{"id":2353,"date":"2015-12-14T04:38:00","date_gmt":"2015-12-14T03:38:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2353"},"modified":"2020-07-09T11:50:54","modified_gmt":"2020-07-09T09:50:54","slug":"randy-houser-anything-goes-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/randy-houser-anything-goes-cd-review\/","title":{"rendered":"Randy Houser \u2013 Anything Goes &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Hou-e1434476463529.jpg\" \/><\/p>\n<p>Solange es Typen wie Randy Houser gibt, braucht man sich in Nashville keine Sorgen um den New Country-Nachwuchs zu machen. Einmal mehr ein hochkar\u00e4tiges Deb\u00fct, direkt auf einen Major-Label! Houser stammt aus Jackson, Mississippi und ist wie so viele seiner Kollegen musikalisch vorbelastet. Sein bereits verstorbener Vater war ein in dortigen Gefilden bekannter Nachtclub-Musiker. Randy, in recht bescheidenen Verh\u00e4ltnissen lebend, zog es 1993 auf Zuruf eines befreundeten Gitarristen nach Music City.<\/p>\n<p>Nur mit einem Ford Cougar und einer Luftmatratze ausgestattet, war ihm von vorne herein klar, dass er von Beginn an unter einem erheblichen Druck stehen w\u00fcrde. Gl\u00fccklicherweise hatte er recht fr\u00fchzeitig, dank seiner Demos, die richtigen Beziehungen und gelangte \u00fcber die Songwriter Derek George und Fred Knobloch an Cliff Audretch III, der ihn zun\u00e4chst beim Windswept-Label als Songwriter verpflichtete.<\/p>\n<p>St\u00fccke wie &#8222;Back That Thing Up&#8220; f\u00fcr Justin Moore, &#8222;If You Ever Went Away&#8220; f\u00fcr John Michael Montgomery, &#8222;Coming From You&#8220; f\u00fcr George Canyon und nicht zuletzt das mit seinen Freunden Dallas Davidson und Jamey Johnson f\u00fcr <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Trace+Adkins\">Trace Adkins<\/a><\/span> komponierte &#8222;Honky-Tonk Badonkadonk&#8220; deuteten bereits das enorme Potential des Burschen an und sorgten zudem f\u00fcr eine etwas beruhigerndere finanzielle Grundlage. Cliff wiederum, der von Randys charismatischer Stimme auf den fr\u00fchen Demos schon immer begeistert war, sorgte letztendlich f\u00fcr den Kontakt zum arrivierten Hit-Produzenten Mark Wright, der ihn bei Universal South Records unterbrachte und enorm motivierte (&#8222;The most soulful singers in history all grew up poor&#8220;).<\/p>\n<p>Und das Deb\u00fct &#8222;Anything Goes&#8220; hat es in sich. Vor allem, weil Randy Houser es fantastisch gelingt, seine enorme Vielseitigkeit offen zulegen. So hat er einen Gro\u00dfteil der Songs mitkreiert, bei der Wahl der wenigen Fremdkompositionen ein wirklich gutes N\u00e4schen bewiesen, bedient sporadisch gekonnt die Akustikgitarre, l\u00e4sst seine Stimme, die an einen Mix aus <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Ronnie+Dunn\">Ronnie Dunn<\/a><\/span>, Trace Adkins und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blake+Shelton\">Blake Shelton<\/a><\/span> erinnert, wunderbar variabel mit dem Flair der Songs verschmelzen und l\u00e4sst nicht zuletzt auch einen sehr interessanten Mix diversester musikalischer Str\u00f6mungen in seine Countrymusik einflie\u00dfen.<\/p>\n<p>Alles passt wunderbar zusammen und l\u00e4sst ihm auch alle Optionen f\u00fcr weitere Alben offen. Ein klug gew\u00e4hlter Einstieg. Dabei hilft ihm nat\u00fcrlich auch die exzellente instrumentelle Umsetzung der 1a-Garde an Musikern. Lonnie Wilson, James Lowery, Michael Rhodes, Steve Nathan, Paul Franklin, Eric Darken und die sich hervorragend erg\u00e4nzenden Gitarristen wie JT Corenflos, Rob McNelly und Kenny Greenberg, sind eigentlich f\u00fcr jede New Country-Produkion ein Garant f\u00fcr Qualit\u00e4t. Randy w\u00e4hlte als Album-Einstieg mit &#8222;Boots On&#8220; direkt einen sehr vitalen, fast schon dreckig und &#8222;r\u00fcpelhaft&#8220; dahin polternden Southern Country-Rocker mit coolem, in Adkins&#8217;scher Manier vorgetragenem (leicht machohaftem) Gesang und einigen sch\u00f6nen Electric-Slide-Attacken. Klasse Nummer!<\/p>\n<p>Die folgende pianotr\u00e4chtige Single &#8222;Anything goes&#8220;, zugleich das Titelst\u00fcck (schon Platz 17 in den Charts mit steigender Tendenz) &#8222;beruhigt&#8220; dann auf den Zuh\u00f6rer wieder und wird mit viel Pathos im Refrain (dazu sehr sch\u00f6ne, soulige, weibliche Background-Ges\u00e4nge) vorgetragen. &#8222;Wild Wild West&#8220; erinnert in den Strophen an Blake Shelton und kommt im Refrain im lockeren Stil von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Big+%26+Rich\">Big &amp; Rich<\/a><\/span> r\u00fcber. Eine regelrechte Powerballade ist &#8222;Back To God&#8220;. Langsam beginnend, steigert sich der Song zunehmend und entwickelt sich mit herrlichen E-Gitarren-Passagen und im Endteil mit dazu eingeflochtenen Streicherkomponenten regelrecht dramaturgisch. &#8222;My Kind Of Country&#8220; (swampiger Southern Country Marke <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Van+Zant\">Van Zant<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Montgomery+Gentry\">Montgomery Gentry<\/a><\/span>), &#8222;Strange&#8220; (erinnert an &#8222;Swing&#8220; von Trace Adkins) und &#8222;Paycheck Man&#8220; (dezente Allman Brothers-Tupfer, Richtung Montgomery Gentry, sch\u00f6nes E-Gitarren-Solo) lassen dann wieder das &#8222;Raubein&#8220; in Houser zum Vorschein kommen.<\/p>\n<p>Sehr entspannend, im Storyteller-Stil, wird das humorvoll getextete &#8222;Lie&#8220; pr\u00e4sentiert, einfach nur grandios das mit dezent jazzigem Barrroom-Flair und tollem Hintergrund-Gesang von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Vince+Gill\">Vince Gill<\/a><\/span> ausgestattete &#8222;How Many Times&#8220;, geschrieben vom gro\u00dfartigen Songwriter-Duo <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jon+Randall\">Jon Randall<\/a><\/span> und Al Anderson. G\u00e4nsehautgarantie! Mit &#8222;I\u2019ll Sleep&#8220;, einer emotionalen, traditionellen Countryballade (mit viel Dobro, Steel, Fiddle und Piano-Fills) endet ein \u00e4u\u00dferst abwechslungsreiches und niveauvolles Album eines enorm vielversprechenden Newcomers.<\/p>\n<p>Randy Housers Deb\u00fctwerk &#8222;Anything Goes&#8220; l\u00e4sst f\u00fcr uns nur ein begeisterndes Fazit zu. Da geht in Zukunft noch einiges! Starker Stoff f\u00fcr Freunde von Leuten wie Blake Shelton, Trace Adkins, Brooks &amp; Dunn, Montgomery Gentry, <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jason+Aldean\">Jason Aldean<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jake+Owen\">Jake Owen<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Brian+McComas\">Brian McComas<\/a><\/span> &amp; Co.<\/p>\n<p><strong>Universal South Records (2008)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Boots On<br \/>\n02. Anything Goes<br \/>\n03. Wild Wild West<br \/>\n04. Back To God<br \/>\n05. Something Real<br \/>\n06. My Kind Of Country<br \/>\n07. Strange<br \/>\n08. Lie<br \/>\n09. Paycheck Man<br \/>\n10. How Many Times<br \/>\n11. I&#8217;ll Sleep<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.RandyHouser.com\">Randy Houser<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/RandyHouser\">Randy Houser bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Solange es Typen wie Randy Houser gibt, braucht man sich in Nashville keine Sorgen um den New Country-Nachwuchs zu machen. Einmal mehr ein hochkar\u00e4tiges Deb\u00fct, direkt auf einen Major-Label! Houser stammt aus Jackson, Mississippi und ist wie so viele seiner Kollegen musikalisch vorbelastet. Sein bereits verstorbener Vater war ein in dortigen Gefilden bekannter Nachtclub-Musiker. 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