{"id":22894,"date":"2018-04-13T17:35:02","date_gmt":"2018-04-13T15:35:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=22894"},"modified":"2018-04-13T17:35:02","modified_gmt":"2018-04-13T15:35:02","slug":"mason-rack-band-11-04-2018-kulturrampe-krefeld-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/04\/13\/mason-rack-band-11-04-2018-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Mason Rack Band \u2013  11.04.2018, Kulturrampe, Krefeld  \u2013 Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-22914\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/MRB_haupt.jpg\" alt=\"MRB_haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/MRB_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/MRB_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/MRB_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Nach einigen Jahren Pause kam der von Pille Peerlings angek\u00fcndigte Rampenklassiker, die Mason Rack Band aus Australien, wieder nach Krefeld. Wie immer war es f\u00fcr die Besucher nicht vorhersehbar, was sie an diesem Abend erwarten w\u00fcrde, da selbst die Mannen um Mason Rack vor dem Konzert nicht wissen, wie der Ablauf sein wird. Die von Bands oft verwendete Setliste wird bei den Mannen aus Down Under ersetzt durch spontane Geistesblitze Masons, der entweder in einen Song einsetzt oder es mit den beiden anderen kurz abstimmt und los geht\u2019s.<\/p>\n<p>Gegen 20:30 wurde das Licht in der Rampe ged\u00e4mpft und eine Glocke in der Kneipe der Rampe deutet an, dass das Konzert gleich beginnt. Wie fast immer, stellte Pille die Band vor, welche sich\u00a0zuvor schon durch das Publikum der bestens gef\u00fcllten Rampe gek\u00e4mpft hatte, zeigte augenzwinkernd auf zwei leere metallene Bierf\u00e4sser, die er und Ton- und Lichttechniker Malte Menzer gestern noch schnell leer gemacht hatten, da diese hier sp\u00e4ter noch ben\u00f6tigt w\u00fcrden. F\u00fcr diese \u201eTat\u201c am Vorabend hatte Malte wieder einmal einen tollen transparenten Sound und die entsprechende visuelle Untermalung in die Rampe gezaubert.<\/p>\n<p>Direkt nach der Ansage ging es los, Bassist Jamie Roberts und Drummer Jules Keshan legten einen leicht psychedelischen Klangteppich in die Rampe und Mason Rack griff ein Didgeridoo, um, passend zur Herkunft der Band, ein gelungenes Intro zu setzen.<\/p>\n<p>Nach dem Vorspiel nahm Herr Rack auf einer Transportbox Platz, von der er den Gro\u00dfteil des Konzertes seine Slideguitar\u00a0sowie\u00a0seine Ibanez sitzend bearbeitete. Insbesondere im ersten Act wurde eine Atmosph\u00e4re gezaubert, welche auch in die Kneipe vom Terrantino-Klassiker \u201eFrom Dusk Till Dawn\u201c gepasst h\u00e4tte. F\u00fcr mich herausragend im ersten Teil des Konzertes waren die stilistisch schwer einzuordnenden Songs \u201ePurple And Blue\u201c und \u201eNaughty Girl\u201c.<\/p>\n<p>War es Roots, war es Blues, war es Punk, war es Rock? Alles in einen Sack gepackt, einmal durchgemischt und heraus kam der typische Stil der Mason Rack Band, an dem Liebhaber verschiedenster Musikgenres Spa\u00df haben k\u00f6nnen. Die tiefe, ungehobelt kratzige Stimme erinnerte zum Teil an Joe Cocker, Roger Chapman, aber auch zum Teil an den Gesangsstil von Billy Idol. Interessant, war der Grundrhythmus von \u201eNaughty Girl\u201c, aus dem die Band jederzeit in den legend\u00e4ren Klassiker \u201ePersonal Jesus\u201c von Depeche Mode h\u00e4tte \u00fcberleiten k\u00f6nnen. Bei \u201eHard Goodbye\u201c zeigte die Band, dass sie auch langsame, melancholische Roots-\/Bluessongs authentisch pr\u00e4sentieren kann.<\/p>\n<p>Erfreulich war gerade bei diesen\u00a0Tracks das respektvolle Verhalten der Besucher, die diese Atmosph\u00e4re nicht durch st\u00f6rendes Gelaber oder Kronkorkenknallen zerst\u00f6rten, sondern einfach nur gebannt zuh\u00f6rten.<\/p>\n<p>F\u00fcr Abwechselung sorgte auch ein Instrumental-Medley alter Rockklassiker,\u00a0 in dem die Instrumente getauscht wurden. Mason an den Drums, Jules am Bass und Jamie an der Gitarr,e gaben so unter anderem Teile des Cream-Klassikers \u201eSunshine Of Your Love\u201c oder Deep Purples \u201eBlack Night\u201c zum Besten. Danach musste sich Jamie vom Bandleader Mason augenzwinkernd noch die Schelte abholen, das der &#8218;Hippie&#8216;, mit dem schnellen und harten Spielen, seine sch\u00f6ne Gitarre kaputt mache.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt muss man sagen, dass Mason Rack mit Humor und Selbstironie durch das etwa zweist\u00fcndige Konzert moderierte und jedem Bandmitglied die M\u00f6glichkeit gab, in mehreren Soli, sein K\u00f6nnen unter Beweis zu stellen, das die beiden anderen auch mit sichtbarer Freude annahmen.<\/p>\n<p>Ein weiterer H\u00f6hepunkt des ersten Konzertteils war eine Drummeinlage aller Beteiligten,\u00a0die mit einer Trommel sowie den beiden anfangs erw\u00e4hnten Bierf\u00e4ssern\u00a0gebracht wurde. Dabei umspielten die Musiker wie im Kreislauf die drei Instrumente und warfen sich am Ende, als jeder seinen Platz hinter einem Instrument gefunden hatte, \u00fcber faste eine halbe Minute lang, die Drumsticks w\u00e4hrend\u00a0der Performance zu. Die Zuschauer waren begeistert!<\/p>\n<p>Nach einer etwa 20min\u00fctigen Pause ging es in den zweiten Teil des Konzertes, der auch von einigen gekonnt dargebotenen Coversongs gepr\u00e4gt war, die nicht einen Abklatsch, sondern eine andere Form der Darbietung darstellten. \u201eBlack Betty\u201c als punkiger Roots-Song war schon beeindruckend und war eine Initialz\u00fcndung zum Abtanzen. Aber auch das zum Mitsingen animierende \u201eLa Grange\u201c zeigte, dass dieser alte Klassiker auch in anderer Form, an der Slideguitar mitrei\u00dfen kann.<\/p>\n<p>In einem anderen Coversong\u00a0bewies Mason Rack seine Liebe zu Tom Waits, was sich stilistisch auch bei einigen eigenen Songs offenbarte, wie auch Einfl\u00fcsse von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Led+Zeppelin\">Led Zeppelin<\/a>.<\/p>\n<p>Nach zwei frenetisch gefeierten Zugaben war dann Schluss, aber nur mit dem Konzert. Alle drei Bandmitglieder nahmen sich noch die Zeit f\u00fcr Gespr\u00e4che mit den Fans in der Kneipe der Kulturrampe. Es war f\u00fcr alle Beteiligten ein gelungener Mittwochabend, an dem der Funke von beiden Seiten \u00fcbergesprungen ist.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nMason Rack (lead vocals, guitars)<br \/>\nJamie &#8218;Robo&#8216; Roberts (bass)<br \/>\nJules Keshan (drums)<\/p>\n<p>Bilder und Bericht: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/masonrack.com\">Mason Rack Band<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/MasonRackBand\">Mason Rack Band bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kulturrampe.de\">Kulturrampe Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einigen Jahren Pause kam der von Pille Peerlings angek\u00fcndigte Rampenklassiker, die Mason Rack Band aus Australien, wieder nach Krefeld. 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