{"id":24999,"date":"2018-07-17T18:34:52","date_gmt":"2018-07-17T16:34:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=24999"},"modified":"2018-08-04T12:36:02","modified_gmt":"2018-08-04T10:36:02","slug":"ben-glover-shorebound-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/07\/17\/ben-glover-shorebound-cd-review\/","title":{"rendered":"Ben Glover &#8211; Shorebound &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-25003\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Glover_300.jpg\" alt=\"Glover_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Glover_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Glover_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Glover_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Glover_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Gernot Mangold<\/p>\n<p>Der in Glenarm, Nordirland geborene, aber fast seit Beginn seiner musikalischen Karriere in Nashville, TN, lebende Ben Glover hat mit &#8222;Shorebound&#8220;\u00a0sein mittlerweile 8. Soloalbum herausgebracht.<\/p>\n<p>Der Singer\/Songwriter, der nun eine CD im besten Americana-Stil hinlegt, hat aber auch schon f\u00fcr andere K\u00fcnstler des Genres Songs geschrieben oder\u00a0bei ihnen mitgewirkt. Zu nennen sei die Zusammenarbeit mit <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Gretchen+Peters\">Gretchen Peters<\/a> beim Titeltrack des 2015er Albums \u201eBlackbird\u201c, der auch f\u00fcr die Americana Awards nominiert war.<\/p>\n<p>Nun aber zum aktuellen Werk Glovers. Eine durchweg sch\u00f6ne Scheibe, die ohne Unterbrechung angeh\u00f6rt werden kann. Im Vordergrund steht die angenehm klare Stimme Glovers, wobei er sich zu einigen Songs prominente Verst\u00e4rkung geholt hat, was sich in feinen Duetts widerspiegelt.<\/p>\n<p>Schon der erste Song \u201cWhat You Love Will Break Your Heart\u201c, stilistisch in bester Tom Petty-Manier, im Midtempobereich pr\u00e4sentiert, klasse arrangiert mit einsetzender, fast singend wirkender Slideguitar und zweiter Stimme von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Amy+Speace\">Amy Speace<\/a>, setzt einen hohen Erwartungshorizont f\u00fcr den Rest des Longplayers.<\/p>\n<p>Das folgende \u201eA Wound That Seeks The Arrow\u201c, im Duett mit der aus Nashville stammenden S\u00e4ngerin Angel Snow performt, wirkt fast ein wenig tr\u00e4umerisch und countryesk. Neben Glovers wunderbarem transparenten Gesang, wird wieder mit dezent gespielten Instrumenten, diesmal neben Slide- und Akkustikgitarre, auch mit Violin Cello und Glockenspiel\u00a0operiert . Ein toll produzierter Song, auch f\u00fcr ruhige Stunden.<\/p>\n<p>Das folkige \u201eNorthern Star\u201c, mit Unterst\u00fctzung der S\u00e4nger Malojian and Matt McGinn (wieder in Richtung der ruhigerer Petty-Songs einzuordnen), \u00fcberrascht in der zweiten H\u00e4lfte mit einer Passage, die an Lieder der fr\u00fchen Neil Young-Phase erinnert. F\u00fcr mich, als absolutem\u00a0Fan des Kanadiers, nat\u00fcrlich eines der Highlights des Albums.<br \/>\n\u201eCatbird Seat\u201c mit <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Mary+Gauthier\">Mary Gauthier<\/a> (deren \u201e<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/01\/13\/mary-gauthier-rifles-rosary-beads-cd-review\/\">Rifles &amp; Rosary Beads<\/a>\u201c gilt als ein Kandidat\u00a0f\u00fcr\u00a0das beste Americana-Album 2018), begleitet im Vordergrund mit akustischer Gitarre, zuerst untermalt mit slidender Gitarre, ist ein\u00a0St\u00fcck in bester Songwriter-Manier, wobei Gauthiers Stimme meist eher unterst\u00fctzend den zweiten Gesang darstellt. Ein einfaches sch\u00f6nes Lied.<\/p>\n<p>Bei \u201eDancing With The Beast\u201c\u00a0ist\u00a0o. a. Gretchen Peters am Start. In diesem Song sind beide\u00a0Vokalisten gleichberechtigt und agieren fast durchweg zweistimmig, nicht wie bei\u00a0den meisten Duetts, wo sich die Partner abwechseln. Das Lied wirkt von der Stimmung her auch eher etwas d\u00fcsterer als die meisten anderen St\u00fccke des Albums.\u00a0 Hier dominiert das Piano in weiten Strecken. Der stimmungsvolle, im mittleren Tempo arrangierte Song, ist trotz seiner Traurigkeit, welche \u00fcber ihm mitschwingt, einer der Highlights.<\/p>\n<p>Das ruhige \u201eKindmess\u201c, eines der von Glover allein besungenen Tracks,\u00a0 ist ein solider American-folkiger Song. Mit dem folgenden \u201eRide The River\u201c mit Kim Richery wird wieder etwas Fahrt aufgenommen und es gibt\u00a0erneut einige\u00a0Parallelen zur Petty-\u00c4ra,\u00a0als Jeff Lynne mitproduzierte. Ein ganz starkes gef\u00fchlvolles Lied.\u00a0In eine \u00e4hnliche Kerbe schl\u00e4gt\u00a0 \u201eSong For The Fighting\u201c mit Neilson Hubbard . Besonders sch\u00f6n in dieser Ballade ist hier die pr\u00e4gnante Violine.<\/p>\n<p>Der Titelsong \u201eShorebound\u201c, folkig mit Countrytupfern und\u00a0einem c<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eric+Clapton\">laptonesken<\/a> E-Gitarren-Intro, kommt\u00a0eher langsam und ruhig und, wie die meisten\u00a0Sachen, sehr gef\u00fchlvoll.<\/p>\n<p>Das etwas lebhaftere \u201eWildfire\u201c\u00a0unter Assistenz von Ricky Ross, liegt irgendwo zwischen Tom Petty, George Harrison und den Traveling Willburys. Ein\u00a0St\u00fcck mit einer absoluten F\u00fclle, Tempowechseln, ohne chaotisch zu\u00a0wirken und leicht orchestralen Ankl\u00e4ngen.<\/p>\n<p>\u201eMy Shipwrecked Friends\u201c (mit Anthony Timer), wieder mit einer Country-Folk-Note, dazu passender Slide-Gitarre, neben der immer wieder eingesetzten akustischen Gitarre,\u00a0und das abschlie\u00dfende \u201eKeeper Of My Heart\u201c (feat. Robert Vincent), bilden einen ruhigen\u00a0Ausklang.<\/p>\n<p>Fazit: &#8222;Shorebound&#8220; kann als durchweg gelungenes Album f\u00fcr Freunde aus dem Metier Folk und Americana gesehen werden. Trotz der durchweg eher im mittleren oder langsamen Tempo gespielten Songs auf diesem, durchweg h\u00f6renswerten Werk, gibt es keine unerw\u00fcnschten L\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Die Gastinterpreten\u00a0mit ihren unterschiedlichen Stimmen sorgen hier f\u00fcr die\u00a0entsprechende Abwechslung. Interessant wird es sein,\u00a0wie Glover diese Songs\u00a0auf der B\u00fchne pr\u00e4sentiert.\u00a0Er sollte sich zumindest eine\u00a0Mits\u00e4ngerin parat halten, da sonst viele St\u00e4rken des Albums live verloren gehen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><strong>Proper Records (2018)<br \/>\nStil: Roots\/Singer\/Songwriter<\/strong><\/p>\n<p>01. What You Love Will Break Your Heart<br \/>\n02. A Wound That Seeks the Arrow<br \/>\n03. Northern Stars<br \/>\n04. Catbird Seat<br \/>\n05. Dancing With The Beast<br \/>\n06. Kindness<br \/>\n07. Ride The River<br \/>\n08. Song for the Fighting<br \/>\n09. Shorebound<br \/>\n10. Wildfire<br \/>\n11. My Shipwrecked Friend<br \/>\n12. Keeper Of My Heart<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.benglover.co.uk\/\">Ben Glover<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/benglovertunes\/\">Ben Glover bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Gernot Mangold Der in Glenarm, Nordirland geborene, aber fast seit Beginn seiner musikalischen Karriere in Nashville, TN, lebende Ben Glover hat mit &#8222;Shorebound&#8220;\u00a0sein mittlerweile 8. Soloalbum herausgebracht. Der Singer\/Songwriter, der nun eine CD im besten Americana-Stil hinlegt, hat aber auch schon f\u00fcr andere K\u00fcnstler des Genres Songs geschrieben oder\u00a0bei ihnen mitgewirkt. 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