{"id":2279,"date":"2015-12-14T04:51:00","date_gmt":"2015-12-14T03:51:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2279"},"modified":"2020-07-09T11:44:47","modified_gmt":"2020-07-09T09:44:47","slug":"cody-gill-band-boxcars-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/cody-gill-band-boxcars-cd-review\/","title":{"rendered":"Cody Gill Band \u2013 Boxcars &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Gil1.jpg\" \/><\/p>\n<p>Tolles Deb\u00fct einer weiteren, ganz hervorragenden, jungen &#8222;Red Dirt&#8220;-Band aus Stephenville\/Texas, produziert von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Mike+McClure\">Mike McClure<\/a><\/span> in den ber\u00fchmten Cedar Creek Studios in Austin! Herrliche, rootsige Red Dirt-\/Americana-\/Countryrock-Musik, durchzogen von wunderbaren Melodien, locker, knackig, staubig, nie hektisch, erdig, w\u00fcrzig, angeraut, und sich doch so fl\u00fcssig und geschmeidig ihren unaufhaltsamen Weg in unsere solch wunderbare Kl\u00e4nge begeisternd aufnehmenden Ohren bahnend!<\/p>\n<p>Ja, dieser Mike McClure, eine der zentralen Figuren der &#8222;Red Dirt&#8220;-Bewegung, hat sich in den letzten Jahren mit viel Gesp\u00fcr, neben seiner erfolgreichen T\u00e4tigkeit mit <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Great+Divide\">The Great Divide<\/a><\/span> und der Mike McClure Band, einen gro\u00dfen Namen als F\u00f6rderer und Produzent f\u00fcr die vielen gro\u00dfartigen, jungen Talente der Szene gemacht. Cross Canadian Ragweed, und aus der j\u00fcngeren Vergangenheit <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Darren+Kozelsky\">Darren Kozelsky<\/a><\/span> und die Tyler McCumber Band sind nur einige der grandiosen Acts, die er produktionstechnisch betreut. Und in diese Reihe kann sich die Cody Gill Band mit Glanz und Glorie einreihen, denn sie bewegen sich kompetent und selbstbewusst, neben den bereits erw\u00e4hnten Kollegen, im Fahrwasser solcher Bands wie <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Wade+Bowen\">Wade Bowen<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Buster+Jiggs\">Buster Jiggs<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Micky+%26+The+Motorcars\">Micky\u00a0&amp; The Motorcars<\/a>, der <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eli+Young+Band\">Eli Young Band<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Stoney+LaRue\">Stoney LaRue<\/a><\/span> und vor allem eben der Mike McClure Band, ohne dabei jedoch wie eine &#8222;hausbackene&#8220; Kopie zu klingen.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, das Potenzial dieser Truppe scheint immens hoch zu sein! Bandleader Cody Gill (Lead Vocals, Rhythm Guitar) hatte nach l\u00e4ngerem Suchen mit Richie Petronis (Drums) und den Hooper-Br\u00fcdern Caleb (Bass, Harmony Vocals) und Zack (Lead Guitar) irgendwannm endlich die f\u00fcr ihn als Frontmann richtige Formation gefunden. Aus zun\u00e4chst sporadischen Gigs wurde sehr schnell eine feste lokale Live-Gr\u00f6\u00dfe, und so war ihr CD-Deb\u00fct nun die l\u00e4ngst f\u00e4llige, logische Konsequenz. Das prachtvolle Werk beinhaltet 13 Songs, von denen zw\u00f6lf selbst komponiert sind, eins von dem befreundeten Musiker Cary Swinney.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig, dass s\u00e4mtliche St\u00fccke immer nur von einer Person allein kreiert wurden, sich alle Musiker aber mindestens einmal eingebracht haben, wobei den L\u00f6wenanteil nat\u00fcrlich von Cody geschrieben wurde. Zur musikalischen Umsetzung stellte McClure, neben sich selbst (Guitars, Piano), noch vier weitere exzellente, sehr namhafte Erg\u00e4nzungsmusiker zur Seite (die texanische Steeguitar-Legende Lloyd Maines, Tastenk\u00fcnstler Rylie Osborne, Backgrounds\u00e4ngerin Amanda Brown und Harmonikaspieler Jake Akins), die hervorragend mit dem Sound des Quartetts harmonieren.<\/p>\n<p>Vom er\u00f6ffnenden locker, flockig aber knackig und w\u00fcrzig dahingroovenden, traumhaft melodischen &#8222;Repeat&#8220; mit seinem markantem E-Riff und den herrlichen Lead Gitarren-Linien bis zum abschlie\u00dfenden, southern-rockigen &#8222;Buckle Bunny&#8220; (mit dezentem &#8222;Gimme Three Steps&#8220;-<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrd<\/a><\/span>-Flair) werden alle Register der &#8222;Red-Dirt&#8220;-\/Roots-\/Countryrock-Schiene gezogen. Markant dabei Gills gro\u00dfartige, angeraute, aber \u00fcberaus angenehme Stimme, die der von Mike McClure zum Teil frappierend \u00e4hnelt (man k\u00f6nnte fast meinen, die beiden seien Br\u00fcder &#8211; im Sinne der musikalischen Seelenverwandschaft sind sie das ja auch&#8230;)! Zack Hoopers E-Gitarren-Riffs und -Soli (in jedem Lied) weisen einige Parallelen zur Eli Young Band auf.<\/p>\n<p>Einzelne St\u00fccke herauszuheben f\u00e4llt sehr schwer, weil es keinen einzigen Aussetzer gibt und ein durchgehend hoher Level gefahren wird. Nicht zuletzt auch ein Verdienst der bereits erw\u00e4hnten Gastmusiker, die mit ihrem exzellenten K\u00f6nnen gl\u00e4nzende Akzente setzen. Akins brilliert bei &#8222;Can\u2019t Let Her Go&#8220;, einem St\u00fcck, das an eine Mischung aus <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Randy+Rogers+Band\">Randy Rogers Band<\/a><\/span> und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Marshall+Tucker+Band\">The Marshall Tucker Band<\/a><\/span> erinnert, mit qu\u00e4kigen Harp-Einlagen, Maines hat bei der tollen Country-\/Countryrock-Nummern &#8222;Beacon In The Night&#8220; (fast wie eine texanische Antwort auf &#8222;Tequila Sunrise&#8220; von den Eagles) und &#8222;Drink Tonight&#8220; am Dobro und an der Steel Gitarre seine filigranen Auftritte, Osborne verleiht dem rockigen &#8222;Love Is Never Caged&#8220; mit fulminantem Orgel-Spiel ordentlich Volumen, w\u00e4hrend Amanda Brown bei diversen Tracks mit vornehmer Zur\u00fcckhaltung punktgenau mit Gills Gesang harmoniert. Erw\u00e4hnenswert auch das fette und oftmals gut heraush\u00f6rbare Bass-Spiel von Caleb Hooper. Der bullig und ehrgeizig wirkende Bandleader Cody Gill erweist sich nicht nur \u00e4u\u00dferlich (sieht fast aus wie eine Kreuzung aus Randy Rogers und Stoney LaRue) als Energieb\u00fcndel.<\/p>\n<p>Fazit:\u00a0Die \u00e4u\u00dferst talentierte Cody Gill Band liefert mit ihrem Deb\u00fct &#8222;Boxcars&#8220; erdige, rootsige und staubige &#8222;Red Dirt&#8220;-\/Americana-\/Countryrock-Mucke von h\u00f6chster Qualit\u00e4t ab, wie sie in ihrer Melodik, Eing\u00e4ngigkeit und Faszination eben nur im Raum Texas\/Oklahoma zu finden ist. Das n\u00e4chste &#8222;ganz hei\u00dfe Eisen&#8220; der Szene! Einfach klasse! Weiter so, Jungs!<\/p>\n<p><strong>Smith Music Group (2007)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Red Dirt<\/strong><\/p>\n<p>01. Retreat<br \/>\n02. Gone<br \/>\n03. Can\u2019t Let Her Go<br \/>\n04. Beacon In The Night<br \/>\n05. Home<br \/>\n06. My Place<br \/>\n07. In The Middle<br \/>\n08. Love Is Never Caged<br \/>\n09. Drink Tonight<br \/>\n10. Song For You<br \/>\n11. Take Back<br \/>\n12. Ryan\u2019s Song<br \/>\n13. Buckle Bunny<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.reverbnation.com\/codygillmusic\">Cody Gill Band bei Reverbnation<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/CodyGillMusic\">Cody Gill Band bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tolles Deb\u00fct einer weiteren, ganz hervorragenden, jungen &#8222;Red Dirt&#8220;-Band aus Stephenville\/Texas, produziert von Mike McClure in den ber\u00fchmten Cedar Creek Studios in Austin! 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