{"id":2139,"date":"2015-12-14T05:23:00","date_gmt":"2015-12-14T04:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2139"},"modified":"2020-07-09T11:21:01","modified_gmt":"2020-07-09T09:21:01","slug":"johnny-cooper-follow-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/johnny-cooper-follow-cd-review\/","title":{"rendered":"Johnny Cooper \u2013 Follow &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Coop-e1433842756517.jpg\" \/><\/p>\n<p>Drittes Album des gerade mal zwanzig &#8222;Lenze&#8220; z\u00e4hlenden Texaners Johnny Cooper &#8211; und ein verdammt gutes! Johnny Cooper galt mit seinem forschen und jugendlich unbek\u00fcmmerten Auftreten als eine Art Shooting-Star der Red Dirt-Szene. Nach einem Live-Album zu Beginn seiner Karriere und dem von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Mike+McClure\">Mike McClure<\/a><\/span> betreuten starken Studio-Erstling &#8222;Ignition&#8220;, (verkaufte bis dato, was f\u00fcr eine lokale, texanische Independent-Ver\u00f6ffentlichung unglaublich viel ist, \u00fcber 25.000 Exemplaren, brachte ihm diverse Nominierungen f\u00fcr wichtige Szene-Awards ein und bescherte in der Folge viele Auftritte mit u.a. mit Cross Canadian Ragweed, <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Pat+Green\">Pat Green<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jack+Ingram\">Jack Ingram<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Shooter+Jennings\">Shooter Jennings<\/a>, The Mike McClure Band, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Micky+%26+The+Motorcars\">Micky\u00a0&amp; the Motorcars<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=No+Justice\">No Justice<\/a>, Miranda Lambert, u<\/span>sw.), sahen viele Cooper schon auf Augenh\u00f6he mit den arrivierten Vertretern des Genres.<\/p>\n<p>Und in der Tat, seine Stimme erinnert schwer an Cody Canada und auch sein rockiger Stil konnte Vergleichen mit Cross Canadian Ragweed bereits absolut standhalten. Im Prinzip wartete alles gebannt auf den entsprechenden Nachfolger von &#8222;Ignition&#8220;, doch dieser folgt jetzt mit einem nahezu komplett anderen musikalischen Gesicht Coopers, das die ganze Wandlungsf\u00e4higkeit, Vielseitigkeit, Kreativit\u00e4t und Klasse dieses jungen Burschen dokumentiert. Johnny Cooper hat seinen &#8222;eigenen Kopf&#8220; und entwickelt sich mit viel Inspiration auf beeindruckende Art und Weise weiter.<\/p>\n<p>&#8222;Follow&#8220; hei\u00dft das Teil, f\u00fcr das er mit Glenn Rosenstein (Ziggy Marley, Michelle Shocked) und Dexter Green (Collective Soul) ein ganz neues Produzententeam angeheuert hat. Weitestgehend (nicht komplett) g\u00f6nnt er der vergangenen Red Dirt-Mugge erstmal eine Pause und pr\u00e4sentiert ein ungemein abwechslungreiches Rootsrock-Werk mit Bez\u00fcgen zum Blues, Soul, Funk und Groove-Rock, aber auch mit durchaus &#8222;poppigen&#8220;, sprich radiotauglichen Strukturen, was wir in diesem Zusammenhang absolut positiv meinen. Fast jeder Song hat auf seine ganz eigene Art und Weise das Potenzial, zumindestens die lokalen Texas Music Charts kr\u00e4ftig aufzumischen.<\/p>\n<p>Das &#8222;Zeug&#8220; wartet mit gro\u00dfartigen Melodien auf und die Qualit\u00e4t des Songwritings ist beeindruckend reif. Ja, der Bursche ist nicht nur ein klasse S\u00e4nger mit jetzt schon jeder Menge Ausstrahlung, sondern vor allem auch ein famoser Songwriter. Dazu hat er eine Mannschaft ganz ausgezeichneter Musiker mit an Bord. &#8222;Don&#8217;t feel like that anymore&#8220; beispielsweise ist ein sch\u00f6n bluesiger Roots-\/Groove-Rocker allererster Kategorie mit einer Prise Memphis-Soul, toller Percussion-Arbeit, kratzigen E-Gitarren und feiner Orgel-Untermalung, &#8222;Can&#8217;t hold on to you&#8220; bietet tollen, lockeren, gef\u00e4lligen, sich stetig in puncto Drive steigernden Texas Rootsrock-\/-pop mit einem leichten Countryrock-Flair.<\/p>\n<p>&#8222;Blue&#8220; ist herrlich nostalgischer, sehr nach Muscle Schoals klingender Retro &#8222;Blue-eyed Soul&#8220;, Try&#8220; hat einen klasse, funky Reggae-Touch, das Titelst\u00fcck &#8222;Follow&#8220; hat etwas episches ala U2, kann aber auch die texanischen Roots nicht leugnen, und das dichte, bluesige &#8222;Take your number&#8220; bietet kochenden, mit einer schw\u00fclen, dr\u00fcckenden Portion s\u00fcdlicher &#8222;New Orleans Juke Joint-Swamp&#8220;-Hitze aufgeheizten, Bl\u00e4ser unterst\u00fctzten, bluesigen Funk-Rock mit einem tierischen E-Gitarren-Solo und einem tollen Groove.<\/p>\n<p>Das auch als erste Single ver\u00f6ffentlichte &#8222;Bring Me Down&#8220; entpuppt sich dann allerdings wieder als absolute Vollbedienung f\u00fcr die Red Dirt-Fraktion. Hier rockt der Bursche richtig heftig in Southern-Manier, inklusiv fettem, z\u00fcndendem E-Gitaren-Solo, irgendwo zwischen Cross Canadian Ragweed, The Black Crowes und Dan Baird. Ein Klasse-Song mit pr\u00e4chtiger Melodik! Viele der Songs hat Cooper laut eigener Aussage in den letzten Monaten bereits in seinem Live-Programm vorgestellt &#8211; gefeiert von seinen Fans! V\u00f6llig zu Recht, denn das Material ist einfach klasse!<\/p>\n<p>Trotz der Ansammlung von recht vielen, diversen Stilelementen, verliert Cooper zu keiner Minute den roten Faden. Ganz im Gegenteil. Das Album ist eine rundum eine in sich geschlossene Angelegenheit, die nie ihre Spannung verliert. Der Junge hat Inspiration, Kreativit\u00e4t, Mut und Klasse. Eine Kombination, die sehr vielversprechend wirkt und f\u00fcr die Zukunft einiges erwarten l\u00e4sst. Die CD kommt im sch\u00f6nen Klapp-Digipack und enth\u00e4lt u.a. Coopers pers\u00f6nliche Kurz-Anmerkungen zu jedem einzelnen Songs.<\/p>\n<p><strong>Tenacity Records (2009)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Don&#8217;t Feel Like That Anymore<br \/>\n02. Somewhere In Between<br \/>\n03. Can&#8217;t Hold On To You<br \/>\n04. Blue<br \/>\n05. Bring Me Down<br \/>\n06. Crazy<br \/>\n07. Try<br \/>\n08. Yes My Love<br \/>\n09. Take Your Number<br \/>\n10. Follow<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.johnnycooper.com\">Johnny Cooper<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/KristyLeeCook\">Johnny Cooper bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drittes Album des gerade mal zwanzig &#8222;Lenze&#8220; z\u00e4hlenden Texaners Johnny Cooper &#8211; und ein verdammt gutes! Johnny Cooper galt mit seinem forschen und jugendlich unbek\u00fcmmerten Auftreten als eine Art Shooting-Star der Red Dirt-Szene. 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