{"id":2220,"date":"2015-12-14T05:04:00","date_gmt":"2015-12-14T04:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2220"},"modified":"2020-07-09T11:38:24","modified_gmt":"2020-07-09T09:38:24","slug":"ronnie-dunn-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/ronnie-dunn-same-cd-review\/","title":{"rendered":"Ronnie Dunn \u2013 Same &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Ronn-e1434140021991.jpg\" \/><\/p>\n<p>Nach dem Ende von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Brooks+%26+Dunn\">Brooks &amp; Dunn<\/a><\/span> nun das erste Solo-Album von Ronnie Dunn, der markanten Stimme von Brooks &amp; Dunn. Ein tolles Werk, das nahtlos an die Musik von Brooks &amp; Dunn ankn\u00fcpft, gleichzeitig aber wie ein erfrischender Neustart wirkt. Nach fast zwanzig-j\u00e4hrigem Bestehen, 30 Millionen verkauften Tontr\u00e4gern, 26 Nummer-Eins-Hits und mehr Awards (CMA und ACM) als jeder andere Country-Act dieses Universums, hatten Brooks &amp; Dunn 2009 beschlossen, ihre gemeinsame Karriere zu beenden und fortan getrennte Wege zu gehen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend es um Kix Brooks bisher recht still geblieben ist, hat der in Coleman, Texas geborene (nat\u00fcrlich aber schon lange mit seiner Familie in Nashville lebende) Ronnie Dunn bereits seit geraumer Zeit am Start einer erfolgreichen Solo-Karriere gearbeitet. Nun endlich liegt das Produkt monatelanger, akribischer Arbeit in Form eines zw\u00f6lf St\u00fccke umfassenden, von ihm selbst produzierten, ersten Albums vor. Ronnie Dunn hat sich hervorragend auf die neue Situation vorbereitet, nat\u00fcrlich nichts dem Zufall \u00fcberlassen, ja lt. eigener Aussage, wie ein Besessener an den neuen Songs nuanciell immer wieder herumgefeilt, bis er teilweise von seiner Gattin Janine regelrecht aus dem hauseigenen Studio gezerrt werden musste.<\/p>\n<p>Der Aufwand hat sich letztendlich gelohnt, Ronnie Dunn legt mit seinem nach sich selbst betitelten Silberling ein tolles Deb\u00fct hin. Die CD beginnt direkt mit einem furiosen, zusammen mit Hitschreiber Craig Wiseman komponierten, fulminant abgehenden Countryrock-Kracher. &#8222;Singer In A Cowboy Band&#8220; heisst die Nummer, und niemand anderes weiss wohl besser, wovon er da singt, als dieser Ronnie Dunn. Ein klasse, etwas an John Fogerty zu seiner erfolgreichen Creedence Clearwater Revival-Zeit erinnerndes E-Gitarren-F\u00fchrungsriff, jede Menge Dampf, sch\u00f6nes Orgelwummern, furios Gas gebende Drums und fette E-Gitarrenarbeit, inklusiv zweier Soli, machen m\u00e4chtig Alarm. Wow, das geht ja gut los.<\/p>\n<p>Nach soviel Elan zu Anfang, tritt Dunn zun\u00e4chst das Bremspedal in Form zweier sch\u00f6ner, balladesker Nummern (&#8222;I Don\u2019t Dance&#8220; und &#8222;Your Kind Of Love&#8220;), die seine au\u00dfergew\u00f6hnlichen Stimme in den Brennpunkt des Geschehens stellen. Wunderbar passend dazu die teilweise bluesige E-Gitarrenarbeit (herrliche Soli) der Gitarristen und die zu Ronnie hervorragend harmonierenden weiblichen &#8222;Backs&#8220; von solch starken S\u00e4ngerinnen wie Kim Keyes und Melodie Crittenden. \u00dcberhaupt wurde bei diesem Album an nichts gespart.<\/p>\n<p>Prominente Gastschreiber neben dem bereits genannten Craig Wiseman wie <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=David+Lee+Murphy\">David Lee Murphy<\/a><\/span>, Terry McBride (McBride &amp; The Ride), Dallas Davidson, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bobby+Pinson\">Bobby Pinson<\/a><\/span> an Ronnies Seite und ein Riesen-Sammelsurium an Ausnahme-Musikern (alle vertretenen Instrumente teilweise drei- bis vierfach besetzt, mit dabei u.a. Bryan Sutton, John Willis, Michael Rhodes, Jimmy Lee Sloas, Mike Brignardello, Glenn Worf, Chad Chromwell, Shannon Forrest, Kenny Greenberg, Troy Lancaster, J.T. Corenflos, Eric Darken, Jim Brown, Chalie Judge, Joe Hardy, Reese Wynans, Paul Franklin und, und, und&#8230;) lassen keinen Zweifel aufkommen, dass Dunn auch als Solok\u00fcnstler sofort in gewohnter Manier durchstarten wird.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Retro-Momente des Longplayers stehen das launig rockende, in toller, mexikanischer Mariachi-Tradition gebrachte &#8222;How Far To Waco&#8220; (da sieht man sich innerlich beim Genuss des einen oder anderen Tequillas und leckerer, scharfer Tortillas in einer Bar hocken und dazu die mit ihren Sombreros best\u00fcckten mexikanischen Gringos auf ihre unnachahmliche Art in ihre Blasinstrumente tr\u00f6ten), sowie das ein wenig Roy Orbinson-Espirit verstr\u00f6mende, sehr eing\u00e4ngige &#8222;I Just Get Lonely&#8220;.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig, dass Dunn bei vielen St\u00fccken durch das teilweise Weglassen des Schlagzeugs in den Erst-Strophen oder auch komplett (wie bei &#8222;Cost Of Livin\u2019&#8220; oder dem piano-tr\u00e4chtigen Finalst\u00fcck &#8222;Love Owes Me&#8220;) seine Stimme recht markant und wohl auch bewusst in den Mittelpunkt r\u00fcckt (und wer kann es ihm bei so einem tollen Organ auch verdenken). Der Mann, wie auch sein Album strotzen regelrecht vor Selbstbewusstsein!<\/p>\n<p>Die wundersch\u00f6ne, wieder vornehmlich piano-betonte Ballade und erste Single &#8222;Bleed Red&#8220; (bereits unter den Top-Ten der Billboard Country Sinles-Charts mit steigender Tendenz), inklusive ihrer durchaus emotional gebrachten, aber ohne \u00fcbertriebenes Pathos auskommenden &#8222;Alle Menschen sind gleich&#8220;-Botschaft, das flotte &#8222;Once&#8220; (sch\u00f6ner, flockiger E-Gitarren-Rhythmus, Orgeltupfer, Steelfills, poppiger Refrain, Slide-Solo) und der stramme, groovige Southern-Rocker &#8222;Let The Cowboy Rock&#8220; (gerne Ronnie! &#8211; weibliche Harmonies, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrd<\/a><\/span>-Flair, heulende E-Gitarren plus Solo) runden ein kurzweiliges, sehr abwechslungsreiches Gesamtwerk ab, mit dem Ronnie Dunn seine Avancen als einer der potentiellen Platzhirsche Nashvilles eindrucksvoll anmeldet.<\/p>\n<p>Ein tadelloses, perfekt konstruiertes und auf Top-Major-Niveau umgesetztes, beeindruckendes New-Country-Album, das ohne jeden Zweifel an die erfolgreiche Brooks &amp; Dunn-\u00c4ra ankn\u00fcpft. Well done, Ronnie Dunn!<\/p>\n<p><strong>Sony Nashville (2011)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Singer In A Cowboy Band<br \/>\n02. I Don&#8217;t Dance<br \/>\n03. Your Kind Of Love<br \/>\n04. How Far To Waco<br \/>\n05. Once<br \/>\n06. Cost Of Livin&#8216;<br \/>\n07. Bleed Red<br \/>\n08. Last Love I&#8217;m Tryin&#8216;<br \/>\n09. Let the Cowboy Rock<br \/>\n10. I Can&#8217;t Help Myself<br \/>\n11. I Just Get Lonely<br \/>\n12. Love Owes Me One<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.RonnieDunn.com\">Ronnie Dunn<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/RonnieDunnMusic\">Ronnie Dunn bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Ende von Brooks &amp; Dunn nun das erste Solo-Album von Ronnie Dunn, der markanten Stimme von Brooks &amp; Dunn. 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