{"id":2531,"date":"2015-12-14T03:33:00","date_gmt":"2015-12-14T02:33:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2531"},"modified":"2016-01-12T19:32:49","modified_gmt":"2016-01-12T18:32:49","slug":"rich-otoole-seventeen-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/rich-otoole-seventeen-cd-review\/","title":{"rendered":"Rich O&#8217;Toole \u2013 Seventeen &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Ric.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2539\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Ric.jpg\" alt=\"Ric\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Ric.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Ric-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Ric-210x210.jpg 210w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Ric-60x60.jpg 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ist das herrlich! Die pure &#8222;Red Dirt&#8220;-Countryrock-Wonne &#8211; und dieser Southern-Duft! Toll! Okay, die texanischen \u00d6lquellen m\u00f6gen in einigen Jahren naturbedingt versiegen, das Reservat an herausragenden jungen Musikern allerdings scheint im Lonestar State weiterhin nahezu unersch\u00f6pflich zu sein. Ein weiteres Paradebeispiel in der ewig langen Liste der von uns vorgestellten K\u00fcnstler ist der gerade mal 23-j\u00e4hrige, aus Houston stammende S\u00e4nger, Songwriter und Gitarrist Rich O\u2019Toole, der jetzt mit &#8222;Seventeen&#8220; (seine pers\u00f6nliche Gl\u00fcckszahl) ein wundervolles Deb\u00fct abliefert. Dabei ist es eher einem bedauerlichen Zufall zu verdanken, dass O\u2019Toole \u00fcberhaupt den Weg des Musikers w\u00e4hlte.<\/p>\n<p>Der Mann stand vor einer vielversprechenden Baseball Profi-Karriere, als diese abrupt durch einen Unfall beendet wurde. Und wie es in Amerika scheinbar so \u00fcblich ist, vorausgesetzt nat\u00fcrlich man hat Talent (und das hat dieser O&#8217;Toole \u00fcber alle Massen), schnappt man sich seine Gitarre, und beginnt sich musikalisch zu entfalten. Schon verr\u00fcckt so etwas! Aber auch unglaublich, wie begabt diese Burschen sind! So arbeitete sich die Rich O&#8217;Toole Band mit ihren fulminant abgehenden Live-Auftritten rasend schnell von der vielbeachteten College-Underground-Szene ins Vorprogramm solcher namhaften Texas-Bands wie <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Reckless+Kelly\">Reckless Kelly<\/a><\/span> und der <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Randy+Rogers+Band\">Randy Rogers Band<\/a><\/span>. Die Fans waren schier aus dem H\u00e4uschen, ob der Tatsache, wie diese junge Truppe aufspielte.<\/p>\n<p>Kein Wunder also, dass sich f\u00fcr das Deb\u00fct des Songwriters (alle Songs stammen aus der eigenen Feder) sofort eine \u00e4u\u00dferst prominente Musiker-Schar der Texas-Szene (u. a. Chris Masterson aus <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jack+Ingram\">Jack Ingrams<\/a><\/span> Beat Up Ford Band, Rich Brotherton aus der <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Robert+Earl+Keen\"><span style=\"color: #ff0000;\">Robert Earl Keen B<\/span>and<\/a>, Nick Worley von Cooder Graw\/<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Cory+Morrow\">Cory Morrow Band<\/a><\/span>, Multi-Saiten-Virtuose Bobby Flores, usw.) zusammenfand, und das zudem noch in den Studios und unter der Regie des angesagten, Grammy-nominierten Produzenten Mack Damon abgemischt wurde. Bei den zehn Songs, die allesamt vorwiegend von einem pr\u00e4chtig klingenden, transparenten, satten Gitarrensound bestimmt werden und von herrlichen Melodien durchzogen sind, geht es, bis auf wenige Ausnahmen, sehr dynamisch, knackig, rootsig rockig und \u00e4u\u00dferst w\u00fcrzig zur Sache, weshalb O\u2019Tooles Stil auch gern als &#8222;elektrifizierter Country-Rock\u2019n\u2019Roll\u2019 umschrieben wird.<\/p>\n<p>Bestes Beispiel daf\u00fcr ist der schon rau und dreckig rockende Opener &#8222;When Kelly Comes To Town&#8220;, der mit feurigen Southern-rocking E-Gitarren-Riffs und druckvollen Drums in allerbester &#8222;Red Dirt&#8220;-Manier zwischen Cross Canadian Ragweed und der Ryan Bales Band daher fegt, und zum Schluss mit den rotzfrech eingeworfenen Harmonie-Ges\u00e4ngen von Rebecca Valadez endg\u00fcltig veredelt wird. In eine \u00e4hnliche Kerbe schlagen weitere Uptempo-Roots-\/Countryrocker wie das trocken und kantig rockende &#8222;Cleveland&#8220;, &#8222;Everything\u2019s Legal\u201c oder das rasante, dabei hoch melodische, genauso angeraute, wie erfrischende &#8222;Summertime&#8220;, die alle irgendwie Richtung gut abrockender Reckless Kelly und Konsorten zielen.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt scheint ein Vergleich zu Reckless Kelly durchaus legitim, zumal Rich O\u2019Toole&#8217;s Stimme zuweilen eine leichte \u00c4hnlichkeit zu RK-Frontmann Willy Brown aufweist. Phantastisch beispielsweise auch die traumhaft melodische, flockige, wie \u00d6l runter gehende, knackige Countryrock-Nummer &#8222;Queen Of The Misfits&#8220; mit ihren tollen Harmonies im Refrain (ein G\u00e4nsehaut-Countryrocker, der \u00fcbrigens bis auf Platz 5 der bedeutenden Texas Music Charts stieg), die abermals von einem dezenten Southernflair durchwehte, mit feinen Fiddle- und Steelguitar-Kl\u00e4ngen verzierte Ballade &#8222;Alone&#8220; oder das tolle &#8222;Just My Luck&#8220; (southern-bluesig, klasse Harmonies, heulende E-Gitarren-Fills)! Mit dem dynamischen &#8222;Robert E. Lee&#8220; gibt es dann sogar noch einen tollen, zum Mitrocken animierenden, honky-tonkin&#8216; Saloon-\/Roadhouse-Feger mit markantem, flinkem Telecaster-Spiel von Masterson, inklusive tollem Solo, das sogar ein wenig an Hughie Thomassons <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Outlaws\">Outlaws<\/a><\/span> erinnert.).<\/p>\n<p>Dass O\u2019Tooles St\u00e4rken durchaus auch von abwechslungsreicher Variabilit\u00e4t gepr\u00e4gt sind, und nicht nur im Uptempo-Bereich liegen, zeigt er auch bei den zwei eher balladeskeren Nummern &#8222;Texas Blues&#8220; (herrliches Mandolinen- und Fiddle-Spiel, Huldigung zweier gro\u00dfer Texaner in der Textzeile \u201e&#8230;Stevie Ray in the morning, Townes Van Zandt in the afternoon&#8230;\u201c) und dem mit entspanntem Tex Mex-Flair umgarnten &#8222;Pancho Villa&#8220; (klasse Gesang von Rich, starke Harmonies, filigranes, spanisch anmutendes Akustikgitarrenspiel). Keine Zweifel: <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Micky+%26+The+Motorcars\">Micky &amp; the Motorcars<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=No+Justice\">No Justice<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Buster+Jiggs\">Buster Jiggs<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Bois+D%27Arcs\">The Bois D&#8217;Arcs<\/a><\/span>, die Tyler McCumber Band, die Kyle Bennett Band, Cross Canadian Ragweed, Reckless Kelly und wie sie alle hei\u00dfen, haben einen neuen, absolut ebenb\u00fcrtigen Kollegen in ihren Reihen, der uns mit einem umwerfenden, rootsigen &#8222;Red Dirt&#8220;-Countryrock-Album wie aus einem Guss einfach nur begeistert.<\/p>\n<p>Mit Rich O\u2019Toole hat die Texas-Szene ein weiteres, m\u00e4chtig funkelndes Juwel hinzugewonnen. &#8222;Seventeen&#8220; d\u00fcrfte erst der Anfang einer tollen, vielversprechenden Karriere sein! Man ist jetzt schon &#8222;hei\u00df&#8220; auf neuen Stoff! Einfach famos, dieser so unverbraucht und &#8222;musikgierig&#8220; wirkende Bursche! Rock on, Rich!<\/p>\n<p><strong>PTO Records (2006)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Red Dirt<\/strong><\/p>\n<p>01. Kelly Comes To Town<br \/>\n02. Queen Of The Misfits<br \/>\n03. Alone<br \/>\n04. Just My Luck<br \/>\n05. Robert E. Lee<br \/>\n06. Cleveland<br \/>\n07. Everything&#8217;s Legal<br \/>\n08. Texas Blues<br \/>\n09. Pancho Villa<br \/>\n10. Summertime<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.richotoole.com\">Rich O\u2019Toole<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/richotoolemusic\">Rich O\u2019Toole bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist das herrlich! Die pure &#8222;Red Dirt&#8220;-Countryrock-Wonne &#8211; und dieser Southern-Duft! Toll! 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