{"id":21147,"date":"2018-03-23T06:57:02","date_gmt":"2018-03-23T05:57:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=21147"},"modified":"2018-03-23T06:57:02","modified_gmt":"2018-03-23T05:57:02","slug":"ben-rogers-the-bloodred-yonder-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/03\/23\/ben-rogers-the-bloodred-yonder-cd-review\/","title":{"rendered":"Ben Rogers &#8211; The Bloodred Yonder &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-21242\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Rogers_300.jpg\" alt=\"Rogers_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Rogers_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Rogers_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Rogers_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Rogers_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Das dritte Album von Ben Rogers steht in den Startl\u00f6chern. Vor dessen Ver\u00f6ffentlichung geht der Kanadier aber mit seinem Album \u201eThe Bloodred Yonder\u201c auf Tour. Im April und Juni gibt er fast zwanzig Konzerte in Deutschland. Das ist ein guter Grund, sein noch aktuelles Album aus dem Jahr 2015 zu w\u00fcrdigen.<\/p>\n<p>Das Deb\u00fct \u201eLost Stories: Volume I\u201c (2013) fand begeisterte Aufnahme bei den Kritikern und der Nachfolger \u201eThe Bloodred Yonder\u201c wurde f\u00fcr den Juno Award, ein kanadischer Musikpreis, nominiert. Produziert hat das Album Bens \u00e4lterer Bruder Matthew Rogers, mit dessen Band The Harpoonist &amp; The Axe Murderer Ben schon einige Male zusammen gearbeitet hat.<\/p>\n<p>Ben Rogers hat sich live schon einige Sporen verdient, so spielte er beispielsweise vor Dwight Yoakam oder Dustin Bentall. \u201eThe Bloodred Yonder\u201c eignet sich nicht nur zur Einstimmung auf die bevorstehende Tour, sondern ist ein h\u00f6renswertes Country-Album. Die klasse Stimme sowie das Songwriting von Roberts, der sich an traditionellen Elementen orientiert und diese in eigener Weise verarbeitet, zeichnen es aus.<\/p>\n<p>Der Country-Song \u201eWild Roses\u201c entwickelt im oberen Midtempo einen dezenten Twang, der genau das richtige Ma\u00df trifft. Rogers tiefe Stimme ist angenehm weich und wird mit der Pedal-Steel von Matt Kelly untermalt. Das anschlie\u00dfende \u201eWanted\u201c weckt vom Titel und vom Aufbau des Textes Assoziationen an den Klassiker \u201eWanted Man\u201c. Eine Bar-Piano-Einlage, ein E-Gitarren-Solo und gelegentliche Kicks in der Stimme bringen Abwechslung in den Track. Beide St\u00fccke erfinden den Country nicht neu, stellen aber sehr gelungene Genrebeitr\u00e4ge dar, die durchaus frisch wirken. Gleiches gilt f\u00fcr \u201ePanhandler\u201c, dem schnellsten St\u00fcck auf dem Longplayer.<\/p>\n<p>Danach nimmt Rogers das Tempo mit \u201eGoodbye Rosalie\u201c und \u201eSinners\u201c heraus. Viel Slide erzeugt eine sentimentale Stimmung. Die Balladen werden von Ben Rogers Stimme, die mal samtig, mal rau klingt, vor dem Abgleiten in den Kitsch bewahrt. Nach einem Orgelintro setzt das Schlagzeug ein, das dem Track \u201eRiver\u201c deutlich mehr Schwung gibt, als ihn die beiden vorangegangenen St\u00fccke aufweisen. Ein schepperndes Gitarrensolo bildet den kr\u00f6nenden Abschluss des Songs.<\/p>\n<p>Gute Laune verspr\u00fcht \u201eDon&#8217;t Buy Me Roses\u201c, mit dem die CD wieder Tempo aufnimmt. Die Orgel quietscht wie auf einer Kirmes und der Refrain geht direkt ins Ohr. Auf Konzerten l\u00e4dt die Nummer sicher zum Tanzen ein. Zum Schunkeln und Mitsingen eignet sich das einpr\u00e4gsame \u201eThe More I Learn\u201c, bei dem Rogers locker \u00fcber die \u00fcblichen Country-Pfaden rollt. Obwohl die Melodie harmlos und gef\u00e4llig daherkommt, weist der Text eine geh\u00f6rige Prise bissigen Humors auf.<\/p>\n<p>Eing\u00e4ngig ist auch \u201eLiving Without You\u201c. Eine dunkle Gitarre pr\u00e4gt das St\u00fcck, das unaufgeregt ein mittleres Tempo beibeh\u00e4lt. In kurzen Passagen \u00e4hnelt Rogers\u00b4 Intonation der von Bob Dylan, wenn dieser in eine tiefere Stimmlage geht.<\/p>\n<p>Zum Abschluss des Werks setzt Ben Rogers nochmal auf eine Ballade. Anf\u00e4nglich sehr reduziert begleitet, singt Rogers besonders tief und beinahe sanft. Gegen Ende steigert sich die Instrumentalisierung von \u201eDarling Please\u201c. Insgesamt h\u00e4tte auf diesem und einigen anderen Titeln die Dominanz der Pedal-Steel- und Slide-Effekte etwas verringert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Rogers sollte auf seine Stimme vertrauen, die viel Atmosph\u00e4re transportiert, und k\u00f6nnte daher zur\u00fcckhaltender mit dem Wimmern der Instrumente umgehen. Dass dies funktioniert, verdeutlicht die neueste Single \u201eThe Highway Of Tears\u201c, die sich vermutlich auf dem kommenden Longplayer finden wird.<\/p>\n<p><strong>Canada FACTOR\/Greywood Records (2015)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Wild Roses<br \/>\n02. Wanted<br \/>\n03. Panhandler<br \/>\n04. Goodbye Rosa Lee<br \/>\n05. Sinners<br \/>\n06. River<br \/>\n07. Don&#8217;t Buy Me Roses<br \/>\n08. More Than I Learn<br \/>\n09. Living Without You<br \/>\n10. Darling Please<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.benrogersmusic.com\">Ben Rogers<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/benrogersband\/\">Ben Rogers bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.greywood-records.de\">Greywood Records Promotion<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Das dritte Album von Ben Rogers steht in den Startl\u00f6chern. 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