{"id":2647,"date":"2015-12-14T03:48:00","date_gmt":"2015-12-14T02:48:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2647"},"modified":"2020-07-09T19:31:41","modified_gmt":"2020-07-09T17:31:41","slug":"john-mayer-paradise-valley-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/john-mayer-paradise-valley-cd-review\/","title":{"rendered":"John Mayer &#8211;  Paradise Valley &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/May-e1435680024897.jpg\" \/><\/p>\n<p>Nachdem sich John Mayer mit &#8222;Born And Raised&#8220; \u00fcberaus erfolgreich dem Country angen\u00e4hert hatte (sein drittes US-Nr. 1-Album), kn\u00fcpft er mit seinem neuen Werk &#8222;Paradise Valley&#8220; nahtlos an die gezeigten Leistungen des Vorg\u00e4ngers an.<\/p>\n<p>Der angesehene Musiker mit dem Hang zu prominenten Damen (im Moment ist er mit der schillernden S\u00e4ngerin und Songschreiberin Katy Perry liiert) setzte produktionstechnisch erneut auf die Zusammenarbeit mit Don Was, auch bei den ihn begleitenden Musikern gab es nur marginale Ver\u00e4nderungen. Das Grundger\u00fcst bildeten weiterhin Aaron Sterling (drums, percussion) und Sean Hurley (bass) aus seiner Tourband, Chuck Leavell an den Tasten. Die Pedal Steel bedient statt Greg Leisz diesmal ein weiterer K\u00f6nner dieses Instruments aus der Nashville-Garde, Paul Franklin.<\/p>\n<p>Mit Zane Conway an der Gitarre und Rami Jaffe (keyboards) gab es zwei Erg\u00e4nzungen, die sich harmonisch ins beschrittene Gesamtkonzept einreihen. Was soll man gro\u00df erw\u00e4hnen, die St\u00fccke sind allesamt sehr ruhig, laid back gehalten, instrumentell voller leiser Feinheiten (z. B. die herrliche Slidearbeit bei &#8222;I Will Be Found (Lost At Sea)&#8220; oder Franklins Steel-Spiel\/-Solo auf &#8222;You&#8217;re No One Til&#8216; Someone Lets You Down&#8220;, die es bei konzentriertem H\u00f6ren zu entdecken gilt, gepaart mit Mayers zwischen Melancholie und Introvertiertheit pendelndem Gesangsstil.<\/p>\n<p>Den typischen Mayer-Ohrwurm des Werkes bekommt man mittels &#8222;Who You Love&#8220;, einer Komposition von ihm und seiner neuen o. a. Herzensdame, die hier im Duett auch ihre, ohne Zweifel vorhandenen Gesangsqualit\u00e4ten unter Beweis stellen darf. Eine sch\u00f6ne, relaxte, sehr melodische Nummer mit claptonesker E-Begleitung!<\/p>\n<p>Angesichts des k\u00fcrzlichenTodes von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=J.J.+Cale\">J.J. Cale<\/a><\/span> erh\u00e4lt seine wunderbare Cover-Version von &#8222;Call Me The Breeze&#8220; (sehr nah an Cales Original gehalten, selbst der Gesang &#8211; stark die herrlichen E-Gitarrenpassagen), traurige Aktualit\u00e4t. Sicherlich das absolute Highlight des Albums. Den Song &#8222;Wildfire&#8220; gibt es hier \u00fcbrigens in zwei nicht identischen Versionen, wobei sich das kurze St\u00fcck im hinteren Teil mit dem Gastauftritt von Hip-Hopper Frank Ocean als eher \u00fcberfl\u00fcssig erweist.<\/p>\n<p>John Mayer macht mit &#8222;Paradise Valley&#8220; erstmal, sich scheinbar pudelwohl f\u00fchlend, auf Countrypfaden weiter. Leute, die sich auf eine R\u00fcckbesinnung des eher Pop-\/Rock-\/R&amp;B-orientierten Stiles oder gar der Blues-Schiene seines John Mayer-Trios erhofften, werden sich wohl noch ein Weilchen gedulden m\u00fcssen. Klasse auch die wundersch\u00f6n, zur Stimmung und Art des Albums rural gehaltene Covergestaltung (besonders das farblich ansprechende, toll fotografierte Titel- und R\u00fcckseitenbild von Mayer in Gaucho-Manier mit schwarzem Labrador vor grandioser Kulisse), die dazu alle Songtexte beinhaltet.<\/p>\n<p><strong>Sony Music (2013)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Country Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Wildfire<br \/>\n02. Dear Marie<br \/>\n03. Waiting On The Day<br \/>\n04. Paper Doll<br \/>\n05. Call Me The Breeze<br \/>\n06. Who You Love (feat. Katy Perry)<br \/>\n07. I Will Be Found (Lost At Sea)<br \/>\n08. Wildfire (feat. Frank Ocean)<br \/>\n09. You Are No One &#8218;Til Someone Lets You Down<br \/>\n10. Badge And Gun<br \/>\n11. On The Way Home<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.johnmayer.com\">John Mayer<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/johnmayer\">John Mayer bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.netzagenda.de\">Netzagenda Promotion<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem sich John Mayer mit &#8222;Born And Raised&#8220; \u00fcberaus erfolgreich dem Country angen\u00e4hert hatte (sein drittes US-Nr. 1-Album), kn\u00fcpft er mit seinem neuen Werk &#8222;Paradise Valley&#8220; nahtlos an die gezeigten Leistungen des Vorg\u00e4ngers an. 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