{"id":235,"date":"2015-12-14T09:54:00","date_gmt":"2015-12-14T08:54:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=235"},"modified":"2020-07-06T18:41:38","modified_gmt":"2020-07-06T16:41:38","slug":"frank-foster-rhythm-and-whiskey-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/frank-foster-rhythm-and-whiskey-cd-review\/","title":{"rendered":"Frank Foster &#8211; Rhythm And Whiskey &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/FostRhth_300.jpg\" alt=\"FostRhth_300\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignnone size-full wp-image-43936\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/FostRhth_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/FostRhth_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/FostRhth_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/FostRhth_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Frank Foster ist der Inbegriff f\u00fcr die Bezeichnung &#8222;Southern Rock-Country&#8220;! Sein neues Werk &#8222;Rhythm And Whiskey&#8220; kn\u00fcpft nahtlos an den Vorg\u00e4nger aus dem vergangenen Jahr, &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Frank+Foster+Southern+Soul+CD-Review\">Southern Soul<\/a>&#8222;, an und demonstriert auf beeindruckende Weise, wie authentisch Foster die Kombination zwischen rockigem Country, Outlaw Country und klassischem Southern Rock musikalisch zelebriert und auslebt. Satte, saftige Gitarren und tolle Melodien \u00fcberall.<\/p>\n<p>Beeindruckend vor allem auch, mit welcher Schlagzahl der aus dem kleinen Nest Cyprus Bottom in Louisiana stammende, einstige \u00d6l-Plattform-Arbeiter seine Werke herausbringt. Sein nunmehr viertes Album in vier Jahren &#8211; und der Typ, der auf den Covern gerne sein Anlitz ein wenig scheu oder cool (wie auch immer) hinter seinem Cowboyhut versteckt, wird von Werk zu Werk immer st\u00e4rker. Wenn er hier zum Auftakt sein furios abgehendes &#8222;Flyin\u2019 Down The Highway&#8220; als Konglomerat aus <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Molly+Hatchet\">Molly Hatchet<\/a><\/span>-, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=ZZ+Top\">ZZ Top<\/a><\/span>&#8211; und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Lynyrd Skynyrd<\/a><\/span>-Ingredienzen f\u00f6rmlich losfliegen l\u00e4sst, dann ist der Adrenalin-Spiegel des passionierten Southern Rock-Fans bereits nah am Limit. Was f\u00fcr ein Auftakt!<\/p>\n<p>Foster legt mit dem shuffligen &#8222;Southern Man&#8220; direkt nach und l\u00e4sst die Cowboyboots in einen l\u00e4ssigen Mitwipp-Modus umwechseln, ohne das Southern-Feeling auch nur im geringsten herauszunehmen. Herrlicher Song! Auch &#8222;Cut Off Jeans&#8220;, getrieben von einer powernden Fu\u00dftrommel, groovt in allerbester Southern Rock-Manier. Toll auch das flockig gesungene &#8222;Outlaw Angel&#8220;, das immer wieder von coolen E-Guitar-Kl\u00e4ngen, samt verspieltem Solo, begleitet wird. &#8222;Bayou Moon&#8220; ist der Gute-Laune-Track des Albums und huldigt der Sachen, die man als &#8222;Southern Man&#8220; in jungen Jahren in einer &#8222;wilden&#8220; Nacht so gerne trieb. Wenn direkt beim Intro die Twin-Gitarren schnurren, kommen sofort wehm\u00fctige Erinnerungen an die Parties in den einstigen Hochzeiten des Genres auf. Auch das einegestreute Gesangs-Bridge &#8222;Shi-i-i-ne On &#8211; Bayou Moon&#8220; singt man sp\u00e4testens beim 2. H\u00f6rdurchgang ohne es zu merken mit.<\/p>\n<p>Mit dem &#8222;Lone Chief Intro&#8220; l\u00e4utet der Southern-Tausendsassa Foster (Kompositionen, Label, Vertrieb alles wieder in Eigenregie) mit kurzer Rede den Schwenk in den eher Outlaw Country dominierten Teil des Albums ein, denn er ist ja auch schon immer ein bekennender Verehrer, der Jennings-, Williams jr. &amp; Co.-Fraktion. Hier gesellt sich jetzt bei vielen Songs die Steel-Gitarre von Kyle Everson zum F\u00fchrungsspiel der beiden E-Gitarristen Topher Peterson und Rob O\u2019Block (einziger neuer Musiker im Line-up) dazu. Herrlich das mit dezenten Neil Young-Reminiszenzen gespickte, Countryroots-artige, musikalisch f\u00f6rmlich von Foster dahingepredigte &#8222;The Gospel&#8220;. Fantastisch hier vor allem die E-Gitarren-Passsagen und das kurze Sprech-Intermezzo in Johnny Cash-\/Waylon Jennings-Manier!<\/p>\n<p>Auch bei &#8222;Hard Livin\u2019&#8220; macht das Zusammenspiel von Steel- und E-Gitarren (starke Solo-Kombi) irre viel Freude. &#8222;Good Ol\u2019 Girl&#8220;, mit ein wenig &#8222;Knockin\u2019 On Heavens Door&#8220;-Espirit und &#8222;I Cried&#8220;, erinnert ein wenig an &#8222;The Freebird Fell&#8220; von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Billy+Ray+Cyrus\">Billy Ray Cyrus<\/a><\/span>, kommen als schwerm\u00fctige Southern-Balladen daher, bevor Frank mit dem Rausschmei\u00dfer &#8222;Livin\u2019 The Dream&#8220; noch einmal eine h\u00f6chst-authentische Ode an sein bisheriges Musikerleben zum Besten gibt. Der Song beginnt wie ein eher laxes Hinkomponieren (Frank singt so ein wenig zu einer improvisiert scheinenden E-Gitarren-Begleitung), von Minute zu Minute gewinnt das Lied dann immer mehr Struktur und mit immer mehr einsetzenden Instrumenten wie Drums, Bass und Slide-Gitarren entwickelt sich alles zu einem emotional getr\u00e4nkten Southern-Rock-Midtempo-St\u00fcck von allerbester G\u00fcte. Ein b\u00e4renstarkes Ende eines durchgehend packenden Albums.<\/p>\n<p>Fazit: Frank Foster ist mit unwiderstehlicher und kontinuierlich besser werdender Leistung nicht mehr von der zeitgen\u00f6ssischen countrylastigen Southern Rock-Agenda wegzudenken. Die Spuren von Lynyrd Skynyrd sind allgegenw\u00e4rtig, manchmal klingt er gar wie eine Country-Ausgabe von Molly Hatchet, dann gibt&#8217;s Parallelen zu den jungen Southern Rockern von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blackberry+Smoke\">Blackberry Smoke<\/a><\/span>, dann wieder zu Country Outlaws wie Waylon Jennings oder Hank Williams Jr. &#8211; das macht irre Spa\u00df und ist einfach grandios! Ein Genre-Highlight des Jahres!<\/p>\n<p><strong>Malaco Records (2014)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil: Southern Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Flyin&#8216; Down The Highway<br \/>\n02. Southern Man<br \/>\n03. Cut Off Jeans<br \/>\n04. Outlaw Angel<br \/>\n05. Bayou Moon &#8211; 3:22<br \/>\n06. Lone Chief Intro<br \/>\n07. The Gospel<br \/>\n08. Hard Livin&#8216;<br \/>\n09. Good Ol&#8216; Girl<br \/>\n10. I Cried<br \/>\n11. Livin&#8216; The Dream<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.frankfostermusic.com\">Frank Foster<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/pages\/Frank-Foster-Music\/111145312293095\">Frank Foster bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frank Foster ist der Inbegriff f\u00fcr die Bezeichnung &#8222;Southern Rock-Country&#8220;! Sein neues Werk &#8222;Rhythm And Whiskey&#8220; kn\u00fcpft nahtlos an den Vorg\u00e4nger aus dem vergangenen Jahr, &#8222;Southern Soul&#8222;, an und demonstriert auf beeindruckende Weise, wie authentisch Foster die Kombination zwischen rockigem Country, Outlaw Country und klassischem Southern Rock musikalisch zelebriert und auslebt. 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