{"id":2562,"date":"2015-12-14T04:04:00","date_gmt":"2015-12-14T03:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2562"},"modified":"2016-01-17T19:06:41","modified_gmt":"2016-01-17T18:06:41","slug":"laidlaw-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/laidlaw-same-cd-review\/","title":{"rendered":"Laidlaw &#8211; Same &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Laid.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2564\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Laid.jpg\" alt=\"Laid\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Laid.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Laid-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Laid-210x210.jpg 210w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Laid-60x60.jpg 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gute und schlechte Nachricht f\u00fcr Southern-Rock-Freunde. Die Gute: Nach ihrem schon tollem Deb\u00fctwerk &#8222;First Big Picnic&#8220; ist auch der zweite Ausflug von Laidlaw mit ihrem gleichnamig betitulierten Album in S\u00fcdstaatengefilde wieder \u00fcberaus gelungen.<br \/>\nDie Schlechte: Damit d\u00fcrfte der H\u00f6hepunkt des Jahres schon erreicht sein, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendeine andere Band in 2004 dieses Schmuckst\u00fcck toppen k\u00f6nnen wird.<\/p>\n<p>Endlich mal wieder eine Truppe mit A-Qualit\u00e4ten also, die sich selbstbewusst anschickt, in die Phalanx der ewig etablierten Bands des Genres einzubrechen, ja ihnen sogar den Rang abzulaufen. Wenn man das in letzter Zeit h\u00e4ufig gebrauchte Wort New-Southern-Rock in den Mund nimmt, kann im gleichen Atemzug eigentlich nur Laidlaw gebracht werden. Schade, dass sie wohl, trotz ihrer Klasse, nicht die gro\u00dfe Kohle machen werden, da sind sie einfach zwanzig Jahre zu sp\u00e4t dran. Das Herz der Fan-Gemeinde dieser Stilart werden sie mit dieser CD aber im Sturm erobern, da bin ich mir relativ sicher.<\/p>\n<p>Die raue Gangart des Vorg\u00e4ngers ist zwar ein wenig auf der Strecke geblieben, aber das gesunde Ma\u00df an H\u00e4rte haben sich Joe Pantera, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Craig+DeFalco\">Craig DeFalco<\/a><\/span> und Co. nat\u00fcrlich bewahrt. So haben sie diesmal gleich bei drei St\u00fccken (&#8222;Everything&#8217;s Gonna be Alright&#8220;, &#8222;Bag Full Of Pills&#8220;, &#8222;This Must Be Love&#8220;) versucht, Country- und S\u00fcdstaatenrock harmonisch ineinander zu verschachteln, was meiner Ansicht nach auch bestens geklappt hat. Gerade erstgenanntes Lied z\u00e4hlt f\u00fcr mich schon jetzt zu den Top-Balladen des Jahres. Wunderbare Melodie, unaufdringliche Steelelemente, starke Akustik-, Slide- und E-Gitarren, hervorragender Gesang. Ein Song zum Dahinschmelzen.<\/p>\n<p>Der Unterschied zu den ganzen B-Truppen. Die Lieder wirken leicht, haben Charakter und Wiedererkennungswert; ihre Liebe zum Genre ist in jeder Phase des Albums sp\u00fcrbar und nicht aufgesetzt. &#8222;5 Knuckle Shuffle&#8220; und &#8222;Brings My Baby Down&#8220;, beide aus der Feder von Slide-Gitarrist Buzzy James, lassen keine Zweifel an seiner Sympathie f\u00fcr <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=ZZ+Top\">ZZ Top<\/a><\/span>. Unnachahmlich, wie die Herren diesen cool-schw\u00fclen Slow-Boogies mit unerh\u00f6rter Spielfreude Tribut zollen.<\/p>\n<p>Auch vor <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Lynyrd Skynyrd<\/a><\/span> wird sich nachhaltig verbeugt. Zum einen mit dem als S\u00fcdstaaten-Blues gebrachten &#8222;Ode To Ronnie&#8220;. Lustigerweise setzt sich die erste Strophe ausnahmslos aus Titeln ihrer Heroes zusammen. Auch der Refrain &#8218;He was a simple man, they called him The Breeze, free as a bird, he made me believe&#8216; braucht wohl nicht weiter kommentiert werden.<\/p>\n<p>Zum anderen wurde, \u00e4hnlich wie bei <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=38+Special\">38 Special<\/a> damals auf &#8222;Rockin&#8216; Into The Night&#8220; Dale Krantz, diesmal Skynyrd-Background-Dame <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Carol+Chase\">Carol Chase<\/a><\/span> im Duett bei &#8222;Never Been Any Reason&#8220; die Chance gelassen, sich als Frontfrau darzustellen, was ihr auch pr\u00e4chtig gelingt. Alles in allem ein Werk, bei dem sich eine Perle an die andere reiht und das bei glasklarem und knackigem Sound. Also, Southern-Fans: Schnell zugreifen, solange diese CD noch vorr\u00e4tig ist! F\u00fcr mich stellt sich allerdings zum Schluss noch eine Frage. Jungs, wann taucht ihr eigentlich endlich mal in Deutschland auf?<\/p>\n<p><strong>Yessir Records(2003)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Southern Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Intro<br \/>\n02. Are You Living Your Dream<br \/>\n03. 5 Knuckle Shuffle<br \/>\n04. Everything&#8217;s Gonna Be Alright<br \/>\n05. Something To Say<br \/>\n06. Never Been Any Reason<br \/>\n07. Bag Full Of Pills<br \/>\n08. Fly Away<br \/>\n09. Ode To Ronnie (Lynyrd Skynyrd Tribute)<br \/>\n10. Brings My Baby Down<br \/>\n11. This Must Be Love<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gute und schlechte Nachricht f\u00fcr Southern-Rock-Freunde. Die Gute: Nach ihrem schon tollem Deb\u00fctwerk &#8222;First Big Picnic&#8220; ist auch der zweite Ausflug von Laidlaw mit ihrem gleichnamig betitulierten Album in S\u00fcdstaatengefilde wieder \u00fcberaus gelungen. 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