{"id":20862,"date":"2018-03-01T22:28:13","date_gmt":"2018-03-01T21:28:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=20862"},"modified":"2018-04-03T19:46:58","modified_gmt":"2018-04-03T17:46:58","slug":"aynsley-lister-28-02-2018-topos-leverkusen-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/03\/01\/aynsley-lister-28-02-2018-topos-leverkusen-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Aynsley Lister &#8211; 28.02.2018, topos, Leverkusen &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-22143 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC0013-2.jpg\" width=\"801\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC0013-2.jpg 801w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC0013-2-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC0013-2-768x511.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 801px) 100vw, 801px\" \/><\/p>\n<p>Dass Abende im Leverkusener topos schon aufgrund der urigen Location immer etwas Besonderes sind, d\u00fcrfte gerade f\u00fcr die eingefleischten Besucher dieser historischen Kneipe nichts ungew\u00f6hnliches sein. Gestern, bei Aynsley Listers Premiere dort, platze der kleine Club aber f\u00f6rmlich aus allen N\u00e4hten. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich war es ein Wiedersehen\u00a0mit ihm\u00a0nach\u00a0fast 17 Jahren (damals im Schwarzen Adler, siehe Bild etwas weiter unten).<\/p>\n<p>topos-Verantwortlicher Klemens K\u00fcbber war so nett gewesen und hatte im Sitzbereich vor der B\u00fchne zwei Pl\u00e4tzchen f\u00fcr uns reserviert, so dass\u00a0dem Kollegen J\u00f6rg Schneider, der dankenswerter Weise den Grippe-erkrankten Gernot Mangold spontan vertreten hatte, eine gute Position f\u00fcr seine Bilder gew\u00e4hrleistet war.<\/p>\n<p>Und so sa\u00dfen wir inmitten einiger, diesmal trinktechnisch weitestgehend zum Schmachten verurteilter, rheinischer Frohnaturen (samt ihrem sch\u00f6nen Dialekt), die ich schon von fr\u00fcheren Besuchen als Stammbesucher identifizieren konnte. Danke nochmals explizit, Klemens!<\/p>\n<p>Der \u00fcberwiegende Rest, der keine der wenigen Sitzpl\u00e4tze ergattern konnte,\u00a0durfte in den n\u00e4chsten drei Stunden ab dem Einlass, dem \u00d6lsardinentum fristen, es war einfach rappelvoll. Auch ROCKPALAST-Ikone Peter R\u00fcchel war\u00a0\u00fcbrigens zugegen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-20871 alignright\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/14463309_313905475638771_314360729862726967_n-300x222.jpg\" alt=\"14463309_313905475638771_314360729862726967_n\" width=\"300\" height=\"222\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/14463309_313905475638771_314360729862726967_n-300x222.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/14463309_313905475638771_314360729862726967_n.jpg 405w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nachdem sich die Band um 20:20 Uhr ihren Weg zur B\u00fchne regelrecht erk\u00e4mpft hatte und Lister sich erstmal, der Gegebenheiten wegen, verwundert die Augen gerieben hatte, wurde mit dem Opener aus diesem Werk \u201eAll Of Your Love\u201c auch standesgem\u00e4\u00df begonnen. Aynsleys Gesang war noch nicht perfekt ausgesteuert. Das war dann aber mit dem melodischen \u201eInside Out\u201c bereinigt und man bekam einen ersten Vorgeschmack von seinen brillanten Fill- und Solier-K\u00fcnsten auf seiner Stratocaster. Auch Andrew Price gl\u00e4nzte mit einem sch\u00f6nen Orgel-Intermezzo.<\/p>\n<p>Dem atmosph\u00e4risch dichten \u201eIl Grande Mafioso\u201c folgte mit \u201eHyde 2612\u201c das f\u00fcr mich \u00fcberragende St\u00fcck, das allein schon das Eintrittsgeld wert war. Der Protagonist spielte hier einmalig auf einer Vollresonanzgitarre und lie\u00df zum Teil allerfeinste geslidete Soli vom Stapel, was ihm mehrfachen Szenenapplaus einbrachte. Das von Aynsley nach langen Jahren wieder ins Programm genommene \u201eRunning Out On Me\u201c und das wiederum melodische \u201eOther Part Of Me\u201c (mit allmaneskem E-Solo) schlossen den ersten Teil des Gig ab.<\/p>\n<p>Den noch fulminanteren zweiten Teil er\u00f6ffnete das groovige \u201eStay\u201c. Mit \u201eHome\u201c folgte der erste herrliche langsamere\u00a0Schwofer. F\u00fcr die Freunde des Altherren-Blues\u2018 gab es das ausgedehnte Freddie King-Cover \u201eTore Down\u201c. Bei den fantastischen \u201eEverything I Have To Give\u201c (hymnisches E-Solo) und dem grandiosen Prince-Klassiker \u201ePurple Rain\u201c (Publikum singt im Refrain mit) hatte die Stimmung ihren Siedepunkt erreicht. Das groovig stampfende \u201ePosession\u201c bildete schlie\u00dflich das launige Finale von Set 2.<\/p>\n<p>Wie schon beim Gig ein paar Tage zuvor in <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/02\/27\/aynsley-lister-25-02-2018-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/\">Dortmund<\/a> bediente \u201eHandful Of Doubt\u201c die lauthals geforderten Zugabe-W\u00fcnsche. Lister und Genossen wurden aber nicht von der der winzigen B\u00fchne gelassen und entschlossen sich dann, ihre euphorische Audienz noch mit einem jammigen Instrumental als Rausschmei\u00dfer zu begl\u00fccken. In diesem leicht Southern-behafteten St\u00fcck (Allman Brothers-Touch) hatten Andrew Price, Steve Amadeo, Boneto Dryden und last but not least Aynsley Lister nochmals Zeit, ihr K\u00f6nnen in Form kleiner Soli zu unterstreichen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-20888 alignleft\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC0171-Kopie-2-300x214.jpg\" alt=\"_DSC0171 - Kopie\" width=\"300\" height=\"214\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC0171-Kopie-2-300x214.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC0171-Kopie-2.jpg 368w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Am Ende gab es oben im R\u00fcckzugsraum der K\u00fcnstler noch kurz Gelegenheit mit Aynsley (immer noch \u00e4u\u00dferst sympathisch), wie damals, ein paar Worte zu wechseln und das schon obligatorische Bild f\u00fcr unsere VIP-Galerie abzulichten. Als kleinen Gag hatte ich den gleichen Pullover wie vor 17 Jahren extra nochmal aus dem Schrank gezogen. Erneut ein toller Abend im restlos ausverkauften topos, der Weg durch die eisige K\u00e4lte hatte sich absolut gelohnt. Eine ganz starke Leistung des Lister-Kollektivs!<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nAynsley Lister (lead vocals, guitar)<br \/>\nAndrew Price (keys)<br \/>\nSteve Amadeo (bass)<br \/>\nBoneto Dryden (drums)<\/p>\n<p>Bilder: J\u00f6rg Schneider<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.aynsleylister.co.uk\">Aynsley Lister<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/aynsleylister\">Aynsley Lister bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.jazz-lev.de\">topos Leverkusen<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.js-bildgut.de\/\">J\u00f6rg Schneider Webseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass Abende im Leverkusener topos schon aufgrund der urigen Location immer etwas Besonderes sind, d\u00fcrfte gerade f\u00fcr die eingefleischten Besucher dieser historischen Kneipe nichts ungew\u00f6hnliches sein. 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