{"id":22244,"date":"2018-05-10T18:34:50","date_gmt":"2018-05-10T16:34:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=22244"},"modified":"2018-05-10T18:52:51","modified_gmt":"2018-05-10T16:52:51","slug":"luke-winslow-king-blue-mesa-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/05\/10\/luke-winslow-king-blue-mesa-cd-review\/","title":{"rendered":"Luke Winslow-King \u2013 Blue Mesa \u2013 CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-22249\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/LWK_300.jpg\" alt=\"LWK_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/LWK_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/LWK_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/LWK_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/LWK_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Luke Winslow-King hat sich schon in fr\u00fcher Kindheit mit Musik besch\u00e4ftigt und ist dieser auch in seinem schulischen und universit\u00e4ren Werdegang treu geblieben. Er genoss eine Ausbildung an der Jazz-Gitarre und besuchte ein Konservatorium f\u00fcr klassische Musik. Zwischenzeitlich arbeitete er als Musiktherapeut und als Musiklehrer an einer Schule f\u00fcr Blinde. Der stilistische Grenzg\u00e4nger bewegt sich auf seinen Alben vor allem zwischen Blues, Folk, Country und Rock &#8217;n&#8216; Roll \u2013 so auch auf seiner sechsten Ver\u00f6ffentlichung \u201eBlue Mesa\u201c.<\/p>\n<p>Herzst\u00fcck des Longplayers sind die langsamen Songs. Mit warmer, leicht angekratzter Stimme er\u00f6ffnet Winslow-King auf \u201eYou Got Mine\u201c seine CD. Dezente Harmonien erg\u00e4nzen seinen Gesang sehr stimmungsvoll, w\u00e4hrend die Bluesgitarre f\u00fcr die n\u00f6tigen Akzente sorgt. Winslow-King hat den Titel zusammen mit der k\u00fcrzlich verstorbenen \u201eWashboard\u201c Lissa Driscoll geschrieben. Driscoll war eine lokale Blues-Gr\u00f6\u00dfe in New Orleans, der Wahlheimat von Winslow-King.<\/p>\n<p>Neben dem starken Einstieg zieht auch das zun\u00e4chst einfach wirkende \u201eBreak Down The Walls\u201c direkt in den Bann. Gleiches gilt f\u00fcr \u201eAfter The Rain\u201c, das mit Slide und sanften Harmonien einen leichten Country-Touch bekommt. Hervorragend ist zudem der Abschlusstrack \u201eFarewell Blues\u201c, den Winslow-King f\u00fcr seinen an Krebs erkrankten Vater geschrieben hat. Sehr gef\u00fchlvoll sind hier Geige und klagende Gitarre. Zum Tr\u00e4umen laden \u201eBlue Mesa\u201c und \u201eBetter For Knowing You\u201c ein. Ebenfalls zwei sch\u00f6ne Balladen mit ausgearbeiteter Gitarrenbegleitung, die mich aber nicht so packen wie die vorher genannten.<\/p>\n<p>Zwischen die langsameren St\u00fccke streut Winslow-King auch ein paar Nummern ein, die einen Zahn zulegen. Die erste Auskopplung \u201eLeghorn Women\u201c ist eine davon. Der Swamp-Boogie kommt mit treibendem Schlagzeug und vollem Klangteppich daher, f\u00fcr den auch Mike Lynch (<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bob+Seger\">Bob Seger<\/a>) an der Orgel sorgt. Im Gegensatz zu dem leidenschaftlichen und dynamischen Gitarrenspiel wirkt der Gesang von Winslow-King stellenweise vielleicht etwas distanziert oder unterk\u00fchlt. Bei dem lockeren Rock &#8217;n&#8216; Roll von \u201eBorn To Roam\u201c passt hingegen schon beim ersten H\u00f6ren alles perfekt zusammen.<\/p>\n<p>Mit \u201eThought I Heard You\u201c liefert Luke Winslow-King eine solide Blues-Rock-Nummer ab. Soul verspr\u00fcht \u201eChicken Dinner\u201d, bei dem eine Abteilung Bl\u00e4ser f\u00fcr einen neuen Sound auf der CD sorgt.<\/p>\n<p>Insgesamt legt Winslow-King ein abwechslungsreiches Album vor. Er greift Einfl\u00fcsse unterschiedlicher Musikrichtungen auf, wobei es ihm gelingt, diese so zu verschmelzen, dass sein Album dennoch ausgewogen und homogen wirkt. Auflegen werde ich die Scheibe vor allem wegen der ber\u00fchrenden Balladen. Eine breite musikalische Ausbildung und umfangreiche kompositorische Kenntnisse k\u00f6nnen auch hinderlich sein, wenn es darum geht, Atmosph\u00e4re zu zaubern. Winslow-King schafft jedoch die Konzentration auf das Wesentliche und bringt seine Songs auf den Punkt, ohne sich in experimentellen Spielereien zu verlieren.<\/p>\n<p><strong>Bloodshot Records (2018)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil: Blues, Folk and more<\/strong><\/p>\n<p>01. You Got Mine<br \/>\n02. Leghorn Women<br \/>\n03. Blue Mesa<br \/>\n04. Born To Roam<br \/>\n05. Better For Knowing You<br \/>\n06. Thought I Heard You<br \/>\n07. Break Down The Walls<br \/>\n08. Chicken Dinner<br \/>\n09. After The Rain<br \/>\n10. Farewell Blues<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.LukeWinslowKing.com\">Luke Winslow-King<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/LukeWinslowKingMusic\/\">Luke Winslow-King bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.bloodshotrecords.com\">Bloodshot Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Luke Winslow-King hat sich schon in fr\u00fcher Kindheit mit Musik besch\u00e4ftigt und ist dieser auch in seinem schulischen und universit\u00e4ren Werdegang treu geblieben. Er genoss eine Ausbildung an der Jazz-Gitarre und besuchte ein Konservatorium f\u00fcr klassische Musik. Zwischenzeitlich arbeitete er als Musiktherapeut und als Musiklehrer an einer Schule f\u00fcr Blinde. 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