitar)<br \/>\nMike Harris (electric guitar, slide guitar, vocals)<br \/>\nJason Kott (bass, vocals)<br \/>\nOJ Jackson (drums)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.brentcobbmusic.com\">Brent Cobb<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/BrentCobbMusic\/\">Brent Cobb bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.ZackLogan.net\">Zack Logan<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/zackloganmusic\/\">Zack Logan bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.schoneberg.de\">Konzertb\u00fcro Schoneberg<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.stadtgarten.de\">Studio 672<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Brent Cobb gab sich ein K\u00fcnstler im kleinen Club 672 in K\u00f6ln die Ehre, auf den ich mich schon seit Wochen gefreut hatte. 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