{"id":21171,"date":"2018-03-13T06:46:39","date_gmt":"2018-03-13T05:46:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=21171"},"modified":"2018-03-13T06:46:39","modified_gmt":"2018-03-13T05:46:39","slug":"us-rails-support-mark-olson-11-03-2018-wesel-karo-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/03\/13\/us-rails-support-mark-olson-11-03-2018-wesel-karo-konzertbericht\/","title":{"rendered":"US Rails &#8211; Support: Mark Olson &#8211; 11.03.2018, Wesel, Karo &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-21185\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Raios_Haupt.jpg\" alt=\"Raios_Haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Raios_Haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Raios_Haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Raios_Haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Wie bei fast jeder Tour der letzten Jahre, war auch\u00a02018 das Jugendzentrum Karo wieder Veranstaltungsort f\u00fcr die US Rails.<\/p>\n<p>Im Vergleich zum letzten <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/10\/31\/us-rails-30-10-2016-wesel-karo-konzertbericht\/\">Besuch<\/a> der Truppe hatte sich einiges getan und die gesamten B\u00fchnenw\u00e4nde waren mit schwarzen Theatervorh\u00e4ngen verkleidet, was ich zun\u00e4chst als sehr positiv empfand. Allerdings h\u00e4tte dann etwas mehr Beleuchtung gut getan, da die meist sp\u00e4rliche B\u00fchnenausleuchtung so fast vollends geschluckt wurde. Dies war auch der einzige Makel, in einem ansonsten sch\u00f6nen Konzertabend, der mehr Zuschauer verdient gehabt h\u00e4tte. Besonders hervorzuheben ist, dass es dem Soundmixer gelungen ist, einen\u00a0wunderbar transparenten\u00a0Klang in\u00a0den Ort des Geschehens\u00a0zu transportieren.<\/p>\n<p>Zu Beginn spielte Mark Olson, bekannt von den Jayhawks zusammen mit Ingunn Ringvold einen etwa 50 min\u00fctigen Set, mit meist neuen\u00a0Sachen und nur zwei alten Jayhawks-Songs, welche aber, in ein neues Gewand gesetzt, kaum als solche erkennbar waren. Besonders hervorzuheben ist die Vielfalt der von den beiden eingesetzten Instrumente, und der gelungene zweistimmige Gesang, der zum Teil als Kanon eingesetzt wurde<\/p>\n<p>Ingunn Ringvold spielte bei einigen Songs auf einer armenische Harfe, Olson neben seiner Fender E-Gitarre einen Dulcimer, sodass sich ein keltischer, dezent psychedelischer Einschlag, durch den Act zog. Olson moderierte gut gelaunt und humorvoll durch die St\u00fccke und das Publikum lauschte fast staunend den zum Teil\u00a0unkonventionell eingesetzten Instrumenten.<\/p>\n<p>Auch hier\u00a0w\u00e4re mehr Licht sch\u00f6n gewesen,\u00a0um die Handarbeit der K\u00fcnstler besser beobachten\u00a0zu k\u00f6nnen. Selbst Ringvold fragte nach etwas mehr Helligkeit, da sie zu wenig sehen w\u00fcrde. Nach einer frenetisch geforderten Zugabe zogen sich die beiden Protagonisten zur\u00fcck, um den US Rails die B\u00fchne zu \u00fcbergeben, welche diese, nach einer angenehm kurzen Umbauphase, auch betraten.<\/p>\n<p>Im Gep\u00e4ck hatte die Band\u00a0die neue CD \u201eWe Have All Been Here Before\u201c, auf\u00a0der Coversongs von ihnen\u00a0favorisierter Bands in ein US Rails-Kost\u00fcm gesteckt wurden. Diese sorgten, bei dem einen oder anderen Zuh\u00f6rer, sogar f\u00fcr etwas Wehmut. Unterst\u00fctzt wurde das Quartett um Tom Gillam, Matt Muir an den Drums, Scott Bricklin (Gitarre und Keyboards) und Ben Arnold (Keyboards und Gitarre) von Cliff Hillis am Bass. Zudem wechselten sich alle vier im Lead-, mehrstimmigen und Background-Gesang ab, was durch die unterschiedlichen Tonlagen, jedem Song einen eigenst\u00e4ndigen Charakter gab.<\/p>\n<p>Zum Teil f\u00fchlte man sich an die Eagles mit deren Harmonieges\u00e4ngen erinnert. Sch\u00f6n war, dass alle 4 Hauptprotagonisten gleichberechtigt ihre Anteile sowohl in der Anmoderation, wie auch als Hauptakteur der Songs hatten und so ein etwa zweist\u00fcndiges, sehr\u00a0abwechselungsreiches Konzert die Folge war.<\/p>\n<p>Neben den eingestreuten Coversongs \u201eTrain in Vain\u201c von\u00a0The Clash, \u201eSecond Hand News\u201c der legend\u00e4ren Fleetwood Mac (hier besonders hervorzuheben der mehrstimmige Harmoniegesang, der bewies, dass der Song auch ohne Stevie Nicks funktionieren kann) \u201ePoor Poor Pitiful Me\u201c von Warren Zevon und \u201eRunning On Empty\u201c von Jackson Browne, spielte die Band eine bunte Mischung von\u00a0Tracks aus den letzten 8 Jahren.<\/p>\n<p>Besonders hervorzuheben sind dabei &#8222;Lucky Stars&#8220; und &#8222;Rainwater&#8220; vom 2010er-Album \u201cUS Rails\u201d, \u201cColorado\u201d und &#8222;Declaration&#8220; vom 2016er-Werk \u201cIvy\u201d sowie \u201cDon&#8217;t Take Me Now\u201d und der Rau\u00dfschmei\u00dfer \u201cOld Song On The Radio\u201d\u00a0von \u201cSouthern Canon\u201d.<\/p>\n<p>Den gelungenen Konzertabend rundete die Band ab, in dem alle Bandmitglieder sich die Zeit f\u00fcr Autogrammw\u00fcnsche und Unterhaltungen mit den Fans nahmen. Gillam bat mich, die Fotos doch so auszuw\u00e4hlen, dass er darauf jung aussieht. Wenn man von der erfrischenden Musik auf das Alter der Musiker schlie\u00dfen sollte, h\u00e4tte sich, meiner Ansicht nach, eine Bearbeitung \u00fcber Photoshop eh er\u00fcbrigt.<\/p>\n<p>Wer auf authentische Westcoast-Musik mit inspirierten Akteuren steht, dem sei angeraten, zu schauen, ob die US Rails in der N\u00e4he auftreten.\u00a0So hat man mit einem Konzertbesuch die Gelegenheit,\u00a0\u00a0sowohl die Liveclubs,\u00a0als auch die Band zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up: Mark Olson<\/span><\/strong><br \/>\nMark Olson (lead vocals, guitars)<br \/>\nIngunn Ringvold (lead vocals, harp, mellotron, percussion)<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nTom Gillam (lead vocals, guitars, bgv)<br \/>\nBen Arnold (lead vocals, keys, acoustic guitar, bgv)<br \/>\nScott Bricklin (lead vocals, acoustic and electric guitar, keys, bgv)<br \/>\nMatt Muir (lead vocals, drums, bgv)<br \/>\nCliff Hillis (bass)<\/p>\n<p>Text und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/markolsonmusic.com\">Mark Olson<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/markolsonmusic\">Mark Olson bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.theusrails.com\">US Rails<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/usrailsband\">US Rails bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.jz-karo.de\">Karo Wesel<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie bei fast jeder Tour der letzten Jahre, war auch\u00a02018 das Jugendzentrum Karo wieder Veranstaltungsort f\u00fcr die US Rails. 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