{"id":2197,"date":"2015-12-14T05:08:00","date_gmt":"2015-12-14T04:08:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2197"},"modified":"2020-07-09T11:36:17","modified_gmt":"2020-07-09T09:36:17","slug":"george-ducas-4340-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/george-ducas-4340-cd-review\/","title":{"rendered":"George Ducas \u2013 4340 &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/duc.jpg\" \/><\/p>\n<p>Klasse Comeback von George Ducas, Mitte der Neunziger Jahre Inhaber eines Major-Vertrages bei Capitol Records. Toll, das er als Performer wieder da ist (als Songwriter war er nie weg), und dann auch noch mit solch einer gro\u00dfartigen Scheibe. Nach zwei Alben in den Neunzigern, einem Top-20-Song mit &#8222;Teardrops&#8220; und dem Top-10-Hit &#8222;Lipstick Promises&#8220; hatte es sich 1997 f\u00fcr George Ducas erst einmal, zumindest was seine Solo-Karriere anging, abrupt erledigt. Der Vertrag mit seinem Label wurde nach diversen Differenzen schlie\u00dflich aufgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Ducas (geb. am 01.08.1966 als George Evnochidis in Texas City, TX) war aber, wie gesagt, nie so richtig von der Bildfl\u00e4che verschwunden, denn er trat immer wieder als h\u00f6chst erfolgreicher Songwriter f\u00fcr Interpreten wie <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Garth+Brooks\">Garth Brooks<\/a><\/span>, die <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eli+Young+Band\">Eli Young Band<\/a><\/span>, die Dixie Chicks, <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Randy+Rogers+Band\">Randy Rogers Band<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Trisha+Yerawood\">Trisha Yerawood<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Josh+Thompson\">Josh Thompson<\/a><\/span> und viele mehr in Erscheinung. Jetzt geschlagene 16 Jahre sp\u00e4ter, will es der enge Freund von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Radney+Foster\">Radney Foster<\/a><\/span> (beide schrieben zusammen u. a. Fosters Riesen-Hit &#8222;Just Call Me Lonesome&#8220;, wie auch den Nr. 1-Hit f\u00fcr Sara Evans &#8222;A Real Fine Place To Start&#8220;) mit &#8222;4340&#8220; in eigener Sache noch mal richtig wissen und legt ein sehr sch\u00f6nes, knackiges, von texanischem Flair umwobenes, kraftvolles New Country-Album vor, das in Nashville eigentlich so manchem etablierten K\u00fcnstler der Marke <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blake+Shelton\">Blake Shelton<\/a><\/span>, \u00fcber <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Chris+Young\">Chris Young<\/a><\/span> bis <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jake+Owen\">Jake Owen<\/a><\/span> so richtig &#8222;Feuer unterm Hintern&#8220; machen m\u00fcsste, wenn George Ducas einen Major-Vertrag h\u00e4tte und im dortigen Countryradio gespielt w\u00fcrde. Beides ist unverst\u00e4ndlicherweise aber nicht der Fall.<\/p>\n<p>Vielleicht ist er Nashville auch nicht poppig genug, denn die ehrlichen Country-Traditionen spielen bei ihm, trotz noch so zeitgem\u00e4sser Inszenierung, stets eine zentrale Rolle. Gut so! &#8222;4340&#8220; ist ein New Country-Album der Sorte &#8222;angenehm&#8220;. Man sp\u00fcrt, dass George, was seine Solo-Avancen als Musiker anbetrifft, mit sich im Reinen ist und er einfach das abliefert, was ihm Spa\u00df macht. Und so verl\u00e4uft seine 12 St\u00fccke umfassende CD, trotz vieler dieser absolut radiofreundlicher Tracks, wie z. B. der er\u00f6ffnende satte Southern Country-Stampfer &#8222;CowTown&#8220; (klasse E-Gitarren samt Solo), &#8222;This One\u2019s Gonna Hurt&#8220;, &#8222;All Kinds Of Crazy&#8220; oder &#8222;I Need To Love You&#8220; (alle drei Tracks w\u00e4ren auch einem Jack Ingram wie auf den Leib geschnitten), mit einer doch recht deutlich sp\u00fcrbaren Distanz zu allzu aufgesetzten Mainstream-Ambitionen ab, was wir im absolut positiven Sinn verstanden haben m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Man hat das Gef\u00fchl, dass Ducas\u2019 Credo hier wie folgt lauten k\u00f6nnte. Ich spiel die Songs nach meinem Gusto, den Hit sollen daraus sp\u00e4ter von mir aus andere Acts f\u00fcr sich zurechtschneidern. Und wirklich hat man sofort das Gef\u00fchl, das einige der Tracks zuk\u00fcnftig mal bei dem ein oder anderen Interpreten auftauchen k\u00f6nnten. Im gesamten Verlauf schwebt immer eine ganz dezente, kaum wahrnehmbare &#8222;Alternativ-Note&#8220; mit (vieles erinnert vielleicht ein wenig an die Art von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=David+Lee+Murphy\">David Lee Murphy<\/a><\/span> -\u00fcbrigens auch schon ein Schreibpartner von George- zu musizieren).<\/p>\n<p>Herrlich retro, aber sch\u00f6n rockig und kraftvoll kommt das flockige, melodische &#8222;White Lines &amp; Road Signs&#8220; daher, das sicher auch im einstigen Repertoire von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Brooks+%26+Dunn\">Brooks &amp; Dunn<\/a><\/span> bestens aufgehoben gewesen w\u00e4re. Mit leicht psychedelischen Tendenzen stampft &#8222;LoveStruck&#8220; (ebenfalls mit knackigen E-Gitarren) auf Southern Rock-Pfaden. &#8222;Gimme Back My Honky Tonk&#8220; huldigt in Saloonfegermanier mit allen typischen Ingredienzen (Uptempo-Gitarrenrhythmus, surrende Fiddle, heulemde Steel, kraftvolle Drums, Honky Tonk-Pianogeklimper), sch\u00f6n traditionell den guten alten Zeiten.<\/p>\n<p>Mit Leuten wie u. a. Radney Foster, Jim Beavers, Kiefer Thompson oder Jon Henderson standen Ducas geschlagene Leute beim Songwriting zur Seite, auch die Musiker wie Steve Brewster, Tommy Harden, Mark Hill, Jeff King, Pat Buchanan, Pat McGrath, Jason Webb, Mike Johnson oder Dan Dugmore sind Garanten f\u00fcr ein High Quality-Produkt. \u00dcbrigens ein sch\u00f6ner Gag am Ende. Ducas h\u00e4lt (als Hidden Track) mit Akustikgitarrenuntermalung knapp eine Minute eine Rede an seine Fans, wobei er sich f\u00fcr die Unterst\u00fctzung im Lauf der Jahre bedankt, aber nat\u00fcrlich auch ganz ordentlich Werbung f\u00fcr sich selbst betreibt (Nennung seiner Webadressen).<\/p>\n<p>George Ducas kehrt nach gut 16 Jahren als Interpret mit &#8222;4340&#8220; h\u00f6chst eindrucksvoll auf die musikalische B\u00fchne zur\u00fcck. Das ist allerbester Stoff f\u00fcr Country-\/New Country-Sympathisanten, die nicht unbedingt nur Chart-orientiert unterwegs sind, aber trotzdem auf h\u00f6chste Genre-Qualit\u00e4t setzen. Ein durchgehend starkes Album. &#8222;Wellcome back, George Ducas, we appreciate it&#8220;!<\/p>\n<p><strong>Loud Ranch (2013)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Cowtown<br \/>\n02. Come Down<br \/>\n03. Ain&#8217;t That Crazy<br \/>\n04. White Lines &amp; Road Signs<br \/>\n05. Lovestruck<br \/>\n06. This One&#8217;s Gonna Hurt<br \/>\n07. Breakin&#8216; Stuff<br \/>\n08. All Kinds Of Crazy<br \/>\n09. I Need To Love You<br \/>\n10. Amnesia<br \/>\n11. Gimme Back My Honky Tonk<br \/>\n12. Your Song<br \/>\n13. GD See Ya&#8216; Out There (Hidden Track)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.georgeducas.com\">George Ducas<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/georgeducas1\">George Ducas bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klasse Comeback von George Ducas, Mitte der Neunziger Jahre Inhaber eines Major-Vertrages bei Capitol Records. Toll, das er als Performer wieder da ist (als Songwriter war er nie weg), und dann auch noch mit solch einer gro\u00dfartigen Scheibe. 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