{"id":24083,"date":"2018-05-15T18:42:41","date_gmt":"2018-05-15T16:42:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=24083"},"modified":"2018-05-15T19:00:19","modified_gmt":"2018-05-15T17:00:19","slug":"the-delta-saints-13-05-2018-kulturrampe-krefeld-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/05\/15\/the-delta-saints-13-05-2018-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/","title":{"rendered":"The Delta Saints &#8211; 13.05.2018, Kulturrampe, Krefeld &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-24088 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DS_haupt.jpg\" alt=\"DS_haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DS_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DS_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DS_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Schon einige Tage vor dem Konzert meldete Pille Peerlings, der Betreiber der Kulturrampe, wie schon bei den Konzerten der Vorjahre, ein ausverkauftes Haus. Heute gab es aber neben der vom Krefelder Publikum gesch\u00e4tzten Qualit\u00e4t der Band aus Nashville noch einen anderen Grund f\u00fcr den sehr fr\u00fchen Run auf die Karten: Die ausgeh\u00e4ngten Plakate verk\u00fcndeten die Farewell Tour an, was f\u00fcr die meisten Fans eher \u00fcberraschend und mit Wehmut aufgenommen wurde. Hoffnung gab allerdings der Zusatz, dass es &#8218;for now&#8216; ist, doch dazu sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Zeitig gegen 20:30 Uhr betrat die Band nach einer kurzen Vorstellung durch Pille unter tosenden Applaus der rappelvollen Rampe die B\u00fchne, legte mit \u201eAre You\u201c vom letzten Studioalbum \u201e<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/02\/26\/delta-saints-monte-vista-cd-review\/\">Monte Vista<\/a>\u201c los wie die Feuerwehr und nahm die Zuschauer mit auf eine Reise durch alle Schaffensphasen der Band, wobei das zuvor genannte Album sowie \u201eBones\u201c im Mittelpunkt standen. Das folgende \u201eBurning Wheel\u201c konnte als Synonym f\u00fcr das Tempo und die Spielfreude der f\u00fcnf Musiker gesehen werden,\u00a0die zu jedem Zeitpunkt des Konzerts zu sehen und zu sp\u00fcren war.<\/p>\n<p>Benjamin Ringel moderierte gewohnt humorvoll durch die Songs, gl\u00e4nzte durch klaren facettenreichen Gesang und tobte bei seinem Gitarrenspiel \u00fcber die f\u00fcr diese Dynamik eigentlich zu kleine B\u00fchne der Kulturrampe. Dylan Fich bearbeitete seine Gitarren, mal slidend, mal fingerpickend, in einer beeindruckenden Art und Weise, mal in sich gekehrt, aber auch extrovertiert rockend. Immer mit einer Mimik, die dem Zuschauer zeigte, mit welcher Freude er dabei war.<\/p>\n<p>Chris Jones hatte die ganze Zeit ein L\u00e4cheln im Gesicht, gl\u00e4nzte durch mehrere Bass-Soli voller Energie und stand nebenbei mit Vincent \u201cFootz\u201d Williams an den Drums f\u00fcr eine Rhythmusarbeit, die den Grundstock der volumin\u00f6sen und sehr komplexen Darbietung der Band legte. Vincent \u201cFootz\u201d Williams sa\u00df diesmal eher ungewohnt ganz rechts vorne am B\u00fchnenrand und f\u00fchrte die Band sicher und variantenreich, mal gef\u00fchlvoll, langsam und leise, mal abrei\u00dfend rockend, durch die Show. Last but not least Nate Kremer an den Keys, der den Songs auch au\u00dferhalb seiner Soli\u00a0viel Tiefe\u00a0verlieh und sich und die Band nach fast jedem Song mit einem &#8218;Yeah&#8216; anfeuerte.<\/p>\n<p>Mit \u201eBones\u201c, \u201eDeath Letter Jubilee\u201c, \u201eHeavy Hammer\u201c und \u201eSometimes I Worry\u201c folgten einige Songs aus der eher bluesigen Phase der Band, bevor \u201eCrows\u201c,\u00a0 \u201eCalifornia\u201c und \u201eDrink It Slow\u201c einen rockig, psychedelischen Teil des Konzertes einl\u00e4uteten, der mit dem Pink Floyd-Cover \u201eBreathe\u201c einen der H\u00f6hepunkte des Konzertes erreichte. Das anschlie\u00dfende \u201eBerlin\u201c, mit feinem Keyboard-Intro von Kremer in einer &#8218;Extended Version&#8216;, stlistisch vergleichbar mit Jethro Tull, verpackt in eine moderne H\u00fclle, war das letzte St\u00fcck dieser Phase und die Band pr\u00e4sentierte mit \u201eThe Devils Creek\u201c, \u201eCigarette\u201c, \u201eMoma\u201c drei \u00e4ltere Songs, um mit dem Kracher \u201eButte La Rose\u201c den letzten Song des Hauptacts hinzulegen.<\/p>\n<p>Durch die direkt einsetzende Zugabevorderungen animiert, verlie\u00df die Band die B\u00fchne erst gar nicht, sondern besprach sich nur kurz, wie es weitergehen sollte..<br \/>\nBen Ringel ging ans Mikro bedankte sich noch einmal f\u00fcr die tolle Stimmung und gab dem Publikum die Wahl f\u00fcr noch zwei folgende Zugaben. Da es zu keinen eindeutigen Wortmeldungen kam, gab es zun\u00e4chst eine rockende Version des Beatles Klassikers \u201eCome Together\u201c mit einem furiosen, psychedelischen Zwischenpart, wo sich insbesondere Dylan Fitch an der Lead Guitar und Nate Kremer an den Keys hervor taten, um danach wieder nahtlos in den bekannten Rhythmus des Songs zu gelangen.<\/p>\n<p>Der Rausschmei\u00dfer, eine hart rockende Version von \u201eA Bird Called Angola\u201c wurde eingeleitet von einem kurzen Vincent \u201cFootz\u201d Williams-Drum-Solo, ehe der Rest der Band in den Song einstieg.<\/p>\n<p>Knapp 100 Minuten abwechselungsreicher Musik waren wie im Flug vergangen und The Delta Saints sagten Krefeld w\u00fcrdevoll &#8218;Tsch\u00fc\u00df&#8216; oder vielleicht auf Wiedersehen? Wenn man die Spielfreude und die sichtliche\u00a0Harmonie der f\u00fcnf recht jungen Musiker an diesem Abend sah,\u00a0kam es einem fast unwirklich vor, dass diese Tour, das Ende der Zusammenarbeit mit sich bringen soll.<\/p>\n<p>Wie gewohnt nahmen sich alle Bandmitglieder die Zeit, in der Kneipe Autogrammw\u00fcnschen nachzukommen oder Smalltalk mit den Fans zu halten. Dabei war heraus zu h\u00f6ren, dass es sich bei der Farewell Tour nicht um eine endg\u00fcltige Aufl\u00f6sung der Band handelt, sondern es sehr gut m\u00f6glich ist, in verschiedensten Projekten, an denen die Musiker arbeiten werden, wieder neue Kraft und Inspiration zu gewinnen, um gemeinsam mit den Delta Saints neue\/alte Pfade einzuschlagen. Man darf gespannt sein, ob es\u00a0irgendwann zu\u00a0einer Reunion kommen wird und\/oder, wie sich die\u00a0Burschen in eigener\u00a0Sache oder als Mitglieder anderer Bands entwickeln werden.<\/p>\n<p>Wer noch die M\u00f6glichkeit hat, eines der Konzerte der restlichen Tour zu besuchen, dem sei dies angeraten. Es erwartet einen hochwertige, rockende Musik verschiedenster Einschl\u00e4ge, von absolut motivierten Musikern. Ebenso ist die in diesem Jahr erschienene Live-Scheibe von der 2017er-Tour, aufgenommen in Br\u00fcssel, zu empfehlen. Rock on Delta Saints! Vielen Dank an Pille und sein Team.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nBen Ringel (lead vocals, guitars, percussion)<br \/>\nDylan Fitch (electric guitar)<br \/>\nChris Jones\u00a0(bass)<br \/>\nVincent \u201cFootz\u201d Williams (drums)<br \/>\nNate Kremer (keys, percussion)<\/p>\n<p>Text und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.thedeltasaints.com\">The Delta Saints<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/thedeltasaints\">The Delta Saints bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.teenageheadmusic.com\">Teenage Head Music<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kulturrampe.de\">Kulturrampe Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon einige Tage vor dem Konzert meldete Pille Peerlings, der Betreiber der Kulturrampe, wie schon bei den Konzerten der Vorjahre, ein ausverkauftes Haus. 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