{"id":2452,"date":"2015-12-14T01:20:00","date_gmt":"2015-12-14T00:20:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2452"},"modified":"2020-07-12T15:30:54","modified_gmt":"2020-07-12T13:30:54","slug":"miko-marks-it-feels-good-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/miko-marks-it-feels-good-cd-review\/","title":{"rendered":"Miko Marks \u2013 It Feels Good &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Mik-e1434896612959.jpg\" \/><\/p>\n<p>Der Blick auf das Cover von Miko Marks&#8216; zweiter CD &#8222;It Feels Good&#8220; ist f\u00fcr den Countryfan vielleicht nicht gerade allt\u00e4glich. Eine afroamerikanische, h\u00fcbsche, \u00fcberaus sympathisch l\u00e4chelnde, junge Dame mit hellem Stroh-Cowboyhut, einer gleichfarbigen Akustik-Gitarre in der Hand, vor karibisch anmutendem, t\u00fcrkis-farbigem Meereswasser! Doch wer hier spontan auf Karibik-Musik mit einem ordentlichen &#8222;Hula-Hula&#8220;-Flair spekuliert, ist komplett auf dem Holzweg!<\/p>\n<p>Nein, die aus Flint, Michigan stammende, hoch talentierte S\u00e4ngerin und Songwriterin hat sich mit vollem Herzen, wie auch schon bei ihrem hoch gelobten Erstling (Nominierung zum &#8222;Female Vocalist of the Year&#8220; durch die &#8222;Indie-World Nashville&#8220;; Siegerin des &#8222;Best New Country Artist 2006&#8220;-Award, gew\u00e4hlt vom &#8222;New Music Weekly Magazine&#8220;; Gewinnerin des &#8222;Country Album of the Year&#8220; beim &#8222;Independent Music Award&#8220;, mit u.a. <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Wynonna\">Wynonna<\/a><\/span> und Patty Loveless als Juroren) dem durchaus traditionell verwurzelten, sehr erfrischenden, sonnigen, Country und New Country verschrieben, den sie mit viel Hingabe, positiver Energie und jeder Menge &#8222;Soul&#8220; in der Stimme (der Vegleich zu Wynonna ist gar nicht fern&#8230;) sehr gekonnt pr\u00e4sentiert!<\/p>\n<p>Das M\u00e4del hat zweifellos richtig Klasse! Die Produktion (verantwortlich daf\u00fcr zeichnet der mit allen Wassern gewaschene Ron Cornelius, u.a. schon aktiv f\u00fcr <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Willie+Nelson\">Willie Nelson<\/a><\/span>, Bob Dylan, Confederate Railroad&#8230;) ist glasklar, knackig und trotz der traditionellen Basis, absolut zeitgem\u00e4\u00df und modern. Die Sings sind einfach grio\u00dfartig und stecken voller Hit-Potenziel! Unterst\u00fctzt wird sie von einer ganzen Anzahl Musikern aus der Elite der Nashville Studio-Cracks, wie beispielsweise Buddy Hyatt (Keys), Jim Hyatt (Bass), Bruce Watson (Banjo), Jeff King, Brent Mason (Electric guitar), Paul Franklin (Steel guitar), Eddie Bayers, Wayne Killius (Drums), Larry Franklin (Fiddle) und Tammy Pierce (Background Vocals), die sich alle m\u00e4chtig f\u00fcr die Newcomerin ins Zeug legen.<\/p>\n<p>Die Countryfreunde bekommen zehn wundersch\u00f6n instrumentierte Tracks geboten, wobei zwei Klasse-Songs (&#8222;Broken Heart&#8220; &#8211; sch\u00f6ner, melodischer Midtempo New Country, mit dezent rauchiger Stimme dargeboten und das fantastische, frisch und fr\u00f6hlich groovende, Westcoast-sonnige, wunderbar ins Ohr gehende &#8222;Double Dog Cheater&#8220;) von Miko selbst komponiert wurden, was ihre Ambitionen als talentierte Songwriterin gl\u00e4nzend untermauert. Beim herrlichen Opener &#8222;It Feels Good&#8220; f\u00fchlt man sich, wie es der Titel so passend vermuten l\u00e4sst, sofort pudelwohl.<\/p>\n<p>Der Song gl\u00e4nzt durch gut gelauntes Musizieren mit countrytypischer Untermalung durch Banjo- und E- und Akustikgitarren, sch\u00f6nen Mandolinenzupfern und einem pr\u00e4chtigen Fiddle-\/E-Gitarren-Duell durch die Herren Paul Franklin und Brent Mason. Das garantiert oberste Spielklasse! &#8222;Locked &amp; Loaded&#8220; verf\u00fcgt sogar \u00fcber ein dezentes Southern-Feeling. Miko erinnert mit frech-kratziger Stimme an Damen wie eine Dale Krantz, Bonnie Raitt &amp; Co., klasse auch die Backs einer Tammy Pierce, die bei recht vielen St\u00fccken mit toll harmonierenden &#8222;Ooohs&#8220; hervorragende Unterst\u00fctzung gew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Am Ende des Liedes brilliert dann Jeff King mit filigranem Stratocaster-Spiel. Sehr stark auch die wundervolle, melodische, reine, glasklar instrumentierte Country-Ballade &#8222;9 years pushin&#8216; 30&#8220;! Ein weiterer H\u00f6hepunkt ist sicher auch das gut abgehende &#8222;The Son My Daddy Never Had&#8220;, das recht soulig\/bluesig, aber auch voller purer Country-Traditionen steckend, pr\u00e4sentiert wird. Das Stratocaster-Intro erinnert ein wenig an gute alte Diamond Rio-Darbietungen, beim Gesang r\u00f6hrt Miko voller Inbrunst im Stile einer Wynonna, und verleiht dem St\u00fcck einen sch\u00f6n bissigen Touch. Als Zusatzbonbon gibt es eine herrlich eingepasste Dreier-Soli-Kombi aus Fiddle\/Steel- und E-Gitarre. Nach zwei weiteren, sehr gelungenen Balladen bekommt man am Ende mit &#8222;So Much Love&#8220; noch einmal einen knackig liebevoll, in der Tradition vieler ber\u00fchmter, weiblicher Country-Ikonen der Marke Dolly Parton, Tammy Wynette, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Trisha+Yearwood\">Trisha Yearwood<\/a><\/span>, etc. in Szene gesetzten, melodischen Midtempo-Countrysong geboten, wobei mit glasklarem Piano, &#8222;pfeifendemr&#8220; Orgel, Fiddle, Steel-, Akustik- und E-Gitarren nochmals alle &#8222;Branchen-\u00fcblichen&#8220; Register gezogen werden.<\/p>\n<p>Ein toller Abschlu\u00df! Mit \u201cIt Feels Good\u201c hat Miko Marks Ihre Leistung im Vergleich zum Deb\u00fct noch einmal stark verbessert. Das ist toller, ehrlich dargebotener Country\/New Country, der geradezu dazu pr\u00e4destiniert erscheint, mit Vehemenz in die Charts von Nashville einzudringen. M\u00f6ge ihr das &#8222;Countryradio&#8220; die Chance dazu geben! Verdient h\u00e4tte sie es und die Klasse dazu hat sie allemal! Um es mit dem Albumtitel auszudr\u00fccken. F\u00fchlt sich wirklich gut an, diese tolle Musik von Miko Marks!<\/p>\n<p><strong>Universal Records (2007)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. It Feels Good<br \/>\n02. Locked And Loaded<br \/>\n03. 9 Years Pushin\u2019 30<br \/>\n04. Broken Heart<br \/>\n05. Double Dog Cheater<br \/>\n06. The Son My Daddy Never Had<br \/>\n07. The Great Unknown<br \/>\n08. Strong Enough To Cry<br \/>\n09. The Wall\u2019s To High To Climb<br \/>\n10. So Much Love<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.MikoMarks.com\">Miko Marks<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/MikoMarks\">Miko Marks bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Blick auf das Cover von Miko Marks&#8216; zweiter CD &#8222;It Feels Good&#8220; ist f\u00fcr den Countryfan vielleicht nicht gerade allt\u00e4glich. Eine afroamerikanische, h\u00fcbsche, \u00fcberaus sympathisch l\u00e4chelnde, junge Dame mit hellem Stroh-Cowboyhut, einer gleichfarbigen Akustik-Gitarre in der Hand, vor karibisch anmutendem, t\u00fcrkis-farbigem Meereswasser! 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